30.09.2007 17:59
Eintracht - Dynamo Dresden 3:2 (2:1)
Braunschweig. Eintracht machte es spannend, doch letztlich kommt das Team von Benno Möhlmann zu einem verdienten 3:2 (2:1) Sieg. In einer zerfahrenen aber temporeichen Partie setzten sich Torsten Oehrl (2) und Christian Lenze per Foulelfmeter gegen Zweikampfstarke Dresdener durch.
Doch zunächst musste Eintracht einen frühen Rückstand verkraften. Nur wenige Sekunden nach Anpfiff drangen die Gäste mit Penksa über links in den Strafraum ein. Dort kam der Dresdner zu Fall und der nicht immer sichere Schiedsrichter Karl-Markus Schumacher zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Sein Mannschaftskamerad Ivo Ulich verwandelte diesen sicher (2.) zur 1:0 Führung. Doch schon sieben Minuten später „revanchierte“ sich Penksa an Torsten Oehrl, der bei einem Einwurf von Benjamin Fuchs vor dem Sachsen am Ball war und grätschte den Braunschweiger im eigenen Strafraum von hinten in die Beine. Abermals sah sich Karl-Markus Schumacher gezwungen, auf Strafstoß zu entscheiden. Lenze verwandelte an Torhüter Herber vorbei zum 1:1 und stellte damit wieder gleiche Vorraussetzungen für beide Mannschaften her (9.).
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 | | Christian Lenze erzielt per Elfmeter das 1:1 |
In den folgenden Minuten wurde die Partie zusehend temporeicher, doch es schlich sich auf beiden Seiten eine wenig konstruktive Hektik ein. Die Gäste aus der Elbestadt trugen augenscheinlich die gefährlicheren Angriffe vor, doch sie blieben zum Glück für die Eintracht im Abschluss zu harmlos. Eintracht nahm die Zweikämpfe immer mehr an und konnte sich ein paar Möglichkeiten erarbeiten, doch mit dem Abschluss wartete man zu lange und die Dresdner Abwehr konnte sich auf die Situationen häufig früh genug einstellen.
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 | | Holger Wehlage enteilt seinem Gegenspieler |
Nach gut einer halben Stunde Spielzeit befreiten sich die Sachsen und wirbelten phasenweise die komplette Braunschweiger Abwehr durcheinander. Ein Tor wollte jedoch nicht gelingen. Und so sind es die Hausherren, die sich in der 39. Minute durch den Elfmeterschützen zum 1:1 in eine gute Ausgangsposition bringen. Christian Lenze setzt mit einem strammen Schuss aus rund 30 Meter Gäste-Torhüter Herber unter Druck. Dieser pariert hervorragend zu Lasten einer Ecke. Holger Wehlage tritt den Eckstoß vor das Tor, Lenze verlängert den Ball und Torsten Oehrl steht goldrichtig, schiebt den Ball mit dem Fuß über die Linie zur 2:1 Führung. Mit diesem aus Eintracht Sicht erfreulichen Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause.
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 | | Torsten Oehrl bringt die Eintracht in Führung (2:1) |
Im zweiten Durchgang zeigten sich die Hausherren deutlich bissiger und griffen früh an. Nach einigen Warnschüssen auf beiden Seiten, setzte sich Schembri auf der linken Seite durch, konnte sich sogar an der Grundlinie den Ball in Ruhe auf den richtigen Fuß legen und flankte passgenau in den Lauf von Torsten Oehrl. Eintrachts Stürmer bedankte sich mit seinem zweiten Saisontreffer. Zwar war Herber noch am Ball, konnte den Treffer zum 3:1 aber nicht verhindern (63.).
