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Mittwoch 13.06.2018

Eintracht sucht Dialog mit den Fans

Öffentliches FanParlament zugesagt - Termin noch im Juni

Am Montag, 11. Juni trafen sich Vertreter von Eintracht Braunschweig mit Mitgliedern des Vorstands des FanRat Braunschweig e.V., der Faninitiative „Blau Gelbe Hilfe“ und der Ultraszene zu einem außerordentlichen Verstetigten Dialog zur aktuellen Lage.

Inhalte des Treffens waren neben einer Vorstellung des neuen Trainers Henrik Pedersen die Personalveränderungen in der Abteilung Medien und Kommunikation, der mögliche Umgang mit Montagsspielen in der 3. Liga, ein Rückblick auf die vergangene Saison von Eintracht-Präsident und Aufsichtsratsvorsitzenden Sebastian Ebel, die Verabschiedung verdienter Spieler und des Trainerstabs sowie der Ausblick in die neue Spielzeit.

Hintergrund dieses ersten Austauschs war der gemeinsame Wunsch der Eintracht und des FanRat e.V., die Löwen-Fans nach dem sportlichen Abstieg und mit Blick auf die kommende Saison umfassend und transparent zu informieren. Dies soll nun in Form eines FanParlaments öffentlich fortgesetzt werden: „Wir nehmen den Anstoß unserer Fans sehr ernst und haben dem FanRat zugesagt, noch im Juni diese Veranstaltung unter Teilnahme von Sebastian Ebel zu realisieren“, so Erik Lieberknecht, Eintracht-Fanbeauftragter. Darüber hinaus ist eine persönliche Vorstellung des neuen Trainers und der Mannschaft bei den Fans in Planung.

Robin Koppelmann, Sprecher des FanRats, erklärt: „Jeder, dem unsere Eintracht am Herzen liegt, hat in dieser ja schon fast ungewohnten Situation des Umbruchs ein großes Bedürfnis nach Teilhabe und Informationen - sei es zu sportlichen Themen, sei es zu grundsätzlichen Themen der Vereinspolitik. Das erfordert eine öffentliche Sitzung, bei der alle derzeit noch offenen Fragen direkt durch Entscheidungsträger beantwortet werden können und bei der auch sachliche Kritik ehrlich geäußert werden darf. Wir werden daher zeitnah einen Termin für das FanParlament fixieren und hoffen auf eine hohe Resonanz. Nur gemeinsam kann es gelingen, über Fehlentwicklungen der Vergangenheit zu sprechen, dabei auch Gerüchte auszuräumen und so den Weg für einen Neustart zu ebnen.“

Foto: Nina Stiller

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