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Samstag 19.10.2019

„Es ist einfach total bitter."

Die Stimmen zum 0:0 gegen Unterhaching

Die Löwen können im Topspiel des zwölften Spieltags nicht die drei Punkte in Braunschweig behalten, angesichts der Überzahl an Spielern und Chancen wäre hier aber mehr drin gewesen. Die Blau-Gelben zeigen kämpferisch eine gute Leistung, nur belohnen konnten sie sich nicht. Die Stimmen zum Spiel:

Nick Proschwitz

„Die ersten 20 Minuten waren sehr ausgeglichen. Spätestens mit der roten Karte hatten wir mehr vom Spiel, konnten es am Ende aber nicht für uns entscheiden. Jeder hat alles gegeben und alles reingeworfen. Noch aber ist alles gut und alles drin.“

Jasmin Fejzic

„Glücklich sind wir auf jeden Fall nicht, weil wir gerade in der zweiten Halbzeit absolut dominiert haben, auch aufgrund der roten Karte. In der ersten Halbzeit haben wir eigentlich auch ganz gut gespielt, mit ein paar guten Chancen, die wir hatten. Dabei waren auch hundertprozentige, wo wir einfach eiskalt sein müssen, um die Dinger dann auch zu machen. Dann gehst du hier mit 2:0, 3:0 nach Hause und hast drei Punkte mehr auf dem Konto. Momentan wollen die Tore vorne einfach nicht fallen. Das müssen wir nächste Woche ansprechen und thematisieren. Das ist unheimlich wichtig, weil das bei uns seit ein paar Wochen schon so läuft. Wir wollen das gegen Großaspach besser machen.“ 

Robin Ziegele

„Es ist einfach total bitter. Wir halten 90 Minuten den Kasten sauber und haben so viele große Chancen, da muss mindestens eine genutzt werden. Gegen Stroh-Engel zu spielen war für mich eine schöne Herausforderung, auch was die Körpergröße angeht. Wenn man so einen Mann als Gegenspieler hat, muss man allgemein sehr clever spielen.“

Christian Flüthmann

„Bis zur gelb-roten Karte war es ein offenes, ausgeglichenes Spiel. Haching hätte in Führung gehen können. Benny Kessel hätte dann mit der zweiten Chance zum Ausgleich treffen können. Für mich ist einfach die entscheidende Phase, wo wir in Überzahl gespielt haben und den Drang haben das Tor zu erzielen. Zum wiederholten Mal haben wir das Tor nicht gemacht. Das ist natürlich extrem bitter für die Jungs. Man merkt dann auch, dass sie sehr frustriert sind. Ich glaube, am Ende muss man die drei Punkte einfach mitnehmen, gerade wenn man in Überzahl spielt. Es ist immer schwer, weil es immer die Gefahr gibt, dass man denkt, dass der Sieg von alleine kommt. Wir waren aber weiter fokussiert und weiter kreativ. Wir haben uns gute Chancen herausgespielt und am Ende wurden wir nicht belohnt. Das ärgert mich heute für die Jungs sehr.“

Claus Schromm

„Braunschweig ist für uns nicht wirklich ein gutes Pflaster, es war der erste Punkt, den wir hier holen konnten, das erste Tor fehlt noch. Wir sind ordentlich ins Spiel gekommen und hatten eine große Doppelchance, Braunschweig kam hinten raus besser. Nach der gelb-roten Karte ist es natürlich vor der Kulisse und gegen Braunschweig schwierig. Wir nehmen mit dem Quäntchen Glück einen Punkt mit.“

Foto: Agentur Hübner

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