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Donnerstag 29.03.2018

Der VfL Bochum im Fokus

Aufwärtstrend unter Robin Dutt

Die Länderspielpause ist vorbei, am Sonntag geht es für die Löwen in der Liga weiter: Nach sieben Punkten aus den vergangenen drei Spielen wollen Torsten Lieberknecht und seine Mannschaft an die jüngsten Leistungen anknüpfen. Kein leichtes Unterfangen: Mit dem VfL Bochum wartet am Sonntag ein Konkurrent im Abstiegskampf, der sich zuletzt formverbessert präsentierte.

Zwei Zähler beträgt Eintrachts Vorsprung auf den Klub aus dem Ruhrgebiet, mit 36 Punkten belegen die Löwen derzeit den neunten Tabellenplatz, Bochum folgt auf Rang 13. Nach einem missglückten Start in das Fußballjahr 2018 mit drei Niederlagen in Folge zeigte der Trend beim VfL zuletzt nach oben: Mit zwei Siegen sowie zwei Unentschieden aus den vergangenen vier Partien konnten die Blau-Weißen in der Tabelle etwas klettern – der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt jedoch weiterhin nur einen Punkt.

Viele Wechsel auf der Trainerposition

Die Saison des VfL Bochum verlief bislang alles andere als ruhig. Kurz vor dem Punktspielbeginn trennte man sich von Trainer Gertjan Verbeek. Auf den Niederländer, der rund zweieinhalb Jahre Chefcoach des Teams war, folgte Ismail Atalan. Der 37-Jährige kam von den Sportfreunden Lotte an die Castroper Straße, sein Engagement endete jedoch bereits nach zehn Spielen. Auch die Amtszeit seines Nachfolgers Jens Rasiejewski währte nicht lang: Nach einer Serie von vier Niederlagen in Folge trennte man sich nach dem 21. Spieltag vom früheren U19-Coach – im Zuge dessen wurde auch Sportvorstand Christian Hochstätter nach fast fünfjähriger Tätigkeit von seinen Aufgaben entbunden. Den Klassenerhalt sichern soll nun Robin Dutt: Der 53-Jährige, zuvor Trainer beim SC Freiburg, Bayer Leverkusen und Werder Bremen, bringt viel Erfahrung mit. Nach einer 0:1-Niederlage in Heidenheim im ersten Spiel unter dem neuen Coach ging Bochum in den vergangenen vier Partien nicht als Verlierer vom Feld und holte acht Punkte.

Junge Offensivkräfte

Bei den Wintertransfers setzte man auf Spieler, die trotz ihres jungen Alters Potenzial haben, das Team auf Anhieb zu verstärken: Mit Philipp Ochs (TSG Hoffenheim) und Janni Serra (Borussia Dortmund II) verpflichtete man auf Leihbasis zwei U21-Nationalspieler. Auf der anderen Seite verließ der ehemalige Kapitän Felix Bastians den VfL Bochum in Richtung China, Stürmer Dimitrios Diamantakos wechselte zum Ligakonkurrenten FC St.Pauli.

Verbesserungspotenzial in der Offensive

Für mehr als zwei Drittel der Bochumer Tore ist Lukas Hinterseer verantwortlich: Der 27-Jährige traf neun Mal, zuletzt schoss er beim 3:2-Erfolg in Sandhausen alle drei Tore des VfL. Als Vorbereiter tritt vor allem sein österreichischer Landsmann Kevin Stöger in Erscheinung, der Mittelfeldspieler kommt auf sieben Assists. Trotz der guten Bilanz beider Akteure bleibt die Offensive Bochums größte Baustelle: 25 Treffer gelangen dem VfL, keine Mannschaft in der 2. Bundesliga schoss weniger Tore. In der Abwehr hingegen läuft es deutlich besser: Mit 31 Gegentreffern gehört das Team von Robin Dutt defensiv zu den stärksten Mannschaften der Liga, nur Sandhausen (27) und die Löwen (29) kassierten weniger Gegentore.

Foto: Agentur Hübner

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