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Mittwoch 02.09.2015

Eintracht siegt 2:0 gegen den MTV Gifhorn

Sturmduo sorgt für die Entscheidung

Am Mittwochabend kam es zum ersten von zwei Testspielen der Blau-Gelben im Zuge der Länderspielpause. Im Sportpark Flutmulde trafen die Löwen vor rund 750 Zuschauern auf den MTV Gifhorn. Trotz deutlicher Spielkontrolle des Zweitligisten zeigten die Gastgeber aus Gifhorn eine engagierte Defensivleistung, sodass es nach dem Führungstreffer durch Orhan Ademi (22.) bis zur 88. Minute dauerte, bis Neuzugang Mads Hvilsom für den Endstand sorgte. 

Von Beginn an nahm der Favorit, bei dem neben Salim Khelifi (U21-Reise) auch Emil Berggreen (Zahn-OP) und Mirko Boland (Oberschenkelverletzung) fehlten, das Spiel in die Hand und versuchte über einen ruhigen Spielaufbau den Ball vor das Gehäuse der Gastgeber zu bringen. Doch der tiefstehende Landesligist ließ nur wenig zu. Vor allem die beiden Sechser Timon Hallmann und Mario Petry, die im Ligabetrieb eher als Stürmer glänzen, unterbanden in den Anfangsminuten viele blau-gelbe Angriffsbemühungen. In der 10. Spielminute landete das Spielgerät dann doch im Netz von MTV-Keeper Tobias Krull. Mads Hvilsom stand bei seinem Kopfballtreffer allerdings im Abseits.

Eine Einzelaktion sorgte für die erste Großchance des Spiels. Mohammad Baghdadi setzte auf Höhe der Mittellinie zum Solo an und ließ gleich mehrere Gegenspieler stehen. Aus kurzer Distanz scheiterte der Außenverteidiger schließlich am ein um andere Mal glänzend parierenden Krull (18.). Doch der Keeper musste sich vier Minuten später geschlagen geben. Nach einem Ballgewinn auf Seiten der Eintracht schaltete Orhan Ademi am schnellsten und steckte auf den gestarteten Hvilsom durch, der außerhalb des Strafraums direkt abschloss. Der Ball knallte zunächst an die Latte, bevor Ademi selbst per Hechtsprung zur 1:0-Gästeführung einnickte (22.).

Mit 1:0-Führung in die Pause

Gefährlich für die Elf von Torsten Lieberknecht wurde es im ersten Durchgang nur einmal. Nach einer Ecke stieg ein Spieler des MTV am höchsten. Doch der Kopfball sauste knapp am Gehäuse von Löwen-Schlussmann Marcel Engehlhardt vorbei. Ohne weitere Torraumszenen endeten die ersten 45 Minuten mit einem knappen 1:0 für die Blau-Gelben. 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wechselte Lieberknecht drei Mal: für Hendrick Zuck, Gerrit Holtmann und Maximilian Sauer wichen Orhan Ademi, Marc Pfitzner und Jan Hochscheidt. Trotz unverändertem Spielverlauf gehörte die erste Chance aber den Gastgebern. Bei einem 30-Meter-Hammer von Ugur Bagci hatte manch Zuschauer den Torschrei bereits auf den Lippen. Das Leder schlug jedoch knapp neben dem Tor ein (55.). Mit einem weiterhin deutlichen Plus an Ballbesitz kamen die Löwen nun vermehrt zu Torchancen. Doch weder Holtmann (57.), noch Baghdadi (60.) oder Hvilsom (66.) konnten am Ergebnis drehen.

Sauer-Vorlage zum 2:0-Endstand

Knapp 20 Minuten vor Spielende wechselte der Chef-Coach erneut. Mit Marcel Correia, Joseph Baffo, Saulo Decarli, Ken Reichel und Adam Matuschyk kamen gleich fünf Neue für Dennis Slamar, Niko Kijewski, Patrick Schönfeld, Baghdadi und Damir Vrancic (69.). Matuschyk hatte nur drei Minuten später die Chance, sich als Joker auszuzeichnen. Doch der Schuss des Polen ging um Zentimeter am Kasten vom inzwischen gekommenen Torhüter Dolata vorbei (72.).

Das war ein schwieriges Spiel gegen einen tiefstehenden und gut verteidigenden Gegner. Daher fiel es uns schwer, nach vorne zu kombinieren. Mit einigen Fehlpässen haben wir uns das Leben dann zusätzlich erschwert. Letztlich war es aber ein guter Test.

Marcel Correia

Den entscheidenden Treffer musste das disziplinierte Erkenbrecher-Team schließlich in der 88. Minute hinnehmen. Scheiterte Hvilsom zu Beginn noch am Aluminium, machte der Däne es dieses Mal besser. Nach einer Flanke von Sauer stand der 23-Jährige goldrichtig und hatte keine Mühe, das Spielgerät einzuschieben. Hvilsom hätte in der Nachspielzeit sogar noch den Doppelpack perfekt machen können. Doch sein Kopfball in der 91. Minute geriet zu ungenau. Somit blieb es letztlich beim 2:0-Testspielerfolg für den Zweitligisten.

Das Spiel im Stenogramm

Eintracht
Engelhardt – Vrancic (69. Matuschyk), Hochscheidt (46. Sauer), Omladic, Ademi (46. Zuck), Schönfeld (69. Decarli), Hvilsom, Kijewski (69. Baffo), Slamar (69. Correia), Pfitzner (46. Holtmann), Baghdadi (69. Reichel)

Tore
0:1 Ademi (22.)
0:2 Hvilsom (88.)

Zuschauer
750

Fotos: eintracht.com

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