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Samstag 21.07.2018

1:3 gegen Waldhof Mannheim

Eintracht unterliegt bei Generalprobe vor dem Ligastart

Bei sommerlichen Temperaturen lud Eintracht Braunschweig seine Fans zur offiziellen Saisoneröffnung an die Hamburger Straße ein. Am Rande des Testspiels gegen den SV Waldhof Mannheim stand auch ein buntes Rahmenprogramm auf dem Stadiongelände. Somit ist die Saison offiziell eingeläutet, auch wenn das Ergebnis im letzten Test vor dem Drittliga-Auftakt gegen den Karlsruher SC noch nicht stimmte.

Trainer Henrik Pedersen brachte seine Elf im bevorzugten 4-3-3-System auf den Platz. Über die Außenbahnen sollten Ahmet Cancaz und Onur Bulut Tempo ins Spiel bringen, als Stoßstürmer schenkte der Fußball-Lehrer Philipp Hofmann das Vertrauen. Frederik Tingager, Felix Burmeister und Stephan Fürstner sollten dem System defensive Stabilität verleihen, wobei Letzterer mit der Kapitänsbinde auflief.

Zwar hatten die Löwen auch die erste Torannäherung, doch die Gäste aus Mannheim gingen zunächst in Führung. Mit schnellem Direktpassspiel kombinierte sich der Regionalligist durch. Letztlich brachte Valmir Sulejmani den Ball über die Linie (9.). Auch wenn sich die Eintracht kurz schütteln musste, dauerte es nur wenige Minuten, ehe Hofmann das Ergebnis ausglich (13.). Der Stürmer lief Waldhof-Keeper Markus Scholz aggressiv an, brachte so seinen Fuß beim Befreiungsschlag noch an den Ball, von wo aus dieser im Gehäuse landete.

Doch nur wenige Augenblicke später musste Marcel Engelhardt erneut hinter sich greifen. Wieder kombinierten sich die Mannheimer durch die blau-gelbe Abwehrreihe, letztlich blieb Maurice Deville vor Engelhardt cool und schob ein (15.). Die Löwen brauchten etwas, um sich vom erneuten Rückstand zu erholen. Die Gäste blieben dran, scheiterten aber gleich mehrfach. Vor der Halbzeit hatte aus Sicht der Hausherren nur noch Hofmann die Chance auf den Ausgleich. Nach starker Ballmitnahme blieb diesmal aber Scholz auf Seiten der Mannheimer Sieger (42.).

Viele Wechsel und verbesserte Abwehrreihen

Wie in Vorbereitungsspielen so üblich, wechselte Pedersen im zweiten Durchgang kräftig durch. Direkt nach dem Pausentee übernahmen zunächst Robin Becker, Niko Kijewski und Michal Fasko für Malte Amundsen, David Sauerland und Mergim Fejzullahu. Und dies zeigte gleich Wirkung. Auf der linken Seite setzte sich Kijewski klasse durch, seine Hereingabe beförderte Hofmann direkt aufs Gehäuse, der Ball ging jedoch knapp über den Querbalken (46.). Es dauerte bis sich die nächste Chance zum Ausgleich bot. Letztlich war es Canbaz, der nach rund einer Stunde an Scholz scheiterte (58.).

In Durchgang zwei wurde der Spielfluss mehr und mehr durch viele Wechsel gestört. Zudem verstanden es beide Mannschaften gut, die Räume in der eigenen Defensive eng zu machen. Fasko auf Seiten der Eintracht (74.) und Deville (75.) bei den Gästen hatten die aussichtsreichsten Gelegenheiten. Das letzte Wort hatte dennoch der SV Waldhof, der durch Diring per Handelfmeter auf 3:1 stellte (85.). Trotz der Niederlage im letzten Test bleibt dem Team um Trainer Pedersen noch eine Woche Zeit, um sich optmimal auf den Karlsruher SC einzustellen.

Nach dem Spiel fand die Saisoneröffnung mit einem bunten Rahmenprogramm einen netten Ausklang. Auch die Profis zeigten sich den Fans noch einmal, eine große Autogrammaktion rundete den sonnigen Tag im EINTRACHT-STADION ab.

Stimmen

Felix Burmeister
"Natürlich ist es nicht optimal, dass wir heute mit 1:3 verloren haben. Dennoch haben wir eine gute Vorbereitung hinter uns. Freitag geht es los und dann geht es um Punkte, da zählt es. Es ist eine Mentalitätsfrage, wenn jeder dich als Favorit sieht. Aber es ist auch ein schönes Gefühl. Der Trainer hat eine sehr hohe Mentalität, genau das braucht der Verein und die Mannschaft. Wir spüren eine Riesenvorfreude auf Freitag."

Stephan Fürstner
"Es ist für mich eine große Freude, das Eintracht-Trikot zu tragen. Der Verein hat eine riesige Tradition mit besonderer Stimmung im Stadion. Wir sind aber mit unserer Leistung verantwortlich für die Stimmung auf den Rängen und freuen uns auf Freitag - ein wahnsinnig wichtiges und tolles Heimspiel. Der Trainer versprüht Optimismus und packt richtig an. Seine direkte und akribische Art ist bei einem solchen Umbruch genau der richtige Impuls für die Mannschaft und den Verein."

Eintracht
Engelhardt – Amundsen, Tingager, Burmeister (72. Nkansah), Sauerland (46. Becker), Fejzullahu (46. Fasko), Fürstner (76. Veiga), Thorsen (72. Franjic), Canbaz (76. Adetula), Hofmann (76. Otto), Bulut (76. Abifade)

Tore
0:1 Sulejmani (9.)
1:1 Hofmann (13.)
1:2 Deville (15.)
1:3 Diring (85./HE)

Fotos: Agentur Hübner & eintracht.com

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