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 | | Torsten Oehrl schaut dem Ball zum 3:1 hinterher |
Eintracht ließ in der Folge die Zügel ein wenig schleifen. So bekamen die Dresdner immer mehr Platz zum kombinieren und konnten sich wieder gefährlich einbringen. Gerade der in der 10 Minute für den verletzten Jungnickel eingewechselte Ukrainer Igor Bendovskyi, sorgte für viel Wirbel in der Braunschweiger Abwehr. In der 70. Minute gelang es Dennis Brinkmann nur seinen Gegenspieler mit einem körperbetonten Einsatz am Zug zum Tor zu hindern. In dieser Situation entschied der Schiedsrichter auf Freistoß an der rechten Strafraumgrenze. Nach dessen Ausführung erreichte Penksa im Gewusel das Spielgerät und erzielte, für den bislang gut aufgelegten Adrian Horn unhaltbar, den Anschlusstreffer zum 3:2 (71.).
In der Schlussphase ergaben sich auf beiden Seiten noch einige sehenswerte Szenen. Keine der beiden Mannschaften war jedoch in der Lage daraus Kapital zu erzielen. So blieb es dann auch bei dem glücklichen aber in der Summe nicht unverdienten Sieg der Löwen. Benno Möhlmann zeigte sich im Anschluss der Partie mit dem Ergebnis zufrieden und freute für Fans und Mannschaft.
Die Trainerstimmen gibt es zum Download hier.
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 | | Eduard Geyer (links) und Benno Möhlmann (rechts) bei der Pressekonferenz |
(sr, bg)
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Zeit |
Ereignis |
94 |
Schlussbilanz: Eintracht machte es spannend, doch letztlich kommt das Team von Benno Möhlmann zu einem verdienten 3:2 (2:1) Sieg. In einer zerfahrenen und temporeichen Partie setzten sich Torsten Oehrl (2) und Christian Lenze per Foulelfmeter gegen Zweikampfstarke Dresdener durch. |
93 |
Das Spiel wird abgepfiffen |
90 |
Gelbe Karte für Martin Stocklasa |
90 |
+2 Foul an Danneberg |
90 |
+1 Das Publikum wird unruhig und fordert Abpfiff |
90 |
Noch ist hier nichts entschieden... |
89 |
Endlich feiert auch das Stadion. Lange zeit wollte nicht so rechte Stimmung aufkommen. |
87 |
Wieder ist Horn auf dem posten und hält einen Schuss von Dobry und damit die knappe Führung fest |
86 |
Gelbe Karte für Adrian Horn |
86 |
Adrian Horn erhält die Gelbe karte wegen Zeitspiels |
83 |
Mann oh Mann, da bringt sich Eintracht selbst in Gefahr weil sie ihren Torhüter bei seiner Arbeit in einer völlig harmlosen Situation behindern. Zudem bekommen die Dresdener einen Freistoß zugesprochen, weil in der Hektik und dem Versuch den Ball dann doch zu klären gefoult wird. Der Freistoß am Strafraum kommt direkt auf's Tor und Horn pariert glänzend. |
79 |
Eintracht hat momentan Mühe die aufgedrehten Gäste im Zaum zu halten. Immer wieder kommen die Dresdener vor dem Braunschweiger Strafraum frei zum flanken, die zum Teil mit vier Leuten vor dem Tor die Abwehr bechäftigen |
79 |
Spielerwechsel: Ken Reichel für André Schembri |
76 |
Gelbe Karte für Tim Danneberg |
76 |
Völlig unnötig holt sich Danneberg eine gelbe Karte, weil er Wagefeld nach dessen Foul angeht |
76 |
Gelbe Karte für Maik Wagefeld |
73 |
Eintracht brachte sich völlig unnötig selbst in diese Situation, da sie den Gästen viel zu viel Platz zum kombinieren ließen. Auch jetzt können sich die Dresdener noch frei entfalten. |
