NEWS // Fan

Zurück

Freitag 27.09.2013

Absprache mit der gesamten Fanszene: Null Toleranz bei Gewalt, Rassismus und Rechtsextremismus

Ultras Braunschweig wird Zutritt zu Spielen der Eintracht als Gruppe untersagt

Null Toleranz bei den Themen Gewalt und Rechtsextremismus

Nicht zuletzt aufgrund der Ereignisse in Mönchengladbach am 20. September 2013 hat der Verein in der vergangenen Woche täglich intensive Gespräche mit der gesamten organisierten und nicht-organisierten Fanszene geführt und noch einmal die Vereinsphilosophie erläutert. Diese ist auf eine gesunde Fankultur ohne Gewalt, ohne Rechtsextremismus und ohne Rassismus ausgerichtet. Es muss das gemeinsame Ziel vom Verein und der Fanszene sein, gewalttätige, rassistische und rechtsradikale Äußerungen und Handlungen zu unterbinden und Personen zu isolieren, die in dieser Weise auffällig werden. Im Sinne der zur Philosophie gehörigen „Null-Toleranz-Strategie“ ist auch weiterhin gültig, dass einzelne Personen oder Gruppen, die sich strafrechtlich auffällig verhalten, mit weitreichenden Konsequenzen rechnen müssen.

Der Verein hat unmissverständlich deutlich gemacht, dass er von der Fanszene erwartet, sich ganz klar, kompromisslos und nach außen sichtbar gegen Gewalt, Rassismus und Rechtsextremismus zu positionieren. Wer ein wahrer Fan von Eintracht Braunschweig ist, weiß, was Respekt bedeutet und lebt diesen auch vor.

Die Bereitschaft, dies unmittelbar umzusetzen, ist von allen in den Gesprächen vertretenen Fangruppierungen signalisiert und die Initiative des Vereins begrüßt worden.

Ultras Braunschweig wird Zutritt zu Spielen der Eintracht als Gruppe untersagt

Da die im Rahmen mehrerer Treffen zwischen Eintracht Braunschweig und den Ultras Braunschweig (UB 01/Ultras Curva Nord) getroffenen Absprachen und die durch den Verein ausgesprochenen Anordnungen wiederholt von UB01 missachtet worden sind, wird ihnen der Zutritt zu Spielen von Eintracht Braunschweig als Gruppe ab sofort untersagt. Eine entsprechende Information ist heute an UB01 verschickt worden.

nach oben