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Montag 14.05.2018

Die Eintracht und Torsten Lieberknecht gehen getrennte Wege

Kein neuer Vertrag für den Löwen-Coach

Eintracht Braunschweig und Trainer Torsten Lieberknecht gehen nach dem Abstieg getrennte Wege. Der Löwen-Coach besitzt keinen gültigen Vertrag für die 3. Liga und erhält auch keinen neuen Kontrakt. Dies ist die einvernehmliche Entscheidung nach einem Gespräch der Verantwortlichen mit dem 44-Jährigen. 

„Nach dem für ganz Braunschweig bitteren gestrigen Tag und einer Analyse der Situation sind wir gemeinsam mit Torsten zu dem Entschluss gekommen, dass es keine weitere Zusammenarbeit geben wird“, erläuterte der Aufsichtsratsvorsitzende der Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA, Sebastian Ebel. „Torsten Lieberknecht steht für eine Kontinuität, wie man sie im heutigen schnelllebigen Fußballgeschäft kaum noch findet. Darauf sind wir stolz. Dennoch sind wir überzeugt davon, dass mit dem Abstieg in die 3. Liga der Zeitpunkt für einen Neuaufbau des sportlichen Bereichs gekommen ist. Wir danken Torsten für alles, was er in knapp 15 Jahren Vereinszugehörigkeit als Spieler und Trainer für die Löwen getan hat. Mit ihm konnte der Verein herausragende sportliche Erfolge feiern, er hat die Eintracht wie kaum ein anderer geprägt."

"Eine neue, schlagkräftige Mannschaft formen"

Eintrachts Sportlicher Leiter Marc Arnold wird in den nächsten zwei Wochen einen neuen Chef-Trainer präsentieren. „Das hat oberste Priorität“, ergänzte Arnold. „Gemeinsam mit ihm werden wir eine neue, schlagkräftige Mannschaft formen, um in die 2. Bundesliga zurückkehren zu können.“

„Ich hatte bei der Eintracht eine außergewöhnliche Zeit, die ich mit vielen positiven Erlebnissen und großen Erfolgen verbinde und für die wir uns alle natürlich einen anderen Abschluss gewünscht hätten“, so Torsten Lieberknecht. „Braunschweig ist in dieser Zeit zu meiner Heimat geworden und ich durfte hier viele tolle Menschen kennenlernen. Ich möchte mich bei allen, die mich auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben, bedanken und wünsche der Eintracht für die Zukunft alles Gute.“

Foto: Agentur Hübner

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