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Samstag 14.07.2018

"Bin glücklich über den Start hier"

Malte Amundsen im Interview

Malte Amundsen ist einer von drei dänischen Spielern im Kader der Löwen. Der 20-Jährige wechselte vom norwegischen Rekordmeister Rosenborg BK an die Hamburger Straße. Im Interview mit eintracht.com spricht der Linksverteidiger über seine ersten Wochen in Deutschland, das Trainingslager in Herxheim und blickt auf das Testspiel gegen Greuther Fürth zurück.

Malte, das Testspiel gegen Fürth habt ihr gestern mit 1:0 gewonnen. Wie hast du die Partie erlebt?

Malte Amundsen: "Es war ein wirklich gutes Spiel gegen einen starken Gegner. Es hat Spaß gemacht, mit Fürth gegen einen Zweitligisten zu spielen. Wir haben in den vergangenen Wochen viel trainiert und haben versucht, so viel wie möglich davon abzurufen. Einige Dinge haben gut funktioniert, aber wir müssen aus diesen Partien natürlich immer noch viel lernen - von daher war es ein sehr erfolgreicher Test gestern. Heute haben wir direkt die Videoanalyse gemacht und in kleinen Gruppen herausgearbeitet, was gut und was nicht so gut geklappt hat."

Wie hast du dich im Team und in der Stadt eingelebt?

Amundsen: "Erstmal möchte ich den Jungs und dem ganzen Club danken. Man kümmert sich hier wirklich sehr gut um neue Spieler - und davon gibt es ja jetzt einige. Ich bin wirklich glücklich über den Start bei der Eintracht, auch was die Arbeit auf dem Platz angeht. Ich glaube, es ist auch etwas einfacher, wenn du einer von vielen Neuen bist, als wenn du alleine in ein eingespieltes Team kommst."

Mit Coach Henrik Pedersen, Frederik Tingager und Jonas Thorsen sind neben dir drei weitere Dänen im Team. Hat dir das den Start erleichtert?

Amundsen: "Ja, definitiv. Freddy ist ja schon seit einem halben Jahr hier und kann Jonas und mir immer gut helfen. Manchmal können wir dann auch zusammen Dänisch sprechen, da fühlt man sich dann sogar ein wenig heimisch. Ich glaube, es wäre aber auch überhaupt kein Problem, wenn außer mir keine Dänen hier wären - aber es ist natürlich schön."

Im Trainingslager bist du mit Ayodele Adetula auf einem Zimmer. Wie läuft die Verständigung bei euch?

Amundsen: "Wir sprechen sehr viel Deutsch. Mit einigen anderen rede ich auch auf Englisch, aber Ayo spricht immer Deutsch mit mir, also muss ich ihm auch auf Deutsch antworten (lacht). Er ist auf jeden Fall ein netter Kerl, es macht Spaß mit ihm."

Was war für dich ausschlaggebend, Trondheim zu verlassen und den Schritt zur Eintracht zu wagen?

Amundsen: "In Trondheim habe ich nicht gespielt, das war natürlich ein Grund. Aber ich kannte Henrik ja auch schon vorher. Seine Philosophie passt einfach sehr gut zu mir. Mein Ziel ist es, einige Partien zu bestreiten und in einem System zu spielen, das mir gefällt."

Deutschland ist bereits deine zweite Station außerhalb von Dänemark. Wie war es für dich, in Norwegen zu leben?

Amundsen: "Norwegen ist ein wirklich schönes Land. Es ist Dänemark schon sehr ähnlich, also war die Umstellung damals nicht so groß. Ich konnte dort Dänisch sprechen und die Menschen haben mich verstanden, umgekehrt habe ich auch Norwegisch verstanden." 

Hast du Deinen Einstand vor der Mannschaft schon hinter dir?

Amundsen: "Ja, gestern habe ich eine kleine Performance hingelegt (lacht). Wir haben den Abend gemeinsam mit der Mannschaft verbracht. Es ist immer sehr gut, wenn man zusammen auch Zeit außerhalb des Platzes verbringt und die Jungs aus einer anderen Perspektive sieht. Wir finden selber, dass es gut für die Mannschaft ist, dass sie aus so vielen Neuen besteht - der Teamspirit ist wirklich gut."

Foto: imagemoove

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