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Donnerstag 19.09.2019

Der FC Viktoria Köln im Fokus

Auswärtsspiel beim Aufsteiger

Im Mai 1981, vor 38 Jahren also, traf die Eintracht das letzte Mal auf den FC Viktoria Köln. Damals spielten die Löwen noch mit dem Hirsch auf dem Trikot in der 2. Bundesliga Nord. Nun treffen diese beiden Vereine wieder aufeinander und Blau-Gelb trifft nach der Fortuna auf den zweiten Kölner Verein in diesem Kalenderjahr.

Im Gegensatz zur Fortuna, die nach der letzten Saison in die Regionalliga abgestiegen ist, startete der FC Viktoria sehr gut in die Liga und ist mit 16 Punkten aus 8 Spielen auf Tabellenplatz vier die Überraschung der bisherigen Saison. Ähnlich wie die Eintracht sind die Kölner besonders in der Ferne stark: drei der vier Spiele gewann man, nur in Rostock spielte man am ersten Spieltag 3:3 Unentschieden. Damit steht Viktoria auf Platz zwei der Auswärtstabelle, direkt hinter der Eintracht. Und verlor, eine weitere Parrallele, bisher nur zwei Spiele: beide zuhause. Der 2010 als Nachfolger des SCB Viktoria Köln gegründete FC zeigt sich zudem extrem torhungrig: In allen sechs Spielen, in denen die Kölner nicht verloren, schossen sie mindestens 3 Tore und haben mit 20 Treffern insgesamt die beste Offensive der Liga (Vergleich Nr.4: Eintracht liegt mit 19 Treffern direkt dahinter auf Platz zwei).

Dotchev jagt Vollmann

Pavel Dotchev, der Trainer der Kölner, ist in Liga drei kein Unbekannter: der 53-Jährige steht vor seinem 220. Spiel als Trainer und ist damit erster Verfolger von Eintracht-Sportdirektor Peter Vollmann, der den Posten als Rekordtrainer in der 3. Liga mit 237 Spielen innehält. Dotchev kennt die Liga wie kaum ein Zweiter und ist damit auch eine Grund für den Erfolg. Für den Bulgaren ist es das zwölfte Duell mit der Eintracht: Von den bisherigen elf Spielen konnte er drei gewinnen und musste sich fünf Mal geschlagen geben.

Der Funke ist übergesprungen

Die beste Offensive der Liga hat auch den erfolgreichsten Stürmer: Der zweitälteste Spieler der Liga, Albert Bunjaku, mischt mit seinen 35 Jahren die Liga noch einmal gehörig auf. Zusammen mit Duisburgs Stoppelkamp schoss Bunjaku acht Tore in acht Spielen und zeigt klar, auf wen die Abwehr der Löwen besonders achten muss. Im Kader Viktorias steht auch ein Ex-Löwe: Jan-Lukas Funke wechselte zu Saisonbeginn aus Eintrachts U23 nach Köln, spielt dort jedoch bisher keine tragende Rolle: Dem 20-jährigen blieb ein Platz im Kader bisher vergönnt.

Ein Blick in die Historie

Die oben erwähnten Begegnungen in der 2. Bundesliga Nord waren bisher die einzigen Duelle der beiden Teams. Beide Spiele endeten mit einem Sieg des Heimteams: In Köln gewann der FC Viktoria 2:1, in Braunschweig setzten sich die Löwen durch Tore von Heiner Pahl, Wolfgang Grobe und Lars Emmerich vor 8.800 Zuschauern durch.

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