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Mittwoch 01.08.2018

Eintracht trauert um Heinz Seifert

Langjähriger Betreuer der U23 am Dienstag im Alter von 87 Jahren verstorben

Eintracht Braunschweig trauert um Heinz Seifert, der am Dienstag im Alter von 87 jahren verstorben ist. Seifert war über 60 Jahre Mitglied bei der Eintracht und bis vor wenigen Jahren noch als Betreuer der U23 tätig. Die Spieler nannten ihn liebevoll "Papa Heinz".

Heinz' Weg bei den Löwen begann bereits 1957. Sechs Jahre vor Gründung der Fußball-Bundesliga wurde Seifert Mitglied bei der Eintracht. 1963 begann der in Groß-Peterwitz in Schlesien Geborene dann seine Tätigkeit bei den Blau-Gelben. Zunächst war er im Ordnungsdienst beschäftigt und agierte als Platzordner im EINTRACHT-STADION, wo er die Deutsche Fußballmeisterschaft der Löwen 1967 hautnah miterlebte. Dieser Beschäftigung ging er für 27 Jahre bis 1990 nach.

Währenddessen übernahm er zusätzlich von 1975 an den Job des Fahrers der ersten Damen-Hockey-Mannschaft, in der auch seine Tochter aktiv war. In die Fußballabteilung der Löwen wechselte er dann schließlich 1982 und kümmerte sich als Betreuer um die Belange der A-Junioren und der U23. Diesen Job führte er für 33 Jahre bis 2015 aus und war bei den Heim- und Auswärtsspielen stets dabei. Zu dieser Zeit bekam er dann auch von den Spielern den Spitznamen „Papa Heinz“, der ihm bis zuletzt anhaftete.

Für seine Arbeit und sein Engagement wurde Seifert am 1. Dezember 2008 vom Verein mit der Goldenen Verdienstnadel geehrt.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden. "Papa Heinz", du wirst immer ein Teil der Eintracht-Familie bleiben.

Foto: eintracht.com

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