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Freitag 07.02.2020

"Das war heute der erste Schritt"

Die Stimmen zum Remis beim Tabellenführer

Nach einer spannenden Partie können die Löwen einen Punkt aus Duisburg mitnehmen. Mit dem Führungstreffer durch Ziegele kurz vor der Halbzeit steigerten sich die Blau-Gelben nach der Pause, zeigten Leidenschaft, kämpften als Mannschaft um jeden Zentimeter und warfen sich in die Zweikämpfe. Hier die Stimmen zum Spiel:

Felix Burmeister

"Eigentlich haben wir es ganz gut gemacht und gehen durch einen Standard in Führung, lassen dann aber ein bis zwei Dinge zuviel zu und bekommen ein Gegentor, welches im Endeffekt verdient ist, aber immer auch ärgerlich, wenn man mit 1:0 geführt hat. Wir hatten heute weniger zu verlieren, schließlich ging es auswärts gegen den Tabellenführer, der eine überragende Runde spielt und sehr gute Spieler wie Stoppelkamp hat, der in der 3. Liga eigentlich nichts zu suchen hat."

Robin Ziegele

"Beim meiner Einwechselung ging alles relativ schnell, ich konnte mich noch nicht einmal aufwärmen. In so einer Situation hat man sehr viel Adrenalin im Körper und die Mannschaft hilft, damit man direkt im Spiel ist. Für mich war es heute das erste Drittligator, da ich ohnehin sehr selten treffe, war es umso schöner. Wir müssen an die Leistung anknüpfen, wir haben uns in jeden Ball hineingekämpft und versucht, alles zu verteidigen und wegzukämpfen. Das müssen wir weiterhin so machen, dafür ist diese Liga geboren."

Bernd Nehrig

"Wir gehen 1:0 in Führung und kriegen hinten raus das 1:1. Den Punkt nehmen wir dennoch dankend mit. In den letzten Wochen haben wir keine gute Leistung gebracht und das war heute ein Stück weit der Boden in diesem Fass, daher können wir zufrieden sein und darauf aufbauen. Wir haben alle unsere Aktien daran, dass wir in diesen Strudel geraten sind. Jetzt gilt es anzupacken, um da wieder herauszukommen und das war heute der erste Schritt."

Marco Antwerpen

"Leider haben wir in der Duisburger Drangperiode, wo sie viel gewechselt haben und bei uns etwas Unordnung war, den Ausgleich kassiert. Das ist bitter, aber mit den 95 Minuten können wir zufrieden sein. Duisburg bespielt die Räume sonst immer mit tiefen Bällen und viel Tempo beim Hinterhergehen und es ist uns gut gelungen, das zu verhindern. Dieser Plan ist aufgegangen. Dann gingen wir in Führung und man hat gesehen, dass das Selbstvertrauen bei den Jungs wächst, worauf wir aufbauen können."

Torsten Lieberknecht

"Wir mussten uns gegen sehr tiefstehende Braunschweiger permanent mit Lösungen arbeiten, das zeigt den Respekt, den die Mannschaft vor uns hatte. Klar, wir hätten gerne den Dreier, auf der anderen Seite bin ich aber voll des Lobes für meine Mannschaft, weil sie gegen einen schwierigen und tiefstehenden Gegner nicht die Geduld verloren hat. Auch in der Konterabsicherung haben sie es ordentlich gemacht und ich denke auch, dass unser Tor dann verdient war. Am Ende mussten wir nochmal eine brenzlige Situation überstehen. Wir waren die Mannschaft, die permanent vor dem Problem stand, Lösungen zu finden und dafür haben wir es gut gemacht."

Foto: imago images / Jan Huebner

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