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Mittwoch 08.01.2020

Danilo Wiebe: „Das war ziemlich intensiv"

Zwei Einheiten standen auf dem Programm

Tag drei im türkischen Belek für die Löwen. Wie bereits gestern bat Chef-Trainer Marco Antwerpen die Mannschaft zweimal auf den Trainingsplatz und ließ sie ordentlich schwitzen.

Der Tag in Belek begann für Kapitän Bernd Nehrig und Co. mit dem Frühstück um 8.30 Uhr, zwei Stunden später stand dann die erste von zwei Trainingseinheiten auf dem Programm. Nachdem aufgrund der starken Regenfälle der vergangenen Tage die Straßen zum Trainingsplatz unter Wasser standen und die Löwen auf einen anderen Platz ausweichen mussten, konnte das Programm heute bei strahlendem Sonnenschein auf dem hoteleigenen Gelände, knapp 15 Autominuten von der Unterkunft der Löwen entfernt, stattfinden. Auch kamen erstmals zahlreiche Fans vorbei, um sich das Training anzuschauen.

„Es hat uns einiges abverlangt"

Und was sie sahen, hatte es durchaus in sich. Nach einem kurzen Aufwärmen mit Athletik-Trainer Johannes Thienel folgte in drei Gruppen eine komplexe Übung, in der der Fokus neben dem Ballbesitz vor allem auf dem offensiven wie defensiven Umschaltspiel lag. „Ich kannte diese Übung schon, das hat es etwas einfacher gemacht. Aber es hat uns einiges abverlangt, wir mussten hochkonzentriert sein, um im richtigen Moment in die richtige Richtung zu spielen und um schnell umzuschalten. Das war ziemlich intensiv“, erläutert Danilo Wiebe. Einzig Marcel Bär konnte noch nicht wieder komplett mit der Mannschaft trainieren und drehte rund um den Trainingsplatz einsam seine Laufrunden.

Läufe am Nachmittag

 Nach einer Mittagspause ging es um 16 Uhr ein zweites Mal auf den Platz. Auch heute standen dabei Läufe auf dem Programm. „Nachmittags haben wir erneut die Laufschuhe geschnürt und in verschiedenen Gruppen und Zeiten acht Kilometer hinter uns gebracht. Die Trainingsplätze auf der Anlage kennen wir jetzt“, schmunzelt Wiebe, für den es seit mehreren Jahren das erste Wintertrainingslager ist. „Vergangenen Winter war ich aufgrund meiner Verletzung nicht dabei, davor haben wir die Vorbereitung teilweise zu Hause absolviert. Es ist immer eine sehr intensive und anstrengende Phase, in der wir sehr viel Zeit miteinander verbringen und uns nochmal besser kennenlernen. Wenn wir nicht trainieren oder die Ruhephasen zum Entspannen nutzen, sitzen wir zwischendurch auch mal zusammen, spielen mit mehreren Jungs mal eine oder zwei Runden Gesellschaftsspiele“, so der 25-Jährige, der sich sein Zimmer mit Nick Proschwitz teilt. „Am Anfang der Saison wurden wir zusammen gelost und haben uns auf Anhieb super verstanden und ergänzt, da ist es dabei geblieben.“


Morgen geht es für die Löwen weiter. Trainiert wird um 10.30 Uhr und 16 Uhr sein.

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