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Sonntag 28.08.2016

Torfestival gegen Nürnberg

Löwen besiegen Franken mit 6:1

Am 3. Spieltag war der 1. FC Nürnberg zu Gast. Vor 20.840 Zuschauern im EINTRACHT-STADION erwischten die Löwen zwar den besseren Start, gerieten jedoch durch den Treffer von Guido Burgstaller (8.) dennoch früh in Rückstand. Kurz vor der Pause drehten die Blau-Gelben noch einmal auf und drehten durch Tore von Domi Kumbela (41.) und Saulo Decarli (45.+2) die Partie. Im zweiten Abschnitt bauten erneut Abwehrmann Decarli (55.) sowie ein Eigentor durch Dave Bulthuis (64.) die Braunschweiger Führung aus. In der Schlussphase sorgten dann Nik Omladic (87.) und Neuzugang Christoffer Nymann (88.) für den deutlichen 6:1-Endstand. Ein gelungener Fußballtag an der Hamburger Straße!

Ausgangslage

Beide Teams taten sich am verhangnen Wochenende im DFB-Pokal schwer. Während es beim 1. FCN nach dem Elfmeterschießen für Runde zwei reichte, schieden die Löwen in Würzburg aus. Im Ligaalltag starteten die Blau-Gelben jedoch mit zwei Siegen aus zwei Spielen in die Saison. Den Franken gelangen bisher nur zwei Remis. Die Bilanz vor heimischer Kulisse sprach ebenfalls für die Niedersachsen. In 14 Spielen vor heimischer Kulisse gewann Eintracht neun Spiele und zweimal endeten die Begegnungen unentschieden.

Aufstellung

Löwen-Coach Torsten Lieberknecht veränderte seine Anfangself auf einer Position. Saulo Decarli rückte in der Innenverteidigung für Joseph Baffo in die Mannschaft. Auf Seiten der Gäste tauschte Trainer Alois Schwartz im Vergleich zum Spiel gegen Heidenheim auf drei Positionen. Für Jakub Sylvestr, Lukas Mühl und Georg Magreitter standen Tobias Kempe, Edgar Salli und Even Hovland von Beginn an auf dem Grün.

Highlights

3. Spielminute: Freistoß für die Löwen aus dem rechten Halbfeld. Omladic bringt den Ball gefährlich in den Fünfer. Decarli läuft ein, kommt aber nicht mehr an den Ball. So landet dieser in den Armen von Schäfer.

6. Spielminute: Eintracht macht zu Beginn ordentlich Dampf. Khelifi legt den Ball in den Rückraum zu Biada. Der kann die Kugel zunächst nicht kontrollieren, kann aber trotzdem noch aus rund 13 Metern schießen. Schäfer pariert für den Club.

8. Spielminute: Tor durch Guido Burgstaller!
Tor durch Guido Burgstaller zum 0:1. Decarli leistet sich im Mittelfeld einen Ballverlust. Leibold kann über die rechte Angriffsseite zur Grundlinie marschieren. Decarli grätscht ins Leere, Leibold legt den Ball vor das Tor. Burgstaller lenkt ihn liegend mit dem Kopf zum Tor. Schönfeld, der ihn retten will, befördert ihn letztendlich über die Linie.


26. Spielminute: Nach längerer Zeit mal wieder ein sauberer Angriff. Schönfeld holt sich einen Befreiungsschlag an der Mittellinie. Er legt quer auf Reichel, der weiter zu Khelifi spielt. Der Schweizer setzt sich durch und kann flanken. Kumbela bekommt den Ball, muss ihn aber erst annehmen und zieht dann ab. So hat Schäfer wenig Mühe mit dem Schuss.

42. Spielminute: Aufregung im Strafraum. Nach einer Ecke bekommt Nürnberg den Ball nicht weg, Eintracht setzt nach. Im Tumult kann sich Schäfer den Ball schnappen, die Spieler reklamieren vorher Handspiel. Es geht aber weiter.

43. Spielminute: TOOOOOOOR FÜR DIE LÖWEN!
Tor durch Domi Kumbela zum 1:1-Ausgleich! Jetzt ist der Ball doch im Netz. Wieder sorgt eine Omladic-Ecke für Gefahr. Den ersten Ball kann der Club noch abwehren. Dann kommt Kumbela dran und jagt ihn aus sieben Metern mit links in die Maschen.