71 |
Tor von Marek Penksa |
71 |
Freistoß Dresden rechts am Strafraum. Im Gewusel kommt Penksa an den Ball und lupft ihn in das Tor |
70 |
Abermals Eckstoß der Gäste, Kurz ausgeführt, doch Danneberg passt auf und bereinigt die Situation |
69 |
Schuss auf das Braunschweiger Tor von Bendovskyi, der Ball geht knapp am Lattenkreuz vorbei |
68 |
Fünfter Eckstoß der Dresdener und wieder klärt Dennis Brinkmann vor seinem Gegenspieler |
66 |
Schembri setzt auf links aus etwa 20 Meter einen Schlenzer knapp ans Außennetz |
64 |
Spielerwechsel: Kai Koitka für Benjamin Fuchs |
63 |
Tor von Torsten Oehrl |
63 |
Schembri legt sich den Ball an der Grundlinie nochmal auf den rechten Fuß und flankt in den Strafraum. Dort steht Torsten Oehrl goldrichtig und lenkt den Ball ins TOOOOOOOOOR |
62 |
Spielerwechsel: Thomas Bröker für Benjamin Boltze |
60 |
Behandlungspause vor 15250 Zuschauern. Benjamin Boltze liegt im Braunschweiger Strafraum und wird versorgt. |
58 |
Freistoß Eintracht aus 18 Meter, nach Ausführung von Dogan pfeift Schiedsrichter Schumacher Abseits ab |
56 |
Ecke für Dynamo, Boltze bringt den Ball hoch vor das Tor, Brinkmann klärt sicher per Kopf ins Feld |
54 |
Eintracht zeigt sich deutlich bissiger als in der ersten Halbzeit und geht sehr früh auf den ballführenden Spieler. |
51 |
Benjamin Fuchs setzt sich im Mittelfeld mit einem Solo durch, legt rechts auf Oehrl. An dessen Flachschuss ist Torhüter Herber mit den Fingerspitzen noch dran, so dass der Ball langsam am linken Pfosten vorbei trudelt. Die anschließende Ecke bringt nichts ein |
48 |
Erster Angriff der Eintracht in der zweiten Halbzeit, leider bringt Gundelach den Ball zu unkontrolliert in Richtung Tor, so das niemand das Leder erreichen kann |
47 |
Eintracht bemüht, aber die Blaugelben bekommen einfach nicht den Ball aus ihrer Hälfte |
46 |
Spielerwechsel: Sebastian Gundelach für Ramazan Yildirim |
46 |
Die zweite Halbzeit hat begonnen |
45 |
Halbzeitbilanz: Die frühe Führung der Dresdner konnte die Eintracht schnell ausgleichen. In der Folgezeit war Dynamo überlegen im Spielaufbau und tauchte häufiger vorm Gehäuse der Eintracht auf. Durch eine Standardsituation gelang dann der glückliche 2:1-Führungstreffer. |
45 |
Der Schiedsrichter pfeift zur Halbzeit |
44 |
Glück für die Eintracht. Bendovskyi setzt sich gegen zwei seiner Gegenspieler durch, setzt seinen Schuss aber knapp neben das Tor der Eintracht. |
42 |
Freistoß für Dresden aus gut 20 Metern halblinks. Der Ball geht in die Mauer |
41 |
Gelbe Karte für Deniz Dogan |
39 |
Tor von Torsten Oehrl |
39 |
Lenze hämmert den Ball aus 30 Metern Richtung Dresdner Kasten. Herber lenkt den Ball mit einer tollen Parade um den rechten Pfosten. Die anschließende Ecke von Wehlage bringt Torsten Oehrl am langen Pfosten per Kopf zur Führung unter |
37 |
Nach einem abgewehrten Freistoß, versucht sich Benjamin Fuchs mit einem 30 Meter Volleyschuss. Herber hat den Ball erst im Nachfassen sicher |
36 |
Lenze bleibt zunächst nach einem Kopfballversuch im Dresdener Strafraum liegen und steht nach knapp einer Minute torkelnd wieder auf. Inzwischen greift er wieder mit an. |
