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Samstag 23.09.2017

Fejzic: "Schwer zu verdauen"

Die Nachspielzeit zur Niederlage bei Jahn Regensburg

Bei Jahn Regensburg kassierten die Löwen ihre erste Niederlage in dieser Zweitligasaison. Die Halbzeitführung reichte nicht und man musste sich am Ende mit 1:2 geschlagen geben. Die Stimmen nach dem Spiel fasst eintracht.com noch einmal zusammen.

Jasmin Fejzic

Es war ein sehr emotionales Spiel, das schwer zu verdauen ist. Drei Rote Karten haben ich auch noch nicht erlebt. Aber es waren wohl alle berechtigt. Jetzt heißt es für uns, Mund abputzen und uns im nächsten Spiel in den Zweikämpfen besser verhalten.

Ken Reichel

Wir haben uns in der Halbzeit viel vorgenommen. Wir wussten, dass wir in Unterzahl gut verteidigen müssen. Dass dann die erste Chance nach Wiedernapfiff zum Ausgleich reicht, ist sehr unglücklich und hat den Matchplan natürlich über den Haufen geworfen. Mit den drei roten Karten haben wir uns selbst einen Bärendienst erwiesen.

Marc Leis

Wir gehen nach der roten Karte in Rückstand und wollten dann in der zweiten Halbzeit alles raushauen. Wenn du dann Überzahl hast, ergeben sich natürlich Räume.

Torsten Lieberknecht

Wir wünschen unserem Fan, dass es mehr als nur glimpflich ausgeht. Was das Spiel angeht, haben wir uns heute selbst geschlagen. Die erste Rote Karte war hart, aber berechtigt. Das Spiel wurde dann sehr schwer, aber wir haben uns das 1:0 verdient. In der zweiten Halbzeit war der Knackpunkt, dass wir das 1:1 sehr früh bekommen haben. Wir gehen als Verlierer vom Platz, aber ich denke, dass das nicht passiert wäre, wenn wir die Führung länger gehalten hätten.

Nach dem Abpfiff hat es im Fanblock der Löwen einen schlimmen Unfall gegeben, bei dem sich ein Eintracht-Anhänger schwer verletzt hat und ins Krankenhaus gebracht wurde. Wir wünschen auf diesem Weg alles Gute und drücken fest die Daumen!

Achim Beierlorzer 

Auch ich sende beste Genesungswünsche an den Braunschweiger Fan. Es war ein sehr intensives Spiel. Wir konnten mit der Überzahl zunächst nicht gut umgehen, haben zu behäbig gespielt. Nach der ersten Halbzeit war ich enttäuscht, dann haben wir umgestellt. Braunschweig hat sehr gut verteidigt, aber nach dem Ausgleich hätten wir auch das nächste Tor früher erzielen müssen. Die Mannschaft hat immer daran geglaubt. Natürlich sind uns die roten Karten zu Gute gekommen. Wir sind froh, über den ersten Sieg in der Liga.

Foto: Eibner Pressefoto

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