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Freitag 22.02.2019

"Diese schweren Spiele wollen wir"

Deniz Dogan vor dem Restrundenstart der U23

Am Wochenende beginnt die Restunde der Oberliga Niedersachsen. Vor dem Start haben wir mit U23-Trainer Deniz Dogan unter anderem über sein Fazit der Vorbereitung, das Ziel für die restliche Saison und die Partie am kommenden Samstag gegen Arminia Hannover gesprochen.

Der letzte Test ging mit 1:4 gegen den Regionalligisten Lüneburger SK verloren. Wie bewertest du die Vorbereitung auf die Restrunde? 

Deniz Dogan: "Bei dem Spiel gegen Lüneburg war ich mit der ersten Halbzeit zufrieden, nur in der zweiten Halbzeit haben wir das Konzept verloren. Aber trotz des nicht so großen Kaders und vieler Langzeitverletzten waren die Tests durchweg positiv.“

Ihr belegt aktuell mit 28 Punkten den dritten Tabellenplatz, habt zudem noch ein Nachholspiel. Was ist für euch noch drin in der Rückrunde?

Dogan: "Prinzipiell ist noch alles möglich. Aber man muss natürlich auch wach sein und aufpassen, dass man nicht nach unten abrutscht. Für mich ist aber auch wichtig, dass die Jungs sich entwickeln, neue Systeme kennenlernen und damit weitere Schritte für ihre Karrieren machen.“

Mit Marc Pfitzner, Nick Otto und Co. haben einige Spieler die Mannschaft verlassen. Wie willst du die Abgänge kompensieren?

Dogan: "Ich vertraue den Jungs, dass sie das hinbekommen. Natürlich ist mit den Abgängen auch ein stückweit Erfahrung und Qualität verloren gegangen. Das kompensieren wir aber als Team.“ 

Im Hinspiel gegen Arminia Hannover gab es ein 3:3-Unentschieden. Wie sehen deine Erwartungen an das Rückspiel aus?

Dogan: "Arminia ist auf jeden Fall spielerisch und zweikampftechnisch sehr stark. Es wird definitiv eine Herausforderung. Diese schweren Spiele wollen wir auch und brauchen wir auch, um daran zu wachsen." 

Wenn man Eintracht Northeim und den HSC Hannover mal ausklammert, die mit 35 Punkten in einer anderen Liga spielen, ist die Oberliga von den Plätzen drei bis 13 sehr nah beieinander. Wie sehr kommt es in den Spielen auf die Tagesform an?

Dogan: "Die Tagesform ist immer entscheidend. Natürlich zählt das besonders bei schweren Spielen. Aber man muss auch hellwach sein und hundert Prozent geben." 

Wenn man sich die Heim- und Auswärtstabelle vor Augen führt, fällt auf, dass ihr zuhause stark seid und auswärts so eure Probleme habt. Woran liegt das?

Dogan: "Das ist manchmal einfach so, dass man auswärts ein bisschen schwächer ist. Aber erklären kann ich mir das auch nicht immer. Wir haben uns aber vorgenommen, auswärts genauso spielen zu wollen, wie bei einem Heimspiel." 

Im Wolters-Flutlichtpokal wird am Samstag das Halbfinale ausgelost. Hast du einen Lieblingsgegner?

Dogan: "Der Gegner ist mir eigentlich egal. Unser Ziel ist es, das Finale zu erreichen und den Pokal dann auch zu gewinnen.“

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