32 |
Die deutlicheren Möglichkeiten haben die Gäste aus Sachsen, zumal sich diese nahezu mustergültig durch die Acht-Mann-Abwehr passen können. Eintracht kann momentan nicht überzeugen und spielt unkontrolliert den Ball nach vorne |
31 |
Ecke Dresden, nach fragwürdigem Einsatz. Wie dem auch sei, der Ball kommt zwar in den Strafraum, doch der Schiedsrichter pfeift ab |
29 |
Schöne Aktion von Horn, der einen Seitfallzieher von Bendovskyi aus der Luft fischt |
25 |
Zerfahrene Situation vor dem Braunschweiger Tor, niemand bekommt den Ball wirklich weg und man ist bei der Annahme zu hektisch. Dresden versucht sich das zu Nutze zu machen. Bisher glücklicherweise erfolglos |
22 |
Eintracht hat in den letzten Minuten mehr von der Partie, kann sich besser behaupten, die Spieler nehmen die Zweikämpfe besser an. Es hapert lediglich im Abschließen einer Aktion |
20 |
Freistoß Eintracht aus 30 Meter. Lenze bringt den Ball flach, leider kann geklärt werden |
18 |
Befreiungsschlag von Brinkmann. Der Ball prallt vom Rücken eines zurückeilenden Abwehrspieler der SG torsten erl vor die Füße. Sein Pass auf Shembri ist aber zu ungenau. |
16 |
Dresden hat momentan mehr Spielanteile und kommt zum zweiten Eckstoß, der aber ins Feld abgewehrt wird |
14 |
Mit weiten Abschlägen versucht der Dresdener Keeper Herber sein Team nach vorne zu treiben. Eintracht indes versucht es mit schnellen, aber leider zu häufig ungenauem Spiel |
12 |
So kann einem dann doch Gerechtigkeit widerfahren. Jetzt können die Spieler die vom Trainer vorgegebene Taktik weiter umsetzen |
10 |
Spielerwechsel: Igor Bendovskyi für Lars Jungnickel |
9 |
Tor von Christian Lenze |
9 |
Nach einem Einwurf von Fuchs geht Oehrl dem Ball entgegen, Penksa grätscht Oehrl in die Beine, doch es ist sein Pech das dies im Strafraum passiert, denn Schiedsrichter Schumacher zeigt zum zweiten Mal in diesem Spiel auf den Elfmeterpunkt. |
8 |
Freistoß der Eintracht aus gut 20 Metern. Lenze schießt direkt und der Ball geht knapp über das Tor |
6 |
Jungnickel muss behandelt werden. Erst als Dennis Brinkmann den Schiedsrichter auffordert den Spieler doch bitte am Spielfeldrand weiter behandeln zu lassen, winkt dieser nach den Sanitätern. |
4 |
Damit dürften wohl alle taktischen Planspiele Eintrachts über den Haufen geworfen worden sein. Allerdings zeigt sich Eintracht wenig beeindruckt und spielt ihr Spiel |
1 |
Tor von Ivo Ulich |
1 |
Mit einer aus unserer Sicht unübersichtlichen Situation gelingt es Penksa einen Strafstoß für die Dresdener zu erwirken. Ulich verwandelt sicher |
1 |
Das Spiel wird angepfiffen |
0 |
Rund 2000 Anhänger der SG Dynamo haben sich in der Nordkurve eingefunden und bisher Glück mit dem Wetter. Es ist zwar stark bewölkt, aber noch trocken bei etwa 12°. |
0 |
Herzlich Willkommen zum Spiel unserer Eintracht gegen die Elbestädter aus Dresden. Für den verletzten Matthias Henn steht wieder Martin Horacek in der Abwehr. Auch Holger Wehlage ist nach seiner Verletzung wieder mit von der Partie.
Nunmehr drei Spielen in Folge hat Eintracht nicht verloren, drücken wir die Daumen, dass der nächste Heimsieg gelingt. |