08.12.2007 17:49
Eintracht - VfL Wolfsburg II 3:1 (2:1)
Braunschweig. Mit einem 3:1-Sieg gegen die zweite Mannschaft des VfL Wolfsburg geht die Eintracht in die Winterpause. Nach dem zwischenzeitlichen Rückstand durch den verwandelten Foulelfmeter durch Markus Kullig, bringen Lars Fuchs und André Schembri die Wende im Spiel und bescheren den Löwen-Fans drei Punkte in der Vorweihnachtszeit.
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 | | Jan Washausens Flanke bringt den 1:1 Ausgleich |
Die Mannschaft um Trainer Benno Möhlmann begann zunächst offensiv und wollte klarstellen, wer die Heimmannschaft ist. Allerdings war das Unternehmen "3-Punkte" schon nach kurzer Zeit in Gefahr, als den Gästen aus Wolfsburg in der 13. Minute durch Schiedsrichter Kinhöfer ein Elfmeter zugesprochen wurde. Adrian Horn war beim Rauslaufen zu ungestüm gewesen. Markus Kullig ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und traf zur Führung für die Gäste. Diese hatte aber nur ganze zwei Minuten Bestand, dann erzielte Lars Fuchs den 1:1-Ausgleich. Vorausgegangen war eine Flanke von Jan Washausen von der rechten Seite in den Strafraum. Dabei verschätzte sich Gäste-Torhüter Christian Meyer, so dass Lars Fuchs per Kopf schneller am Ball war und dieser über die Linie ins verwaiste Tor rollte.
Auch nach dem Tor war die Eintracht engagierter und drängte die Gäste in die eigene Hälfte, allerdings ohne dabei die großen Chancen herauszuarbeiten. Aufregung gab es nach rund einer halben Stunde Spielzeit, als sich Marc Pfitzner auf rechts durchsetzte, im Strafraum durch seinen Gegenspieler ins Straucheln geriet - viele der Zuschauer hatten hier ein Foulspiel gesehen -, sich wieder aufrappelte und den Ball von der Grundlinie zurück in den Fünfmeterraum brachte. Leider standen dort weder André Schembri noch Torsten Oehrl richtig, um den Ball über die Linie zu drücken. Wie man es besser macht zeigte sich zwei Minuten später. Torsten Oehrl erkämpfte sich an der Strafraumgrenze den Ball, zog zur Torlinie und konnte von dort den Ball vor den kurzen Pfosten auf André Schembri legen. Der passte auf Lars Fuchs, der per Hacke zur 2:1-Führung traf.
In der 37. Spielminute hatten die Löwen die Chance, die Führung auszubauen. Nachdem Lars Fuchs eine Flanke - diesmal von der linken Seite - hereingebracht hatte, landete der Ball bei Marc Pfitzner, der sofort abzog und Torhüter Christian Meyer zu einer Glanzparade zwang. Das war es dann auch in Halbzeit eins.|
 | | Lars Fuchs leitet den Ball per Hacke zum 2:1 in die Maschen |
Co-Trainer Darius Scholtysik in Vertretung von Trainer Bernd Hollerbach reagierte und brachte Juri Neumann. Dieser brachte es aber nur zu einem achtminütigen Kurzeinsatz als er nach einem Foul an Jan Washausen von Schiedsrichter Kinhöfer die Rote Karte sah. Kurzzeitig schienen die Gäste durch die Herausstellung beflügelt zu sein, aber die Eintracht hielt dagegen, konnte aber ihrerseits kaum nennenswerte Möglichkeiten herausspielen.|
 | | Kosta Rodrigues ließ sich am heutigen Tage auch per Foul nicht stoppen |
So mussten die 14.300 Zuschauer bis zur 72. Minute auf den nächsten Höhepunkt des Spiels warten. Ramazan Yildirim sah bei seiner langen Flanke den am langen Pfosten wartenden Torsten Oehrl. Mit der Brust nahm dieser den Ball an, sein folgender Schuss wurde zur Ecke abgeblockt. Kosta Rodrigues führte aus und André Schembri konnte unbedrängt mit dem Kopf die Führung auf 3:1 ausbauen. Noch in derselben Minute hatte erneut Lars Fuchs ein Tor auf dem Fuß, scheiterte freistehend aber am Wolfsburger-Torhüter.
