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Mittwoch 15.08.2018

1:0-Sieg gegen Lüneburg

Löwen stehen im NFV-Pokal-Viertelfinale

In der ersten Runde des NFV-Pokals siegten die Löwen beim Lüneburger SK Hansa mit 1:0 (1:0). Den einzigen Treffer des Abends erzielte Gustav Valsvik in der 38. Spielminute. Über weite Strecken machten es die Hausherren den Blau-Gelben schwer und gestalteten die Partie ausgeglichen.

Bevor die Eintracht am kommenden Montag im DFB-Pokal aktiv ist, stand zunächst das Spiel gegen den Regionalligisten aus Lüneburg auf dem Programm. Im Vergleich zum letzten Ligaspiel gegen Wiesbaden rotierte Trainer Henrik Pedersen bei seinem Team und brachte unter anderem im Sturm Yari Otto für Philipp Hofmann neu in die Partie.

Springer verhindert die frühe Führung

Die Löwen waren von Beginn an hellwach und kamen bereits in der dritten Minute zur ersten Chance. Allerdings verhinderte LSK-Keeper Ole Springer die frühe Führung, als er den Schuss von Michal Fasko aus der linken unten Ecke kratzte. Fortan gingen auch die Hausherren konzentriert zu Werke und wagten einige offensive Vorstöße, die allerdings noch keine Gefahr darstellten. Dieses änderte sich Mitte der ersten Halbzeit. Zweimal konnte Michael Kobert von der rechten Strafraumhälfte abziehen, fand aber jedes Mal in Marcel Engelhardt seinen Meister.

Valsvik trifft für die Eintracht

Vor dem Pausenpfiff legten die Blau-Gelben noch einmal nach und gingen durch Gustav Valsvik in Führung. Zuvor wurde eine gefährliche Hereingabe von Ahmet Canbaz zur Ecke geklärt, die Mergim Fejzullahu im Anschluss in den Strafraum brachte. Nachdem Steffen Nkansah die Hereingabe verpasste, stand Valsvik am langen Pfosten genau richtig und drückte das Leder über die Linie. Zwar versuchten Tingager & Co. noch den zweiten Treffer zu erzielen, aber es blieb schlussendlich beim 0:1-Pausenstand. Auch im zweiten Durchgang erwischte die Eintracht den besseren Start und kam über die linke Seite mit Niko Kijewski und Canbaz immer wieder zu Offensivaktionen.

Die Defensive steht

Mit fortgeschrittener Spieldauer wurden die Gastgeber mutiger und investierten wieder mehr für Offensive, ohne die eigene Defensive zu vernachlässigen. In der 72. Spielminute eröffnete sich den Löwen die Chance zum vorentscheidenden 0:2, nachdem Lukas Pägelow zu zaghaft auf seinen Schlussmann zurückspielte. Der kurz zuvor eingewechselte Philipp Hofmann kam nur einige Schritte zu später, um den Ball im Tor unterzubringen. Zum Ende hin agierte die Eintracht häufig mit langen Pässen, in der Hoffnung, dass das Spielgerät einmal durchrutscht. Stattdessen setzten die Lüneburger alles auf eine Karte und suchten konsequent den Ausgleich, aber sowohl Ridel Varela Monteiro als auch Kobert scheiterten in aussichtsreichen Positionen.

So bleib es am Ende beim knappen 1:0-Sieg und die Löwen ziehen damit ins Viertelfinale des NFV-Pokals ein.

Stimmen zum Spiel

Henrik Pedersen
"Ich bin froh, dass wir den ersten Sieg geholt haben. Es war genauso schwer, wie wir es erwartet haben. Lüneburg hat einen klaren Plan, wie sie Fußball spielen wollen. Am Anfang war es sehr ausgeglichen, nach 20 oder 25 Minuten waren wir dann besser drin. Wir haben mit dem Ball leider nicht so dominiert, wie wir das wollten. Am Ende waren wir etwas zu passiv, aber ich bin froh, dass wir am Ende gewonnen haben. Es war wichtig, dass die Spieler mit weniger Spielpraxis heute über 90 Minuten spielen konnten."

Steffen Nksansah
"Es war vor allem ein Mentalitätsspiel. Wir wussten, dass es schwierig wird, für den Gegner war es das Spiel des Jahres. Wir wollten nach dem bitteren Spiel gegen Wiesbaden unbedingt eine Reaktion zeigen. Wir wollten Männerfußball spielen und zeigen, dass wir das auch können. Natürlich können wir es noch besser, am Ende war es wieder ein bisschen knapp. Ich bin einfach froh, dass wir das Spiel gewonnen haben. Der DFB-Pokal ist ein großes und wichtiges Ziel für uns alle."

Rainer Zobel
"Ich habe das Spiel ähnlich gesehen. Wir waren am Anfang gut drauf, haben gut umgeschaltet und hatten die klareren Torchancen. Ich bin mit meiner Mannschaft glücklich und mit dem Spiel zufrieden. Wir hatten die Chance, haben uns nicht versteckt und unser Spiel durchgezogen. Zum Schluss hatten wir noch eine gute Chance zum Ausgleich und damit zum Elfmeterschießen, aber insgesamt bin ich wirklich zufrieden mit meiner Truppe."

Lüneburger SK Hansa
Springer – Ghandour (76. Kehl), Sakai, Stech, Varela Monteiro, Wolk, Kobert, Kunze, Vobejda (86. Gerlach), Biyiklioglu (76. Gueye), Pägelow

Eintracht
Engelhardt – Tingager (71. Thorsen), Valsvik, Nkansah, Canbaz (87. Bulut), Fejzullahu, Becker, Y. Otto, Franjic (71. Hofmann), Fasko, Kijewski

Tore
0:1 Valsvik (38.)

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