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Samstag 29.02.2020

"Das, was wir uns vorgenommen hatten, hat heute gepasst.“

Die Stimmen zum Sieg gegen Uerdingen

Eintracht gewinnt 4:1 gegen den KFC Uerdingen und zeigt nach der Niederlage gegen Würzburg die richtige Reaktion. Bei seinem Startelf-Comeback trifft Kobylanski doppelt, auch Nick Proschwitz und Merv Biankadi tragen sich in die Torschützenliste ein. Die Stimmen zum Spiel.

Manuel Schwenk:

„Wir haben heute gut angefangen, aber die frühe Verletzung war ein Negativpunkt in der Partie. Weil wir so ein sehr gutes Spiel machen, dürfen wir das 4:1 eigentlich nicht bekommen. Ein Spiel wie letzte Woche darf nicht noch mal passieren. Wir müssen immer so spielen wie heute. Wir haben hinten perfekt rausgespielt und Kobylanski hat gezeigt, wie sehr er uns helfen kann und wie wichtig er ist.“

Robin Ziegele:

„Wir waren von Anfang an da und waren konzentriert und wach. Wir sind in jeden Zweikampf gegangen und haben eine breite Brust gezeigt. Es war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung und darauf sind wir stolz. Wir haben aus unseren Fehlern gelernt. Es ist immer schlecht, wenn man so früh wechseln muss, aber ich bin dann gut reingekommen. Für uns ist jetzt wichtig, dass wir konstant spielen und weiter Gas geben.“

Martin Kobylanski:

„Wir fühlen uns nach dem Sieg gut, aber das Gegentor musste nicht sein. Wir waren richtig gut im Spiel. In Halbzeit eins wusste der KFC nicht, wie er uns verteidigen sollte. Letzte Saison habe ich auch den einen oder anderen Freistoß direkt verwandelt. An dieser Stelle schöne Grüße an Benny und dass er schnell wieder auf die Beine kommt. Wir haben viele gute Elfmeterschützen im Team, aber wenn Pfitze nicht auf dem Platz steht, dann machen es wohl Proschi oder ich. Wir als Mannschaft müssen Woche für Woche Gas geben und es am Ende auf die Piste bringen. Das Ergebnis sollte uns Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben geben. Wir waren gut auf den Gegner eingestellt und das, was wir uns vorgenommen hatten, hat heute gepasst.“

Daniel Steuernagel:

"Heute haben wir kein gutes Spiel gemacht, gerade in der ersten Halbzeit. Wir haben darauf hingewiesen, dass wir Foulspiele vermeiden wollen. Das hat heute nicht geklappt, gerade vor dem 0:1 und 0:2. Wir hatten kein Zugriff, nach dem 0:1 wollten die Jungs eine Reaktion zeigen. Auch vor dem 0:3 geht das alles zu einfach, der Torwart hält zuerst noch gut, Proschwitz steht jedoch völlig frei und muss nur noch einschieben. In der Halbzeit haben wir umgestellt und mit drei Spitzen agiert. Wenn Frank Evina kurz nach der Pause trifft, sieht das hier vielleicht ganz anders aus. Dann kriegen wir das 0:4 und dann war es das natürlich. Glückwunsch an Braunschweig!"

Marco Antwerpen:

"Da ich noch ein wenig die Nachwirkung aus dem Würzburg-Spiel habe, hätte ich gesagt, dass wir auf einem guten Weg sind. Da sind wir in der Nachbetrachtung noch dabei und da fragt man sich schon, warum das heute wieder funktioniert hat. Wir haben mit den Jungs gesprochen unter der Woche und haben gesagt, dass wir Herz und Leidenschaft auf dem Platz brauchen. Heute haben wir es gut gemacht, auch die entscheidenden Situationen sind dann auch einfach für uns gelaufen. Den Freistoß nach der Verletzung von Benny Kessel nutzen wir zum 1:0. Benny kann einem schon Leid tun. Gegen Duisburg mussten wir ihn auch früh runter nehmen. Das ist dann für Robin Ziegele schwierig, der wird dann immer eingewechselt. Robin muss dann liefern und kann sich gar nicht richtig warmmachen. Das muss man sich mal vorstellen, was das für einen Spieler bedeutet. Robin ist immer sofort präsent, man kann sich auf ihn verlassen. Wir kriegen über die Verletzungen auch einfach keine Konstanz rein. In der ersten Halbzeit hatten wir komplette, spielerische Lösungen. Nach dem 3:0 hat man als Trainer schon ein gutes Gefühl. Was wir in der zweiten Halbzeit besser machen müssen, ist das kontinuierliche Verteidigen. Das gehört einfach dazu, auch wenn man das 4:0 gemacht hat. Wir sind zufrieden damit, dass wir heute gewonnen haben. Der weitere Weg kann nur so sein, dass Herz, Leidenschaft und spielerische Lösungen dabei sein müssen, damit wir Siege generieren können. Das ist einfach wichtig."  
Foto: imago images / Brauer-Fotoagentur

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