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Freitag 02.01.2015

Aufarbeitung der Eintracht-Historie

Auslagerung des Archivs, Archivierung von 6.000 Fotos und Weiterentwicklung der Ausstellung im Stadion

Die sportliche Entwicklung bei Eintracht Braunschweig hat in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur am Stadion und in großem Maße in das Nachwuchsleistungszentrum getätigt werden konnten.

Doch auch im Hinblick auf die Aufarbeitung der fast 120-jährigen Eintracht-Historie hat sich in der jüngsten Vergangenheit einiges getan. So wurde im Frühjahr 2014 eine Ausstellung eröffnet, die der Öffentlichkeit seitdem die Gelegenheit bietet, sich zahlreiche einzigartige und bisher unveröffentlichte Exponate anzuschauen.

Im Herbst 2014 leitete der Verein einen weiteren wichtigen Schritt in die Wege: Der gesamte Archiv-Bestand, der bisher in einem Raum unterhalb der Südkurve im EINTRACHT-STADION gelagert wurde, wurde in mühevoller Kleinarbeit in Kisten geräumt und ins Stadtarchiv Braunschweig im Schloss transportiert. Dort sind die Mitarbeiter derzeit damit beschäftigt, sämtliche Ordner, Fotoalben, Bücher, Hefte, Zeitungsberichte und Einzelfotos fachgerecht in klimatisierten Räumen zu lagern und – sozusagen für die Ewigkeit – zu katalogisieren. Darüber hinaus werden bis zum Frühjahr 2015 insgesamt rund 6.000 Fotos aus dem Bestand der Blau-Gelben zur dauerhaften Nutzung digitalisiert.

Ständige Weiterentwicklung der Ausstellung

Mit Helmut Menz als Archivar und Gerhard Gizler als Ausstellungsverantwortlichen kümmern sich zwei Mitarbeiter darum, dass die Ausstellung regelmäßig aktualisiert und mit neuen „Schätzen“ ergänzt wird. So wurde jüngst eine Informationstafel zur Logo-Historie der Löwen im Clubraum sowie ein Original-Autogramm mit persönlichen Wünschen für „seine“ Löwen von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker aus Luxemburg in die Vitrinen integriert.

In den kommenden Monaten sollen die fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts noch genauer beleuchtet werden, in denen der Grundstein für die glanzvolle Bundesligazeit des Vereins gelegt wurde. Dann wird auch der Vertrag, den Eintracht 1955 mit dem damaligen Mittelfeldregisseur Winfried Herz schloss und der jetzt bereits in einer Vitrine in der Geschäftsstelle zu sehen ist, in die Ausstellung aufgenommen werden. In dem Vertrag verpflichtete sich der Verein übrigens, dem Spieler eine monatliche Grundentschädigung von 200 DM zu zahlen.

Menz und Gizler nehmen inzwischen auch regelmäßig an den Tagungen des vor einigen Jahren gegründeten Netzwerks der Deutschen Fußballmuseen und Vereinsarchive teil und nutzen somit die Möglichkeit des wertvollen und intensiven Austauschs mit den anderen Bundesliga-Standorten.

Führungen durch die Ausstellungen weiterhin buchbar

Seit April 2014 bietet Eintracht Braunschweig neben den beliebten Stadionführungen auch Besuche der Dauerausstellung zur Geschichte des Traditionsvereins an.

Alle Informationen zur Ausstellung gibt es unter folgendem Link.

Anmeldungen für die Führungen sind per E-Mail oder telefonisch (0531-2323060) möglich. Die entsprechenden Informationen zu Preisen und Inhalten stehen hier zur Verfügung.


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