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Dienstag 30.09.2014

„Das war ziemlich imposant“

Julius Düker im Kurz-Interview

Die Löwen hatten in der Partie am vergangenen Freitag gegen den SV Sandhausen einen jungen Debütanten in ihren Reihen. Der 18-jährige Julius Düker ist der Kapitän des U19-Teams der Blau-Gelben und kam in der 84. Minute zu seinem ersten Zweitligaeinsatz. Aktuell nimmt der Stürmer am Trainingsbetrieb der Profis teil. Düker ist in Braunschweig geboren und lebt mit seiner Familie immer noch unweit der Löwenstadt im Landkreis Wolfenbüttel. Eintracht.com sprach mit dem „Braunschweiger Jung“ über die vielen neuen Eindrücke in den vergangenen Tagen…

Julius Düker über...

…seine Nominierung für den Profi-Kader:

Am Mittwochabend rief mich mein Trainer Sascha Eickel an und teilte mir mit, dass ich am Freitag bei den Profis mittrainieren sollte. Als der Kader für das Spiel gegen Sandhausen benannt wurde, wusste ich, dass es jetzt ernst wird. Angst hatte ich nicht, aber es herrschte die ganze Zeit eine gewisse Anspannung und Vorfreude.

Generell hat mir geholfen, dass ich bereits in den Wochen zuvor zweimal am Training der Profis sowie am Testspiel gegen die DJK-SG Zeilsheim teilnehmen konnte. So kannte ich die Mannschaft schon ein wenig, aber es war dennoch eine Umstellung. Ich bin Braunschweiger und habe die Jungs auch schon im Stadion gesehen und angefeuert. So war der Respekt in den ersten Einheiten sehr groß. Ich habe mich bemüht, den Respekt abzulegen, mehr in die Zweikämpfe zu gehen und mein Ding zu machen.

…seinen ersten Einsatz in der 2. Bundesliga für die Löwen:

Der Tag an sich war einfach sehr spannend und imposant. Während des Warmmachens habe ich natürlich öfter mal zur Trainerbank geschaut und gehofft, dass ich zum Einsatz komme. Wenn man es in den Kader schafft, möchte man natürlich auch auf dem Platz stehen. Ich denke, das ist bei jedem Fußballer so.

 …die Emotionen vor Familie, Freunden und Fans im EINTRACHT-STADION zu spielen.

Es haben sich natürlich alle mit mir gefreut und wollten auch im Stadion dabei sein, um mich zu unterstützen. Als ich noch auf der Bank saß, habe ich die tolle Atmosphäre wahrgenommen. Ich kenne ja die Lieder aus der Kurve (lacht)... Auch das Einlaufen unter dem Beifall der Fans sowie das Warmmachen war etwas Besonderes. Sobald es aber in der Partie auf den Rasen geht, ist man fokussiert auf das Spielgeschehen und seine Aufgaben.

 …den Weg von der U19 über die U23 zu den Profis

Es ging jetzt alles sehr schnell. Vor kurzem erst habe ich im Spiel gegen die Freien Turner mein Debüt für die U23 gegeben. Und mit der U19 sind wir super in die Saison gestartet, stehen aktuell auf Platz zwei in der Tabelle der A-Jugend-Bundesliga und haben in den ersten Partien gezeigt, was wir drauf haben. Ich denke jetzt einfach von Woche zu Woche und versuche dort, wo ich gerade trainieren und spielen darf, voll für das Team da zu sein und mein Bestes zu geben. Da ich die Schule abgeschlossen habe, passt es gerade ganz gut, dass ich mich jetzt ausschließlich auf Fußball konzentrieren kann.  

Fotos: ©eintracht.com

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