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Freitag 15.11.2019

0:1-Testspiel­niederlage in Bielefeld

Bernd Nehrig gibt sein Comeback

Die Löwen von Chef-Trainer Christian Flüthmann nutzten die Länderspielpause mit einem Testspiel gegen Arminia Bielefeld, welches unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand. DSC-Kapitän Stephan Salger besiegelte mit dem Tor des Tages die Braunschweiger Niederlage. Nicht dabei waren Jasmin Fejzic (Hexenschuss), Robin Ziegele (Magenprobleme), Marc Pfitzner und Benny Kessel.

Nach kurzem Abtasten hatten die Hausherren die erste Chance im Spiel: Lucoqui fand mit seiner Ecke den Stephan Salger, dessen Kopfball jedoch über das Gehäuse von Yannik Bangsow ging. In der Folge kamen die Löwen zu guten Möglichkeiten. Erst prüfte Leandro Putaro Philipp Klewin im Tor des Tabellenführers der 2. Bundesliga (15.). Kurz vor der Pause bot sich Kevin Goden eine Einschussmöglichkeit, nachdem dieser mustergültig von Martin Kobylanski bedient wurde. DSC-Schlussmann Klewin konnte den Lupfer des Außenbahnspielers gerade noch zur Ecke klären (36.). Danach ging es in die Pause.

Zur zweiten Hälfte veränderte Flüthmann sein Team auf fünf Positionen. Marcel Engelhardt, Lasse Schlüter, Felix Burmeister, Nick Proschwitz und Mike Feigenspan ersetzten Yannik Bangsow, Orhan Ademi, Marcel Bär, Kevin Goden und Niko Kijewski. Die Löwen kamen schwungvoll aus der Kabine und hätten in der 56. Minute nach einer schönen Kombination von Burmeister, Schlüter und Kobylanski in Führung gehen können. Die Nummer 10 der Eintracht fand jedoch in Klewin seinen Meister. Keine zwei Minuten später war es Danilo Wiebe, der mit einem Zuckerpass Robin Becker bediente, dessen Abschluss leider an der Latte landete (58.). Kurz darauf bekamen die Blau-Gelben eine Bielefelder Ecke nicht geklärt, sodass Salger den Ball aus dem Rückraum im Tor von Engelhardt unterbringen konnte (63.). In der Folge drängte Flüthmanns Team auf den Ausgleich, schaffte es jedoch nicht, das Leder im Gehäuse der Bielefelder unterzubringen.

Die Stimmen zum Spiel:

Christian Flüthmann:
„Man merkt, dass Bernd Nehrig die nötige Ruhe reinbringt. Dass er nach seiner Verletzung allerdings noch etwas Zeit braucht hat man heute auch gesehen. Defensiv standen wir gut. Wir konnten uns viele Torchancen herausspielen. Es gab ein, zwei Situationen, wo wir blank vorm Tor stehen, es aber nicht nutzen können. Diese Möglichkeiten müssen wir besser verwerten. Vom Spielerischen her hat die Mannschaft heute ein ganz anderes Gesicht gezeigt. Wir waren selbstsicher, ruhig am Ball und gut abgestimmt untereinander. Marc Pfitzner hat heute geheiratet, Benny Kessel war sein Trauzeuge. Es war schon lange abgesprochen, dass die beiden heute nicht dabei sind.“ 

Bernd Nehrig:
„Ich denke, dass wir heute einen ordentlichen Auftritt gezeigt haben. Das Gegentor war sehr ärgerlich, weil wir die Zuordnung einfach nicht hatten. Wir haben einen Gegner freigelassen, das wurde dann bestraft. Dennoch hatten wir ein gutes Spiel, waren mutig, haben uns gut bewegt. Wir haben uns einige Chancen herausgespielt, wo wir auch Tore hätten machen können. Bielefeld verfügt aber auch über Qualität, das ist aktuell der Tabellenführer der 2. Bundesliga.“ 

Das Spiel im Stenogram

DSC Arminia Bielefeld
Klewin – Movskin, Perez Navarro (72. Pudel), Salger (C), Lucoqui, Kunze, Seufert, Atmaca, Weihrauch, Staude, Schipploc

Eintracht
Bangsow (46. Engelhardt) – Goden (46. Burmeister), Becker, Nkansah, Kijewski (46. Schlüter), Nehrig (C) (64. Kammerbauer), Wiebe (64. Y. Otto), Bär (46. Feigenspan), Kobylasnki (64. Bürger), Putaro (64. Schwenk), Ademi (46. Proschwitz)

Tore
1:0 Salger (63.)

Foto: Thomas F. Starke

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