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Freitag 06.10.2017

Kunze: "Die Einheiten mit dem Team fehlen mir"

Torwart-Trainer der Löwen im Kurz-Interview

Für Alexander Kunze startete die Spielzeit 2017/2018 eher mäßig. Noch bevor der erste Anpfiff ertönte, wurde der 46-Jährige außer Gefecht gesetzt. Beim Aufwärmprogramm für die Löwen-Keeper direkt vor dem Saisonauftakt bei Fortuna Düsseldorf zog sich Eintrachts Torwart-Trainer einen Riss der Achillessehne zu. Mit eintracht.com sprach Kunze über die Verletzung und wie es ihm seitdem ergangen ist.

Alex, Düsseldorf war für dich persönlich kein guter Start in die Saison. Wie geht es dir mittlerweile?

Alex Kunze: "Mir geht es gut. Ich konnte den Spezial-Schuh, den ich jetzt lange tragen musste, ablegen und kann mich endlich wieder in normalen Schuhen bewegen – das macht Spaß (lacht). Bei der Belastung muss ich natürlich noch ein wenig aufpassen."

War dir sofort klar, was da passiert ist?

Kunze: "Ja, weil es sich schlimmer angefühlt hat als bei dem Teilabriss im vergangenen Jahr."

Wie ging es danach für dich weiter?

Kunze: "Wir haben zusammen mit unserer medizinischen Abteilung besprochen, wo ich die Verletzung am besten operieren lasse. Ich war dann in einer Augsburger Klinik und muss sagen, das war eine sehr gute Wahl, alles war perfekt. Im Anschluss waren zwei Wochen auf Krücken angesagt, in denen ich auch nicht auftreten durfte. Danach habe ich bis zuletzt für sechs Wochen einen orthopädischen Schuh getragen. Zurzeit befinde ich mich in der Reha, die ich in Braunschweig absolviere. Unter anderem stehen Muskelaufbau und Geh-Schule auf dem Programm."

In deiner Abwesenheit ist Daniel Ischdonat für die Löwen-Keeper zuständig. Wie läuft die Zusammenarbeit mit ihm?

Kunze: "Wir haben uns am Anfang lange unterhalten. Daniel hat vorher schon als Torwart-Trainer gearbeitet und weiß daher, wie alles funktioniert. Wir liegen auf einer Wellenlänge, Daniel ist wirklich ein Super-Typ und passt hier sehr gut rein."

Wann werden wir dich wieder aktiv auf dem Trainingsplatz und beim Aufwärmen vor den Duellen auf dem Rasen sehen können?

Kunze: "Kurz nach der Verletzung hieß es, dass wir die Rückrunde anpeilen. Jetzt, mit etwas Abstand und den Gesprächen mit den Ärzten, sieht es wohl so aus, dass ich Anfang November die ersten Versuche machen werde. In der vergangenen Woche war ich auf dem Trainingsplatz und habe der Mannschaft bei einer Einheit zugeschaut – das fehlt mir schon. Ich möchte natürlich so schnell wie möglich zurück sein. Man muss aber abwarten, wie die Reha anschlägt und alles weitere jetzt verläuft."

Foto: imagemoove

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