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Freitag 12.05.2017

Kochen wie die Profis

Mirko Boland stellt sein Lieblingsgericht vor

Wer hat sich nicht schon immer gefragt, was bei Domi Kumbela, Ken Reichel und Co. eigentlich zu Hause so auf den Teller kommt? Unter der Rubrik "Kochen wie die Profis" werden in Kooperation mit der Kochschule Braunschweig zukünftig in regelmäßigen Abständen die Lieblingsgerichte der Eintracht-Profis vorgestellt.

Den Anfang macht Mirko Boland, der gemeinsam mit Inhaber Alexander Fasanya in den Räumlichkeiten der Kochschule den Kochlöffel geschwungen hat. Es wurde geschnippelt und gebrutzelt und natürlich auch geplaudert. "Bei uns Profi-Sportlern ist es natürlich auch wichtig, sich gesund zu ernähren", erklärt Bole. Wenig Fett, dafür aber eine ausgewogene Mischung aus Kohlehydraten wie Reis oder Nudeln, Gemüse und Fisch oder beispielsweise Hähnchenfleisch. All das findet sich auch im Lieblingsgericht des Mittelfeldspielers, der Tom Kha Gai, wieder. Und steht Bole zu Hause auch selber in der Küche? "Klar", verrät der 30-Jährige. "Ich koche wirklich gern." Das sah man ihm auch in der Kochschule an. In rund einer halben Stunde ist das fertige Gericht auf dem Teller und wie fällt das Urteil aus? "Sehr lecker!"

Alle, die es Bole gleichtun wollen, finden nachfolgend das Rezept. Die Kochschule wünscht viel Spaß beim Nachkochen!

Rezept für 3 Portionen

Zubereitungszeit: 35 bis 40 Minuten
Nährwertangaben pro Portion: Kohlenhydrate 37,5g / Fett 29,6g / Eiweiß 27,3g
kcal pro Portion: 554

Zutaten:              

  • 450g Hähnchenbrust               
  • 5g Schwarzer Sesam               
  • 5g Weißer Sesam               
  • 1Tl Koriandersamen               
  • 300g Thailändische Auberginen       
  • 150g Shitakepilze               
  • 100g Zuckerschoten               
  • 150g Babymais               
  • 150g Okraschoten               
  • 50g Sojasprossen               
  • 1 Chilischote                   
  • 2 Stangen Frühlingslauch           
  • 2 Schalotten                   
  • 1 Knoblauchzehe               
  • 20g Orangene Currypaste           
  • 20g Tomatenmark               
  • Etwas Thaibasilikum               
  • Etwas Koriander               
  • 1 frische junge Kokosnuss           
  • 2 Stangen Zitronengras           
  • 2 Limonenblätter
  • 20g Frischer Ingwer               
  • 20g Frischer Gelbwurz           
  • 100ml Kokosmilch               
  • 100ml Kokoswasser               
  • 400ml Gemüse- oder Hühnerbrühe       
  • 1 Limette                   
  • 1El Sojasoße                   
  • 1/2El Sesamöl                   
  • 2 Spritzer Austernsoße
  • 1 Spritzer Fischsoße
  • Etwas Salz
  • Etwas Pfeffer
  • 2,5El Erdnussöl              

Zubereitung:
Chilischote entkernen (wer es scharf mag, kann die Kerne auch drin lassen) und fein hacken. Zitronengras, Schalotten, Knoblauch, Ingwer und Gelbwurz schälen, fein hacken und zusammen mit gehackter Chili, Currypaste, Tomatenmark, Koriandersamen und etwas Salz in einen Mörser geben und fein zerreiben. Etwa einen Esslöffel Erdnussöl hinzufügen und zu einer Paste vermengen. Einen Topf auf mittlere Hitze vorheitzen und anschließend die Currypaste leicht anschwitzen. Mit Brühe auffüllen und aufkochen lassen. Junge Kokosnuss mit einem Hammer öffnen, mit einem Löffel das Fleisch auskratzen und zusammen mit dem Kokoswasser zur Suppe geben. Limonenblätter hinzufügen und bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Basmatireis in einen Topf geben, drei- bis viermal vorsichtig mit kaltem Wasser waschen, und das überschüssige Wasser immer wieder abgießen. Etwa eineinhalb bis zwei Zentimeter mit kaltem Wasser bedecken, etwas Salz hinzufügen und einmal kurz aufkochen lassen. Mit einem Löffel einmal kurz durchrühren und bei schwacher Hitze ca. 15 bis 20 Minuten garziehen lassen (nicht kochen).

Hähnchenbrüste von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Schwarzen und weißen Sesam vermengen und die Hähnchenbrust darin wenden. Von beiden Seiten in einer Pfanne bei mittlerer Hitze ca. fünf Minuten durchbraten. 

Die Suppe fein Pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Wieder in einen Topf geben und die Kokosmilch hinzufügen. Okraschoten, Babymais, Zuckerschoten, Frühlingslauch, Shitakepilze und die thailändischen Auberginen in Streifen bzw. mundgerechte Stücke schneiden. Das geschnittene Gemüse in die Suppe geben und bei mittlerer Temperatur bissfest köcheln lassen. Mit Fischsoße, Austernsoße, Sesamöl, Limettensaft und Sojasoße abschmecken.

Tipp von Alexander Fasanya:
Bei der Gemüsewahl für dieses Gericht kann man ruhig mal was ausprobieren. Das thailändische bzw. asiatische Gemüse kann gegen Karotten, Auberginen, Zucchinis Champignons oder diverse andere Gemüse ausgetauscht werden. Von den Shitakepilzen sollte der Strunk entfernt werden, da dieser sehr zäh ist und auch durch das Kochen nicht viel weicher wird. Alle Zutaten sind in einem gut sortierten Asiamarkt erhältlich.

Fotos: Richard Dahlmann

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