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Montag 24.09.2018

"Den nächsten Schritt machen"

Henrik Pedersen vor dem Heimspiel gegen Kaiserslautern

In der Englischen Woche steht für die Löwen das Traditionsduell gegen den 1. FC Kaiserslautern an. Am Dienstagabend um 19 Uhr empfängt Eintracht die Roten Teufel an der Hamburger Straße. Die Vorfreude ist groß, daran ließ Henrik Pedersen auf der Pressekonferenz vor dem Spiel keinen Zweifel.

"Meine Spieler und ich, wir alle freuen uns, unter Flutlicht zuhause zu spielen", so der Däne. "Es treffen zwei Vereine mit großen Namen aufeinander, die sich allerdings beide aktuell in der unteren Tabellenregion der 3. Liga wiederfinden." Pedersen kann sich vorstellen, "dass die Situation in Kaiserslautern ebenfalls nicht leicht ist. Die Erwartungen sind - genauso wie hier - groß."

"Mut, noch mehr tiefe Bälle zu spielen"

Gegen die Roten Teufel wollen die Löwen "den nächsten Schritt machen". Das Spiel gegen Würzburg habe man analysiert und wie immer Dinge gesehen, die es zu verbessern gilt: "Wir sind in der Defensive und im Spiel mit Ball besser geworden, brauchen aber den Mut, noch mehr tiefe Bälle zu spielen. Man braucht Risiko und Spielwitz, um vorne durchzukommen", so Pedersen. Speziell seit dem Kurztrainingslager vor dem Heimsieg gegen Jena habe seine Mannschaft einen Schritt nach vorne gemacht: "Es hat bei einigen Spielern Klick gemacht. Uns ist bewusst, dass es in der 3. Liga viel um Kampf und um zweite Bälle geht."

Tingager noch keine Option

Gegen den 1. FC Kaiserslautern erwartet der 40-Jährige "ein emotionales Spiel gegen eine kompakte Mannschaft, die aus dem Spiel heraus viele Tore macht." Aktuell belegt das Team von Trainer Michael Frontzeck mit einem Zähler mehr als Blau-Gelb den 17. Tabellenplatz. Der Löwen-Trainer kann für das Duell gegen den FCK fast auf seinen gesamten Kader zurückgreifen, einzig Frederik Tingager muss weiterhin pausieren. "Eventuell ist er am Wochenende wieder eine Option – es sieht positiv aus." Unterdessen erwarte man Christoffer Nyman in den nächsten zwei Tagen zurück in Braunschweig. "Dann machen wir einen Plan, wie es weitergeht."

"Unterstützung war immer riesig"

Zuletzt kam Pedersen auf Nachfrage noch auf den vom "Zusammenschluss der Fanszenen" angekündigten Protest in Form eines 20-minütigen Stimmungsboykotts zu sprechen: "Wir werden morgen kurz darüber sprechen, aber wir müssen bei uns anfangen. Nach 20 Minuten ist dann hoffentlich das ganze Stadion da, um Stimmung zu machen." Gerade die Atmosphäre zuletzt, als die zwei späten Tore gegen Jena gefallen sind, sei unglaublich gewesen. "Die Unterstützung hier war aber immer riesig – und das bedeutet uns sehr viel."

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