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Dienstag 30.07.2019

Der FC Carl Zeiss Jena im Fokus

Thüringer warten noch auf die ersten Punkte

Englische Woche in der 3. Liga: Nur drei Tage nach dem 2:1-Heimsieg gegen 1860 München gastieren die Löwen am Dienstagabend (19 Uhr) beim FC Carl Zeiss Jena. Während Blau-Gelb mit sechs Punkten aus den ersten zwei Begegnungen einen Start nach Maß erwischte, warten die Thüringer noch immer auf die ersten Zähler.

Wie die Eintracht musste auch der FC Carl Zeiss Jena in der vergangenen Saison bis zuletzt um den Klassenerhalt zittern, schlug dann jedoch die Münchner Löwen am 38. Spieltag souverän mit 4:0 und beendete die Spielzeit 2018/2019 schließlich mit 46 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz.

Zwei Niederlagen zum Auftakt

Der Start in die neue Saison hätte für Jena besser laufen können: Zum Auftakt traf das Team auf dem heimischen Ernst-Abbe-Sportfeld auf den FC Ingolstadt – 1:2 hieß es am Ende aus Sicht der Gastgeber. Tragische Figur war Neuzugang Marian Sarr: Der 24-Jährige traf gleich zweimal ins eigene Tor. Auch am zweiten Spieltag ging es für Jena ohne Punkte vom Platz: Im Münsteraner Preußenstadion gewannen die Hausherren mit 2:0.

Abgänge von Leistungsträgern

Zur neuen Saison gab es beim FCC, wie bei vielen anderen Clubs, einige Veränderungen im Kader: 14 Spieler gingen, 15 neue kamen dazu. Besonders schmerzhaft sind etwa die Abgänge der Leistungsträger Maximilian Wolfram (FC Ingolstadt), Manfred Starke (1. FC Kaiserslautern) oder Stürmer Philipp Tietz (SV Wehen Wiesbaden). Auf der Trainerbank blieb zur neuen Saison alles beim Alten. Lukas Kwasniok, der im Dezember 2018 für das Jenaer-Urgestein Mark Zimmermann übernahm, geht nach dem erfolgreichen Klassenerhalt in seine zweite Spielzeit als Cheftrainer bei den Thüringern. Der 37-Jährige war zuvor für den Karlsruher SC als Trainer der U19 und U17 aktiv.

Ausgeglichene Bilanz

Gegen die Thüringer können die Löwen eine ausgeglichene Bilanz vorweisen. In zwölf Spielen stehen vier Siege, vier Unentschieden und vier Niederlagen zu Buche. In der letzten Begegnung am 3. März 2019 (26. Spieltag 2018/2019) trennte man sich in Jena mit 0:0.

Historie

Der 1903 als Club der Firma Carl Zeiss gegründete Verein wurde nach diversen Namensänderungen Anfang 1966 neugegründet. Spiele zwischen Eintracht und Jena gibt es seit 1912. Das erste Match gewann Eintracht damals mit 5:2, ein Jahr später setzten sich die Blau-Gelben im Rückspiel in Jena mit 6:2 durch. Weitere Duelle zwischen Jena und Braunschweig folgten 1923 und 1935.

Im Rahmen der Inter-Toto-Runde war der neu gegründete FC dann am 18. Juni 1966 in Braunschweig zu Gast und gewann gegen eine mit nur vier Stammspielern angetretene Eintracht vor 6.000 Zuschauern klar mit 4:0. Vom Rückspiel am 23. Juli brachte Eintracht einen 2:1-Erfolg aus Jena mit, den Grzyb mit zwei Toren sicherte.

Zwischen diesen Spielen hatte sich Jenas Spieler Polywka in Schweden von seiner Mannschaft abgesetzt, nach dem Rückspiel schloss er sich Eintracht an, wurde für ein Jahr gesperrt und war daher erst zur Saison 1967/68 nach dem Gewinn der Meisterschaft spielberechtigt.

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