Kurz vor Ende der Partie kam der VfL zu seiner insgesamt zweiten Torchance. Peter van der Heyden verfehlte mit seinem Schuss aus gut 20 Metern nach einer Ecke nur knapp die Querlatte (82.). In den Schlussminuten ließ die Eintracht den Gästen mehr Freiräume ohne dabei in Gefahr zu geraten. Es blieb letztlich beim absolut verdienten 3:1 für die Hausherren.
(tb, ml, bg)
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Zeit |
Ereignis |
90 |
Eine überzeugende Leistung bringt der Eintracht den zweiten Sieg im zweiten Rückrundenspiel. Die Wolfsburger gingen zwar früh in Führung, doch der schnelle Ausgleich lässt die Eintracht unbesorgt aufspielen. Zweimal Lars Fuchs und André Schembri sorgen für den verdienten Endstand von 3:1. |
90 |
Das Spiel wird abgepfiffen |
88 |
Eintracht zieht sich nun etwas zurück und die Gäste kommen sogar bis vor das Tor von Adrian Horn. Tormöglichkeiten bieten sich den Wolfsburgern aber nicht. |
85 |
Schuss von Philipp Peters aus ca. 8 Metern der zur nächsten Ecke geklärt wird, die aber nichts einbringt. |
82 |
Spielerwechsel: Philipp Peters für Lars Fuchs |
82 |
Ecke für die Gäste durch Philipp Kreusels, der Ball kommt zu Peter van der Heyden, der sofort abzieht, der Ball geht aber Zentimeter über das Tor. |
79 |
Im eigenen Strafraum rollt der Ball Jan Washausen von der Brust über Oberarm, der Schiedsrichter lässt aber weiterspielen. |
78 |
Gelbe Karte für Markus Kullig |
77 |
Spielerwechsel: Nick Proschwitz für Thomas Brechler |
77 |
Freistoß von Kosta Rodrigues von der rechten Seite, der Ball wird von Christian Meyer geklärt, landet bei Marc Pfitzner, dessen Nachschuss in der abwehr hängen bleibt. |
72 |
Querpass auf Lars Fuchs, der alleine auf das Wolfsburger Tor zuläuft, sein Schuss wird aber von Christian Meyer zur Ecke geklärt, die nichts einbringt. |
72 |
Nach der sechsten Ecke kommt der Ball zu André Schembri der per Kopf den dritten Treffer der Blau-Gelben erzielt. |
72 |
Tor von André Schembri |
72 |
Torsten Oehrl läuft von halblinks aufs Tor zu schießt, doch der Ball wird von Peter van der Heyden zur sechsten Ecke geklärt. |
70 |
Freistoß für den VfL, aus ca. 25 Meter schießt Peter van der Heyden direkt in die Mauer, der folgende Pass wird wegen Abseitsstellung abgepfiffen. |
66 |
André Schembri und Kosta Rodrigues überbrücken im Zusammenspiel schnell das Mittelfeld, Kosta Rodrigues Läuft auf der linken Seite in den Strafraum, doch seine Flanke findet keinen Abnehmer. |
65 |
Immer noch das gleiche Bild, die Eintracht setzt sich in der Hälfte der Gäste fest, die sich auf Konter beschränken. |
62 |
Spielerwechsel: Jörn-Andreas Wemmer für Rune Hansen |
61 |
Spielerwechsel: Sreto Ristic für Dennis Brinkmann |
58 |
Gelbe Karte für Dennis Brinkmann |
58 |
Freistoß für den VfL nach einem Foul von Dennis Brinkmann, der aber keine Gefahr für das Eintrachttor birgt. |
57 |
Die rote Karte scheint den Gästen Auftrieb zu geben. Sie rücken deutlich weiter auf und haben auch deutlich mehr Spielanteile. |
53 |
Gerade mal Acht Minuten dauerte der Einsatz von Juri Neumann, nach einer Grätsche von hinten in die Beine von Jan Washausen schickt in der Schiedsrichter gleich wieder zurück in die Kabine. |
53 |
Rote Karte für Juri Neumann |
47 |
Die Braunschweiger machen genau da weiter wo sie aufgehört haben, in der Hälfte der Gäste. Die Wolfsburger scheinen kein Mittel zu finden sich aus der Umklammerung der Eintracht zu befreien. |
46 |
