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Donnerstag 02.06.2016

„Eine neue Chance“

Onel Hernández freut sich auf die Zeit bei den Löwen

Zur sportärztlichen Untersuchung und für die Vertragsunterschrift war Onel Hernández am gestrigen Mittwoch schon einmal zu Gast bei den Löwen. Für eintracht.com nahm sich der 23-Jährige noch kurz Zeit, um einige Fragen zu beantworten. Im ersten Interview bei den Blau-Gelben berichtete der in Kuba geborene Außenbahnspieler unter anderem davon, warum er sich für die Eintracht entschieden hat und was für ihn in der Sommerpause ansteht.

Onel, herzlich Willkommen in Braunschweig. Du hast in der Jugend für Arminia Bielefeld gespielt. Wie verlief dein weiterer Werdegang?

Onel Hernández: Ich bin in Gütersloh aufgewachsen, ganz in der Nähe von Bielefeld. Bei der Arminia habe ich auch als sehr junger Spieler von 17 Jahren mein erstes Zweitligaspiel gemacht. Im Anschluss an meine Zeit dort wechselte ich 2012 zur U23 von Werder Bremen, bevor es zwei Jahre später in Wolfsburg weiter ging. Aufgrund meines Werdegangs weiß ich die Möglichkeit, bei einem Profi-Club und Traditionsverein wie Eintracht Braunschweig spielen zu dürfen, umso mehr zu schätzen. Es ist ein neuer Schritt und eine neue Chance, die ich sehr ernst nehme. 

Warum hast du dich dazu entschieden, ein Löwe zu werden?

Hernández: Ich hatte tolle Gespräche mit Torsten Lieberknecht und Marc Arnold, die mich wirklich überzeugt haben. Noch dazu kenne ich Braunschweig natürlich und muss mich nicht erst eingewöhnen. Der Club hat eine tolle Nachwuchsarbeit und ich finde es beeindruckend, wie sich junge Spieler hier entwickelt haben. Ich freue mich unheimlich auf die Aufgabe, wer möchte nicht vor über 20.000 Fans im Stadion spielen? Ich möchte mein Bestes geben und alles dafür tun, um die Zuschauer zu begeistern.

Welche sportlichen Ziele hast du für die kommende Saison bei den Blau-Gelben?

Hernández: Ich möchte mich schnellstmöglich in die Mannschaft integrieren und auch auf dem Platz ein wichtiger Teil des Teams werden. Persönlich möchte ich mich weiter entwickeln und stets mein Bestes geben, um mit dem Verein in der Liga und im Pokal erfolgreich zu sein. Zu meinen Stärken gehören Schnelligkeit und Dribbling, die möchte ich natürlich einsetzen.

Du bist gebürtiger Kubaner. Wann bist du nach Deutschland gekommen?

Hernández: Im Alter von sechs Jahren bin ich mit meiner Mutter und meiner Schwester zu meinem Stiefvater und meinen zwei Stiefgeschwistern nach Gütersloh gekommen. Mein leiblicher Vater lebt in Kuba und auch meine Mutter ist mittlerweile wieder zurück in die Heimat gezogen. Mein Stiefvater war es auch, der mich zum Fußball gebracht hat, ihm verdanke ich sehr viel. In der freien Zeit versuche ich so oft es geht, sowohl die Familie in Deutschland als auch in Kuba zu besuchen.

Die Sommerpause hat quasi gerade erst begonnen, wie lauten deine Pläne?

Hernández: Zunächst werde ich mich ein wenig ausruhen und erholen, ein Urlaubsziel gibt es aber noch nicht. Und dann geht es auch schon bald los mit dem individuellen Training und der Wohnungssuche, ich möchte auf jeden Fall nach Braunschweig ziehen. Persönlich kenne ich aus der Mannschaft noch niemanden, freue mich aber darauf, dass sich das zum Trainingsauftakt ändert.

Foto: eintracht.com

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