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Montag 10.04.2017

Er hat es wieder getan!

Reichels Tor in der Nachspielzeit beschert den Löwen drei Punkte gegen Dresden

Am 28. Spieltag empfing Eintracht Dynamo Dresden zum Montagabendspiel. Vor 22.880 Zuschauern im EINTRACHT-STADION sorgte Ken Reichel mit seinem Treffer in der Nachspielzeit erneut für ein Tollhaus und gleichzeitig für verdiente drei Punkte. Mit nunmehr 54 Punkten schob sich Eintracht auf einen direkten Aufstiegsplatz.

Ausgangslage

In der heutigen Partie treffen aktuell die beiden Teams der Stunde aufeinander. Beide holten in den letzten Spielen 14 von möglichen 18 Punkten. Dynamo spielt die beste Zweitligasaison ihrer Vereinsgeschichte, die Löwen sind seit acht Begegnungen ungeschlagen. In 17 Pflichtspielen der beiden Mannschaften gewannen die Blau-Gelben sechs Partien, sechs Mal trennte man sich mit einem Unentschieden und fünfmal hatte Dresden am Ende die Nase vorn. Keines dieser Spiele endete torlos.

Aufstellung

Im Vergleich zum Spiel bei Greuther Fürth unter der Woche tauschte Löwen-Coach Torsten Lieberknecht auf gleich vier Positionen. Für Joseph Baffo, Quirin Moll, Christoffer Nyman und Domi Kumbela standen Niko Kijewiski, Jan Hochscheidt, Hendrick Zuck und Suleiman Abdullahi von Beginn an auf dem Grün. Auf der anderen Seite rotierte Uwe Neuhaus auf nur einer Position. Für den gesperrten Marvin Stefaniak begann Kapitän Andreas Lambertz.

Highlights

10. Spielminute: Nach einem Freistoß knapp hinter der Mittellinie schickt Boland Jan Hochscheidt auf die Reise. Der stoppt an der Grundlinie ab und legt den Ball in den Rücken der Abwehr zu Reichel. Der muss mit seinem schwächeren rechten Fuß abziehen und setzt so den Ball rechts am Tor vorbei.

27. Spielminute: Bis zum Strafraum kombinieren die Löwen sehr ansehnlich und direkt.  Der entscheidende Pass beziehungsweise Abschluss will aber noch nicht gelingen.

40. Spielminute: Berko im Dress der Dresdner lässt mit einen starken Trick Boland und Ofosu-Ayeh im eigenen Strafraum alt aussehen und spielt den Ball an die Strafraumgrenze zu Lambertz. Der will den Ball in den Winkel zirkeln, verfehlt zum Glück aber das Tor.

Halbzeitfazit: In einer ansehnlichen ersten Halbzeit bestimmten die Löwen über weite Strecken das Spielgeschehen und zeigten einige gute Ansätze in der Offensive. Was fehlt, ist der entscheidende Spielzug.

59. Spielminute: Endlich hat Hernandez den Platz, um den Sprint anzuziehen. Er sieht vor dem Tor den freien Raum und passt den Ball dort wunderbar hin. Kijewski ist mit aufgerückt und zieht ab. Sein Schuss wird leider noch abgeblockt.

77. Spielminute: Das war die 100%ige Chance für Nyman! Hernandez angelt sich den Ball beim Angriff der Gäste. Er hat das Auge für Nyman, der blitzblank vor dem Tor steht. Schwäbe bleibt aber Sieger.

90. Spielminute +2: TOOOOOOR FÜR DIE LÖWEN!
Freistoß für die Löwen. Der zweite Ball landet bei Reichel. Wie schon gegen Heidenheim trifft der Verteidiger mit einem Gewalt- und Distanzschuss aus der zweiten Reihe. Dieses Mal schlägt das Geschoss flach unten rechts ein. Da gab es nichts zu halten! Das Stadion bebt.


Fazit: Wieder können die Löwen ein Spiel in den Schlussminuten zu ihren Gunsten entscheiden und holen drei wichtige Punkte. Erneut ist es Ken Reichel, der mit seinen späten Treffer aus Distanz für die Entscheidung sorgt. Fast über die gesamte Spieldauer waren die Löwen das bessere Team und ließen nur wenige Chancen des Gegners zu. Somit spiegelt das Ergebnis auch gut den Spielverlauf wider.

Erwähnenswertes

Die Löwen bauen die Serie im EINTRACHT-STADION weiter aus. In zwölf Heimspielen blieben die Blau-Gelben elf Mal ungeschlagen. Außerdem schlägt wieder der Mann der letzten Minuten zu. Mit seinem fünften Saisontreffer sorgte Ken Reichel für den heutigen Erfolg.

Das Spiel im Stenogramm

Eintracht
Fejzic – Kijewski, Reichel, Valsvik, Decarli, Ofosu-Ayeh, Zuck (73. Khelifi), Boland, Hochscheidt (90. Kumbela) Hernandez, Abdullahi (46. Nyman)

Dresden
Schwäbe – Ballas, Heise, Kreuzer, Müller, Konrad, Hauptmann (82. Hilßner), Aosman (73. Gogia), Lambertz (90.+3 Alvarez), Berko, Kutschke

Tore
1:0 Ken Reichel (92.)

Zuschauer
22.880

Foto: Agentur Hübner

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