Spielerwechsel: Juri Neumann für Valdet Rama |
46 |
Die zweite Halbzeit hat begonnen |
45 |
Halbzeitbilanz: Die Eintracht führt absolut verdient und hat den unglücklichen Elfmeter problemlos weggesteckt. Gut für das Selbstvertrauen war sicherlich auch der schnelle Ausgleich, besonders für Lars Fuchs, der auch die Führung in der 32. Minute erzielte. Die Überlegenheit der Blau-Gelben macht Lust auf mehr. |
45 |
Der Schiedsrichter pfeift zur Halbzeit |
44 |
In den letzten Minuten haben beide Mannschaften das Tempo etwas gedrosselt, offensichtlich bereitet man sich auf die Pause vor. |
41 |
Freistoß von der rechten Seite nach Foul an André Schembri, der Ball wird aber von der Wolfsburger Abwehr geklärt. |
37 |
Schuss von Marc Pfitzner, doch Christian Meyer lenkt den Ball um den Pfosten zur Ecke. |
32 |
Die Wolfsburger bekommen den Ball nicht aus dem Strafraum, Torsten Oehrl erkämpft sich den Ball an der Strafraumgrenze, geht zur Grundlinie und schafft es den Ball vor das Tor zu bringen. Dort steht Lars Fuch, der den Ball per Hackentrick über die Linie befördert. |
32 |
Tor von Lars Fuchs |
30 |
André Schembri im Alleingang wird von Schiedsrichter Kinhöfer wegen Abseitsstellung zurückgepfiffen. |
30 |
Marc Pfitzner setzt sich im Zweikampf durch, kommt dabei ins Straucheln, steht wieder auf spielt den Ball von der Grundlinie zurück, aber alle Stürmer sind bereits vor das Tor gelaufen, so das der Pass ins Leere geht. |
23 |
Die Braunschweiger sind optisch überlegen und gehen engagierter zur Sache. Die Wolfsburger hingegen wirken etwas lustlos und stören die Eintracht erst sehr spät. |
22 |
Gelbe Karte für Peter van der Heyden |
19 |
Gelbe Karte für Rune Hansen |
16 |
Deniz Dogan wird verletzungsbedingt ausgewechselt. |
16 |
Flanke von der rechten Seite von Jan Washausen, Christian Meyer verschätzt sich etwas beim herauslaufen, so das Lars Fuchs zuerst am Ball ist und per Kopf das leere Tor trifft. |
16 |
Tor von Lars Fuchs |
16 |
Spielerwechsel: Martin Horacek für Deniz Dogan |
14 |
Adrian Horn kommt aus dem Tor und holt den gegnerischen Stürmer etwas ungeschickt von den Beinen. Die Folge: Gelbe Karte für Horn und Elfmeter für den VfL Wolfsburg II. |
14 |
Verwandelter Elfmeter von Markus Kullig |
13 |
Gelbe Karte für Adrian Horn |
13 |
Elfmeter für den VfL II. |
10 |
Ein Freistoß von rechts für die Eintracht, Torhüter Christian Meyer kommt heraus, findet weder Ball noch Halt und bekommt zu Unrecht eine Freistoß zugesprochen. |
8 |
Wieder Lars Fuchs auf der rechten Seite, läuft in den Strafraum und lässt sich nach einer Gegnerberührung etwas sehr theatralisch fallen. Der Schiedsrichter lässt weiterspielen. |
7 |
Eine Flanke von Lars Fuchs wird von Christian Meyer vor dem wartenden André Schembri weggefangen. |
5 |
Ein langer Ball auf die rechte Seite wird zu lang für Lars Fuchs und geht ins Toraus. |
2 |
Die Eintracht das erste Mal vor dem Tor der Wolfsburger, der Pass von Schembri wird von der Abwehr zur Ecke geklärt, die aber auch keine Folgen hat. |
1 |
Die erste Ecke der Gäste gleich in der ersten Spielminute, die aber nichts einbringt. |
1 |
Die Blau-Gelben spielen zuerst in Richtung der Nordkurve und die Gäste haben Anstoß. |
1 |
Das Spiel wird angepfiffen |
0 |
Herzlich Willkommen zum Liveticker des letzten Spiels im Jahr 2007. Die Eintracht trifft heute im Rahmen des 21. Spieltags auf die zweite Mannschaft des VfL Wolfsburg. Mit einem Sieg möchte man sich in die Winterpause verabschieden. |