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Dienstag 11.09.2018

“Als Mannschaft funktionieren“

Manuel Janzer weiß, wie 3. Liga geht

Manuel Janzer wechselte kurz vor Transferschluss noch von der Förde an die Oker. Warum es ihn zur Eintracht gezogen hat, wie er sich in die Mannschaft einbringen will und warum das Kurz-Trainingslager für ihn zu einem günstigen Zeitpunkt kommt, lest ihr im Interview mit eintracht.com.

Wie hast du die erste Woche in Braunschweig erlebt? Bist du schon richtig angekommen?

Manuel Janzer: “Ich wurde gut von der Mannschaft aufgenommen. Aber so richtig zu 100 Prozent eingelebt habe ich mich wahrscheinlich erst, wenn ich in meine eigene Wohnung gezogen bin. Die Ecken, die ich bisher von Braunschweig sehen konnte, haben mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen.“

Du kannst auf die Erfahrung von fast 130 Drittligaspielen zurückblicken. Welche Qualitäten muss man zeigen, um in dieser Liga erfolgreich sein zu können?

Janzer: “In der 3. Liga geht sehr viel über den Teamgeist. Man muss als Mannschaft funktionieren, das ist die Basis in dieser Liga. Aber natürlich wird in der 3. Liga auch guter Fußball gespielt.“

Du hast zuletzt drei Jahre bei Holstein Kiel gespielt. Warum hast du dich kurz vor dem Ende der Transferperiode noch für einen Wechsel entschieden?

Janzer: “Ich hatte in Kiel drei sehr schöne Jahre, das muss ich wirklich sagen. Aber in den vergangenen Wochen hat es sich dann irgendwie nicht mehr so gut angefühlt. Nach dem Wechsel des Trainers und der sportlichen Leitung hat es einfach nicht mehr richtig gepasst. Ich hatte dann gute Gespräche mit der Eintracht und Henrik Pedersen. Deshalb habe mich auch dazu entschieden, hier nach Braunschweig zu kommen. Den Wechsel von der 2. Bundesliga in die 3. Liga sehe ich da persönlich auch nicht als Rückschritt. Ich bin diesen Weg schon einmal gegangen, damals hat es gut funktioniert.“ 

Es geht von Dienstag bis Donnerstag in ein Kurz-Trainingslager. Für dich als "Neuer" kann das doch eigentlich nur gut sein…

Janzer: “Auf jeden Fall. Wir sind jetzt drei Tage zusammen. Da kann ich die anderen Jungs noch intensiver kennenlernen. Das ist noch mal etwas anderes im Vergleich zu dem gewöhnlichen Trainingsalltag, bei dem jeder Spieler anschließend nach Hause geht.“

Was kannst du denn nach dieser kurzen Zeit als Spieler und auch als Charakter in die Mannschaft einbringen?

Janzer: “Ich bin jemand, der nie aufgibt. Das bestätigen mir auch die letzten Vereine, bei denen ich gespielt habe. Ich bin in der Vergangenheit aus schweren Zeiten immer wieder sehr gut herausgekommen. Hinzu kommt, dass ich in meiner Karriere schon einige Drittligaspiele absolviert habe. Ich weiß wie Abstiegskampf geht, aber auch wie man aufsteigt. Von meinen Erfahrungen kann ich den jungen Spielern bei uns in der Mannschaft sicherlich auch etwas mitgeben.“

Am Freitag steht dann das enorm wichtige Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena an. Kribbelt es schon bei dir?

Janzer: “Ich kann mir eigentlich kein besseres erstes Spiel vorstellen als an einem Freitagabend vor den eigenen Fans. Darauf freue ich mich sehr.“

Foto: Agentur Hübner

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