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Montag 11.11.2019

"Der Ausgleich ist extrem bitter"

Die Stimmen zum 1:1 in Münster

Die Löwen spielen beim SC Preußen Münster 1:1-Unentschieden. Benni Kessel bringt die Eintracht mit einem Traumtor in Führung, doch kurz vor Schluss ist Yannik Bangsow nach einem starken Profidebüt geschlagen und Münster gleicht aus. Die Stimmen zum Spiel:

Yannik Bangsow:

"Mein Einsatz kam natürlich sehr überraschend durch die Verletzung von Jasmin, ich habe mich wirklich sehr gefreut, mein Debüt geben zu können. Darauf fiebert man lange hin. Der Ausgleich ist extrem bitter für uns, denn wir haben bis dahin gut verteidigt, gut gearbeitet und gekämpft. Wir ärgern uns total, dass am Ende der lange Ball durchrutscht.“

Benjamin Kessel:

"Es war heute ein typisches Kampfspiel, es ging hin und her, dazu kamen viele lange Bälle auf beiden Seiten. Die Führung müssen wir dann einfach über die Zeit bringen. Am Ende haben wir uns zu weit hinten rein drücken lassen und dann kann immer mal ein Ball hinten durchrutschen, was trotzdem nicht passieren darf. Yannik Bangsow hat seine Sache hinten wirklich stark gemacht, er wurde ins kalte Wasser geschmissen und hat trotz seines jungen Alters eine extreme Ruhe ausgestrahlt.“

Christian Flüthmann:

"Das Unentschieden ist ein gerechtes Ergebnis. Wir hatten einen schwierigen Start, denn schon in der ersten Minute ist Münster bei uns vor dem Tor aufgetaucht. Es wurde dann ein offener Schlagabtausch und uns war vorher klar, dass Preußen mit viel Wucht kommen würde und mit langen Bällen arbeitet. In der ersten Halbzeit haben wir viele 50:50- Zweikämpfe verloren, was micht ärgert, weil wir dadurch keinen Druck ausüben konnten. In der zweiten Halbzeit war es das gleiche Bild und wir können durch einen Sonntagsschuss in Führung gehen. Das müssen wir dann über die Bühne bringen.“

Sven Hübscher:

"Das Unentschieden geht in Ordnung. Ich bin heute mit der gezeigten Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Wir haben heute eine deutliche Leistungssteigerung gesehen. Unter der Woche haben wir an Dingen gearbeitet, das System und das Personal verändert. Uns ging es heute vor allem darum, stabiler zu stehen und besser zu verteidigen und eine bessere Pressinghöhe zu finden. Nach schwieriger Anfangsphase sind wir besser in die Partie gekommen und müssen in der ersten Halbzeit dann mit einer der Strafraumsituationen das 1:0 machen. Nach dem Sonntagsschuss sind wir gut zurückgekommen. Da muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen, wir haben uns nicht aufgegeben und den Ausgleich noch erzielt. Die Jungs arbeiten hart, wir werden unseren Weg weitergehen.“

Foto: imago images / Kirchner-Media

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