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Donnerstag 09.05.2019

Der Hallesche FC im Fokus

Aufstiegsaspirant unter Druck

Am vorletzten Spieltag dieser Saison geht es für die Eintracht in den Erdgas Sportpark nach Halle. Dort treffen die Löwen am Samstag (13.30 Uhr) auf den Halleschen FC, der sich in der Tabelle aktuell mit 60 Punkten auf Platz vier befindet.

Der schon sichere vierte Tabellenplatz ist die bisher beste Platzierung der Mannschaft aus Sachsen-Anhalt seit ihrem Aufstieg in die 3. Liga im Jahr 2012. Seit dem Hinspiel gegen die Eintracht pendelt die Mannschaft unter Torsten Ziegler zwischen dem dritten und vierten Tabellenplatz. Durch die Niederlage gegen Preußen Münster am letzten Spieltag vergrößerte sich der Abstand auf den Drittplatzierten Wehen Wiesbaden auf vier Punkte. Um das Saisonziel des Aufstiegs noch zu erreichen, müssen die Hallenser auf Patzer der Hessen hoffen.

Saisonaus für Mathias Fetsch

Aufgrund einer Meniskusverletzung im rechten Knie wird Trainer Torsten Ziegner im Aufstiegskampf auf Mathias Fetsch verzichten müssen. Der beste Torschütze des Teams fiel bereits vor dem Spiel gegen Preußen Münster wegen eines Kapselrisses im Sprunggelenk für vier Partien aus. Den obersten Platz in der Torschützenliste des HFC sicherte sich Fetsch in dieser Saison durch insgesamt acht Tore und vier Vorlagen. Auch bei den Löwen ist der 30-Jährige kein Unbekannter. Zwei Jahre lang stand der Stürmer im Blau-Gelben Trikot auf dem Platz. Von 2010 bis 2012 erzielte der gebürtige Baden-Württemberger insgesamt sechs Tore für die Eintracht.

Vom Innenverteidiger zum Mittelstürmer

Eine Umstellung von der Defensive in die Offensive gab es in dieser Saison für Sebastian Mai. Der ehemalige Spieler des Ligakonkurrenten Preußen Münster steht seit Saisonbeginn für den Halleschen FC auf dem Platz. Bereits am neunten Spieltag wurde der gelernte Innenverteidiger als Mittelstürmer eingesetzt. Zuvor erzielte er bereits zwei Tore gegen den 1. FC Kaiserslautern und die Sportfreunde Lotte. Und auch in den vergangenen drei Spielen versenkte der gebürtige Dresdner jeweils einen Ball im gegnerischen Gehäuse.

Blick in die Historie

Vorläufer des Halleschen FC, der erst seit dem 1. Juni 1991 so heißt, war der SC Chemie Halle. Auf dessen Mannschaft traf Eintracht erstmals am 21. Juni 1961 und verlor vor 1.800 Zuschauern an diesem Mittwochabend mit 1:2. In der Eintracht-Chronik heißt es, dass die Gäste gefielen und der "sowjetzonale Oberligaverein" damit nach einem 3:2 in Neumünster den zweiten Sieg in Norddeutschland erringen konnte. Besonders hervorgehoben aus der Eintracht-Elf wurden "Torwart Jäcker und Stopper Schmidt, die auch diesmal mit Abstand überragenden Spieler."

Foto: Agentur Hübner

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