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Freitag 17.05.2019

Der FC Energie Cottbus im Fokus

Endspiel an der Hamburger Straße

Am letzten und damit 38. Spieltag kommt es zwischen den Löwen und dem FC Energie Cottbus zu einem Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt. Das Team von Claus-Dieter "Pelé" Wollitz belegt aktuell mit 44 Punkten den 15. Tabellenplatz.

Spannung pur an der Hamburger Straße: Wenn die Eintracht am Samstag (13.30 Uhr) die Gäste aus Brandenburg empfängt, treffen zwei punktgleiche Mannschaften aufeinander, die beide in den letzten Wochen die Abstiegsplätze verlassen konnten. Dennoch sind weder die Blau-Gelben noch die Lausitzer gerettet. Der Verlierer der Partie könnte, bei nur zwei Punken Vorsprung auf den 17. Tabellenplatz, noch auf einen Abstiegsplatz abrutschen.

Die Cottbusser konnten drei ihrer letzten vier Partien für sich entscheiden, schlugen mit Lotte (3:0), Uerdingen (2:1) und Aalen (2:1) direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Lediglich gegen den souveränen Drittligameister VfL Osnabrück musste sich das Wollitz-Team mit 1:2 geschlagen geben.

Gjasula fehlt gelbgesperrt

Bei einigen Experten im Cottbusser Umfeld ist der Aufschwung von Energie mit den vier Winterneuzugängen begründet. Robert Müller (KFC Uerdingen), Daniel Bohl (Hallescher FC), Leihgabe Luke Hemmerich (Erzgebirge Aue) und Jürgen Gjasula (Viktoria Berlin) schlugen sofort ein und wurden auf Anhieb zu Stammspielern. Vor allem Gjasula stabilisierte das Cottbusser Spiel und zog fortan die Fäden im Mittelfeld. Gegen die Löwen wird der 33-jährige Albaner allerdings gelbgesperrt fehlen. Beim 2:1-Erfolg der Lausitzer gegen den VfR Aalen sah der Bruder von Klaus Gjasula, der aktuell mit Paderborn um den Aufstieg in die Bundesliga kämpft, seine fünfte gelbe Karte und ist ebenso wie Benjamin Kessel auf Braunschweiger Seite zum Zuschauen verdammt.

Leidenschaft und Energie auf der Trainerbank

Claus-Dieter "Pelé" Wollitz dürfte den meisten Fußballfans ein Begriff sein. Der gebürtige Brakeler ist vor allem durch seine leidenschaftlichen, energievollen Auftritte bekannt. Für den 53-Jährigen ist es die zweite Amtszeit bei den Lausitzern. Bereits von Juli 2009 bis Dezember 2011 nahm Wollitz auf der Trainerbank des FCE Platz. Seit 2016 ist er wieder für die Cottbusser tätig, die er 2018 von der Regionalliga in die 3. Liga führen konnte.

Historie

Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga 2005 war das erste Spiel dort für Eintracht zugleich eine Premiere: Mehr als 1.000 Fans begleiteten die Mannschaft am 5. August 2005 nach Cottbus zu ihrem ersten Match gegen Energie. Obwohl Rische den Aufsteiger mit 1:0 in Front gebracht hatte, verloren die Löwen durch späte Tore (Foulelfmeter in der 75. und Siegtor von Kioyo in der 88. Minute) noch mit 1:2. Auch das Rückspiel im März 2006 ging vor 17.000 Zuschauern im EINTRACHT-STADION ähnlich unglücklich verloren, denn erst in der Nachspielzeit schoss erneut Kioyo das 0:1. Trotz der beiden Niederlagen konnte Eintracht am Ende der Saison 2005/2006 die Klasse mit einem Punkt Vorsprung auf 1860 München halten, während Energie Cottbus als Tabellendritter in die Bundesliga aufstieg.

Gerade einmal sieben Punktspiele weist die bisherige Match-Bilanz zwischen Eintracht und Energie auf, dabei fanden die ersten sechs Begegnungen zwischen 2005 und 2013 allesamt in der 2. Bundesliga statt. In diesen Spielen gab es für die Löwen einen Sieg, zwei Unentschieden und drei Niederlagen.

Im Hinspiel am 15. Dezember des Vorjahres gewann Eintracht in Cottbus durch ein Eigentor von Matuwila knapp mit 1:0.

Zu erwähnen sind noch zwei Spiele der Blau-Gelben in der Saison 2007/2008 in der Regionalliga Nord gegen die zweite Mannschaft aus Cottbus. Die Ergebnisse aus Eintracht-Sicht damals: 5:0 und 2:3.

Foto: Lichtpunk Fotografie

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