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Dienstag 25.09.2018

Eintracht während des "Kalten Krieges"

Zeitzeugen mit spannenden Berichten

Gut besucht war die "Wahre Liebe" am 20. September, als Eintracht gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung zu einer Veranstaltung über die Geschichte des Vereins in den Jahren des "Kalten Krieges" eingeladen hatte. Nach einem mit vielen bislang unbekannten Geschichten gespickten Vortrag des Sporthistorikers Dr. René Wiese (Berlin), der nicht nur auf die deutsch-deutschen Begegnungen des BTSV zwischen 1947 und 1990 einging, sondern auch auf die Konsequenzen für den Sportverkehr nach dem Einsatz von geflüchteten DDR-Sportlern beim BTSV, kamen prominente Zeitzeugen zu Wort.

So erinnerte sich der heute 89-jährige Winfried Herz (Spieler der Löwen von 1952 bis 1961) an die Umstände seiner Flucht im Jahr 1951, Meister-Torwart Horst Wolter befasste sich mit dem 1966 aus Jena zur Eintracht gekommenen Michael Polywka und Gerhard Glogowski (Eintracht-Ehrenpräsident) blickte auf die Anfänge der Städtepartnerschaft Braunschweigs mit Magdeburg und die Bedeutung des Sports dabei zurück.

Für viele junge und alte Eintracht-Fans war es ein spannender Blick zurück. So berichtete Winfried Herz ("Wir kamen mit dem Fahrrad zum Training und zum Spiel") auch über die damalige medizinische Betreuung nach einer Verletzung: "Da mussten wir zur medizinischen Abteilung ins Stadtbadt fahren, eine Nummer ziehen und so lange warten, bis sich ein Arzt um uns kümmern konnte."

Unser Foto entstand vor Beginn der Veranstaltung. Es zeigt Daniela Kallinich von der Landeszentrale für politische Bildung (Hannover), den Vortragenden Dr. René Wiese, Eintrachts Fanbeauftragten Erik Lieberknecht (der alle Gäste im Namen des Vereins begrüßte), die drei Podiumsteilnehmer und den Moderator des Abends Gerhard Gizler.

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