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Freitag 17.08.2018

"Einstellung, Kampf und alles andere"

David Sauerland vor dem Pokalspiel gegen Hertha

In den beiden vergangenen Ligaspielen stand David Sauerland als Rechtsverteidiger über die vollen 90 Minuten auf dem Feld. Der Neuzugang vom BVB II ist mittlerweile seit rund acht Wochen bei der Eintracht. „Unglaublich intensive zwei Monate“, so der gebürtige Münsteraner. Im Interview mit eintracht.com spricht der 21-Jährige über die Erleichterung nach dem ersten Saisonsieg der Löwen in Lüneburg und blickt voller Vorfreude auf den Pokalkracher gegen Hertha BSC.

Gegen Lüneburg konntet Ihr den ersten Sieg feiern. Hat man da ein wenig Erleichterung gespürt?

David Sauerland: "Auf jeden Fall. Gerade nach den vergangenen Wochen, als die Ergebnisse nicht gestimmt haben, waren wir froh, dass wir das Spiel in Lüneburg gewonnen haben. Das gibt uns Selbstvertrauen und lässt uns die nächsten Spiele positiv angehen."

In der Liga wart Ihr oft nah dran am Sieg, am Ende hieß es aber dreimal Unentschieden. Was fehlt noch, um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen?

Sauerland: "Ich glaube, man sieht, dass es von Woche zu Woche besser wird. Dass wir immer besser zusammenspielen und die Abläufe immer mehr ineinander greifen. Ich glaube, dass wir jetzt einfach unser Spiel über 90 Minuten durchziehen müssen. In Wiesbaden hat man gesehen, dass wir über 80 Minuten die klar bessere Mannschaften waren. In den letzten zehn Minuten müssen wir dann aber auch weiter dranbleiben."

In Wiesbaden hieß es trotz 3:1-Führung am Ende 3:3. Wie lange hat es gedauert, bis Ihr die Enttäuschung weggesteckt habt?

Sauerland: "Am Spieltag ist es natürlich schlimm, aber am nächsten Tag analysiert man das Ganze und guckt, was falsch gelaufen ist. Dann schaut man auch schon wieder nach vorne."

Jetzt steht das DFB-Pokalspiel gegen Hertha BSC an. Freust Du Dich auf die Partie?

Sauerland: "Ich freue mich unglaublich, es ist für mich schließlich das erste Spiel im DFB-Pokal. Gerade hier zuhause, in diesem Stadion mit voller Hütte – ich freue mich einfach sehr darauf."

Was macht den Wettbewerb für Dich besonders?

Sauerland: "Dass alle Mannschaften aus den verschiedenen Ligen aufeinandertreffen. Auch die kleineren Vereine haben dann die Möglichkeit, sich mal mit den größeren zu messen. Das macht den DFB-Pokal für mich so besonders."

In der Liga geht Ihr mit dem Anspruch in die Spiele, die Partie selbst zu gestalten. Müsst Ihr gegen Hertha einen anderen Ansatz wählen?

Sauerland: "Natürlich ist es etwas anderes als ein Ligaspiel, wenn wir mit Hertha auf einen Bundesligisten treffen. Trotzdem denke ich, dass wir die Qualität haben, auch so ein Spiel gewinnen zu können – natürlich nur, wenn vieles zusammenpasst: Die Einstellung, der Kampf und alles andere. Ich kann mir gut vorstellen, dass da für uns was drin ist."

Du bist jetzt seit zwei Monaten bei den Löwen. Wie hast Du die Zeit erlebt und wie hast Du Dich in der Stadt und im Team eingelebt?

Sauerland: "Es waren unglaublich intensive zwei Monate. Ich komme aus Dortmund, war fünf Jahre dort. Es ist jetzt so viel passiert, wie man es nicht oft erlebt: Der Umzug in eine neue Stadt, eine neue Mannschaft und ein ganz neues Umfeld. Das ist natürlich sehr viel, aber ich fühle mich einfach wohl hier. Ich verstehe mich super mit den Jungs in der Mannschaft und bin gespannt, was in den nächsten Monaten noch auf mich zukommt."

Foto: Agentur Hübner

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