NEWS // Spiele

Zurück

Donnerstag 20.09.2018

“Alles scheißegal, nur Vollgas“

Die Löwen peilen gegen Würzburg den zweiten Sieg in Folge an

Am Samstag geht es für die Löwen im Auswärtsspiel beim FC Würzburger Kickers (14 Uhr, live im NDR-Fernsehen und auf Telekom Sport) in der 3. Liga um wichtige Punkte. Vor dem Duell gegen den Tabellendritten sind bis auf die beiden Skandinavier Frederik Tingager und Christoffer Nyman alle Spieler einsatzbereit.

Nach dem 2:0-Heimsieg gegen den FC Carl Zeiss Jena – dem ersten Erfolg in der laufenden Saison – sei “eine große Erleichterung“ bei seiner Mannschaft spürbar gewesen, konstatierte Henrik Pedersen auf der Pressekonferenz vor dem schweren Auswärtsspiel in Würzburg.

“Waren bei uns selbst“

Die Löwen bekommen es am Samstag mit einem Gegner zu tun, der sich nach vier Ligasiegen am Stück “richtig im flow“ befindet, wie Pedersen es ausdrückte. “Sie haben eine gute defensive Organisation und sind stark bei Standards und im Umschaltspiel“, so der Däne weiter.

Bei der Eintracht will man aber vielmehr auf sich schauen und sich auf die eigenen Stärken besinnen. Während man bei den Niederlagen gegen Fortuna Köln (0:2) und der SpVgg Unterhaching (0:3) mit dem Kopf zu kämpfen gehabt habe, sei das seinen Spielern jüngst gegen Jena viel besser gelungen. “Da waren wir nur bei uns selbst und sind als eine Mannschaft aufgetreten – auch in schwierigen Phasen“, lobte der 40-Jährige.

Ottos positive Naivität

Nichtsdestotrotz sei das nur ein erster Schritt gewesen, so der Fußballlehrer. “In Würzburg fangen wir wieder bei null an. Wir müssen konzentriert und diszipliniert auftreten und dabei weiter zulegen“, weiß Pedersen, dass seine Elf in der 3. Liga nichts geschenkt bekommen wird. Davor hat der Däne aber keine Angst, ebenso wenig wie vor Fehlern, vor denen seine Spieler auch in Zukunft nicht gefeit sein werden. Sein Rezept: “Alles scheißegal, nur Vollgas.“ Als Inspiration könnte dabei nach seinem jüngsten Auftritt Doppeltorschütze Yari Otto dienen, dem der Eintracht-Coach einen “super Einsatz“ attestierte. “Er hat eine positive Naivität. Er denkt nicht zu viel, sondern macht einfach“ – in Würzburg vielleicht sogar von Beginn des Spiels an.

nach oben