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Samstag 30.03.2019

Düker: "Ein bisschen die Genauigkeit gefehlt"

Die Stimmen zum Löwenduell

Der Lastminute-Ausgleich war ganz wichtig - nicht nur für das Punktekonto, sondern auch für die eigene Moral. So sahen es auch alle Beteiligten. Die Stimmen zum Löwenduell.

Nils Rütten

"Wenn man bis zur 89. Minute mit 0:1 hinten liegt, dann freuen wir uns natürlich über den Ausgleich. Allerdings sind wir nicht zufrieden, weil wir mehr vom Spiel hatten.  Wir waren auf den Gegner wieder gut eingestellt und müssen einfach früher den Treffer erzielen. Wir können jetzt dennoch mit Selbstvertrauen nach Osnabrück fahren."

Julius Düker

"Ich freue mich über mein Tor, aber wir wollten eigentlich den Dreier hier behalten. Wir haben mal wieder gezeigt, dass wir eine gute Moral haben und wir hätten hinten heraus sogar noch gewinnen können. Das Spiel mit dem Ball hat heute gut geklappt, aber vielleicht hat am Ende ein bisschen die Genauigkeit gefehlt."

Daniel Bierofka 

"Das allerwichtigste zuerst: Ich möchte mich bei Eintracht Braunschweig, bei André Schubert und bei dem Spieler für die Entgleisung meines Spielers Bikoroglu entschuldigen. Das darf einfach nicht sein, was er da gemacht hat. Wir vertreten bestimmte Werte im Verein, das darf einfach nicht vorkommen. Jetzt zum Spiel: Wir können mit dem Punkt heute sehr gut leben. Braunschweig hat mit dem Publikum im Rücken sehr druckvoll agiert. Wir hätten einige Sachen anders machen müssen, vor allem in der ersten Halbzeit. Wir haben nicht so mit der Überzeugung gespielt, hatten nicht die Ballbesitzphasen. In der zweiten Halbzeit war es ein bisschen besser, obwohl wir nicht gefährlich geworden sind. Dann machen wir mit dem Lucky-Punch das 1:0. Das Unentschieden ist aber absolut verdient, weil es Braunschweig zu 100 Prozent verdient hat, hier auszugleichen."

André Schubert 

"Große Geste, danke dafür. Selbstverständlich nehmen wir die Entschuldigung an. Emotionen gehören zum Fußball dazu, dafür lieben wir ihn ja auch. Von der ersten Minute an waren wir gut im Spiel. Die ganze Spielzeit haben wir das Spiel dominiert, den Gegner kontrolliert. Obwohl wir viel in die Offensive investiert haben, haben wir defensiv nichts zugelassen. Nach dem 0:1 musste wir mehr ins Risiko gehen. Meine Mannschaft hat sich mit allem, was sie hatte gegen diese Widerstände gewehrt. Ich freue mich, dass wir uns am Ende noch belohnt haben. Es war ein gutes Spiel von uns, ein heißer Fight. Die Fans waren super, die Stimmung war einfach klasse. Daniel, dir und deinem Verein alles Gute!"

Foto: Agentur Hübner

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