45. Spielminute +2: TOOOOOOOR FÜR DIE LÖWEN!
Tor durch Saulo Decarli zum 2:1! Jetzt bebt der Tempel. Noch vor der Pause drehen die Löwen das Spiel. Omladic bringt eine Ecke in den Fünfer. Die kann zunächst geklärt werden. Im zweiten Anlauf flankt Omladic den Ball in den Strafraum. Auch der wird abgewehrt und landet bei Reichel. Der Verteidiger legt sich den Ball auf links, Schäfer kann die Kugel abwehren. Decarli schiesst anschließend aus der zweiten Reihe aufs Tor. So hatte Schäfer keine Chance mehr einzugreifen.

Halbzeitfazit: In einer turbulenten Schlussphase kommt die Eintracht zu zwei Treffer. Bis zum Tor der Nürnberger zeigten die Löwen einen ordentlichen Zug zum Tor. Der Gegentreffer zeigte aber Wirkung, sodass kaum noch Offensivaktionen zu verzeichnen waren. Erst nach über einen halben Stunden konnte der Schalter wieder umgelegt wurden, womit eine temporeiche Viertelstunde mit zwei Toren begann.

55. Spielminute: TOOOOOOOR FÜR DIE LÖWEN!
Tor durch Saulo Decarli zum 3:1! Der Schweizer legt nach. Nach einem Foul an Biada bekommen die Löwen einen Freistoß an der linken Strafraumecke. Omladic zirkelt auch diesen wunderbar vor das Tor. Decarli geht dem Ball entgegen und zieht volley ab. Schäfer kann zwar noch parieren, im Nachsetzen kann der Eintracht-Vertediger den Ball über die Linie drücken.

64. Spielminute: TOOOOOOOR FÜR DIE LÖWEN!
Eigentor durch Dave Bulthuis zum 4:1 für die Eintracht! Khelifi setzt sich auf der linken Außenbahn durch und flankt den Ball in die Mitte. Dort steht der Frankfurter und fälscht den Ball ins eigene Tor ab.

77. Spielminute: Nachdem Nürnberg in den vergagenen Minuten noch einmal probierte, was für den Spielstand zu tun, kontert die Eintracht. Einen langen Schlag in die Spitze erläuft Kumbela. Schäfer hat den Ball an der Strafraumgrenze schon sicher, lässt ihn aber fallen. Kumbela hat aber auch keinen guten Schusswinkel und legt quer zu Nyman. Der Schwede läuft parallel zum Sechzehner und zieht dann ab. Khelifi steht im Weg, nutzt aber die Chance selbst für einen Abschluss, zielt allerdings einen Meter neben das Tor.

87. Spielminute: TOOOOOOOR FÜR DIE LÖWEN!
Tor durch Nik Omladic zum 5:1! Eintracht legt noch einen nach. Omladic krönt seine starke Leistung und sorgt mit einem 16 Meter Schuss für den fünften Treffer.

88. Spielminute: TOOOOOOOR FÜR DIE LÖWEN!
Tor durch Christoffer Nyman in der 89. Minute zum 6:1! Und auch Nyman knippst. Nürnberg fällt auseinander und gewährt Omladic viel Platz. Dessen präzise Flanke in den Fünfer, nimmt Nyman direkt ab und sorgt für den 6. Treffer.

Fazit: Ende in Braunschweig. Mit 6:1 schießen die Löwen den Club aus dem Stadion. Nachdem die Eintracht nach dem Gegentreffer noch in der ersten Hälfte zurückkamen und das Spiel kurz vor der Pause drehten sorgten sie mit vier Treffern im zweiten Durchgang für klare Verhältnisse und ließen nichts mehr anbrennen.

Erwähnenswertes

Eintracht-Neuzugang Christoffer Nyman kam in der 67. Spielminute zu seinem ersten Einsatz im blau-gelben Trikot. Es dauerte genau 21 Spielminuten bis der Schwede sich auch gleich in der Torschützenliste eintragen und mit seinem ersten Treffer den 6:1-Endstand erzielen konnte.

Das Spiel im Stenogramm

Eintracht
Fejzic - Ofosu-Ayeh, Decarli, Valsvik, Reichel (C), Moll (82. Boland), Schönfeld, Omladic, Khelifi (78. Hernandez), Biada (67. Nyman), Kumbela

Nürnberg
Schäfer - Sepsi, Bulthuis, Hovland, Brecko, Leibold (74. Gisalson), Behrens, Alushi (85. Möhwald), Salli, Burgstaller, Kempe (63. Parker)

Tore
0:1 Burgstaller (8.)
1:1 Kumbela (41.)
2:1 Decarli (45.+2)
3:1 Decarli (55.)
4:1 Bulthuis (64. Eigentor)
5:1 Omladic (87.)
6:1 Nyman (88.)

Zuschauer
20.840

Fotos: © Agentur Hübner

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