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Donnerstag 13.02.2020

Der 1. FC Kaiserslautern im Fokus

Die Roten Teufel zu Gast in Braunschweig

Am Samstag empfangen die Löwen den 1. FC Kaiserslautern im EINTRACHT-STADION. Zu Gast ist mit dem vierfachen Deutschen Meister und zweifachen DFB-Pokalsieger einer der größten Traditionsvereine Deutschlands.

Braunschweig und Kaiserslautern teilen seit einiger Zeit den gleichen Leidensweg. Als ambitionierter Aufstiegskandidat stiegen die Roten Teufel am Ende der Saison 2017/2018 gemeinsam mit den Löwen aus der 2. Bundesliga ab. Wie auch die Eintracht taten sich die Pfälzer im ersten Drittligajahr der Vereinsgeschichte schwer und beendeten die vergangene Saison auf dem 9. Tabellenplatz. Mittelfristig will der FCK aber wieder angreifen und zurück in die 2. Bundesliga.

Saison mit Aufs und Abs

Nach einem soliden Start in die aktuelle Saison stürzte der FCK von Platz drei nach dem zweiten Spieltag auf Platz 18 am 14. Spieltag ab. Der Tiefpunkt war die 1:6-Niederlage in Meppen, nach der die Pfälzer den Trainer wechselten. Unter Boris Schommers hat sich Lautern auch dank einer Siegesserie von fünf Spielen wieder gefangen und zwischenzeitlich waren sogar die Aufstiegsränge wieder in Reichweite. Zuletzt ist der FCK jedoch seit vier Spielen in der Liga sieglos und verlor im DFB-Pokal gegen Bundesligist Fortuna Düsseldorf mit 2:6. Am vergangenen Spieltag erreichte man zuhause gegen den abstiegsgefährdeten SC Preußen Münster mit dem FCK-Ex-Trainer Sascha Hildmann nur ein 1:1-Unentschieden und steht mit sechs Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf dem 13. Tabellenplatz.

Der Teufel im Detail

Florian Pick spielt in diesem Jahr eine besonders wichtige Rolle beim FCK. Der 24-Jährige ist mit elf Toren und vier Vorlagen der beste Scorer der Pfälzer. Mit Hendrik Zuck steht auch ein Ex-Löwe im Aufgebot, der 29-jährige spielte zwischen 2014 und 2018 an der Hamburger Straße und erzielte in 97 Partien fünf Tore. In dieser Saison stand er zehn Mal auf dem Platz, wovon der FCK fünf gewinnen konnte und nur zwei Spiele verlor.

Historie

Seit der Gründung im Jahr 1900 erlebten die Pfälzer, die 1934 aufgrund ihrer Spielweise und einer Siegesserie erstmals den Beinamen “Teufel“ erhielten, viele sportliche Höhepunkte und einige bittere Niederlagen. Sechs nationale Titel stehen auf dem Briefkopf der Lauterer, der erste davon fällt auf das Jahr 1951. Vor über 100.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion setzte sich der 1. FCK in Deutschlands höchster Spielklasse knapp mit 2:1 gegen Preußen Münster durch. Auf dem Platz standen damals auch die Brüder Ottmar und Fritz Walter, die schon zu ihren Lebzeiten Legendenstatus erlangten und 1954 mit der deutschen Nationalmannschaft in Bern den ersten WM-Titel nach Deutschland holten. Auf den Meistertitel von 1951 folgten noch drei weitere (´53, ´91, ´98). Die bis heute letzte Meisterschaft 1998 ist zudem eine ganz besondere. Denn noch nie gelang es einem Team, als Aufsteiger am Saisonende ganz oben zu stehen. 1990 und 1996 holte das Team darüber hinaus den DFB-Pokal in die Pfalz. Zu den bittersten Momenten der Lauterer Vereinshistorie gehören sicherlich die drei Bundesliga-Abstiege 1996, 2006 und 2012.

Bilanz spricht für den FCK

Das Duell zwischen den beiden Traditionsvereinen am Samstag ist bereits das 60. Aufeinandertreffen. In der Gesamtbilanz haben die Pfälzer die Nase vorn. Von insgesamt 59 Partien gewannen die Löwen 19 (15 Unentschieden). Zuhause hat aber die Eintracht das Sagen: In 29 Spielen blieben 15 Mal die Punkte in Braunschweig, dazu kommen sieben Unentschieden und sieben Siege des FCK. Die letzte Partie der Löwen bei den Teufeln endete in der Hinrunde mit einem 3:0-Sieg für die Löwen.

Tickets für die Partie gibt es hier.

Foto: 1. FC Kaiserslautern

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