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Samstag 01.02.2020

"Es war ein Kampfspiel."

Die Stimmen zum Spiel gegen Jena.

Am Ende hat es für einen Sieg nicht gereicht. In einem kampfbetonten Spiel gerieten die Löwen in der ersten Hälfte gegen das Schlusslicht vom FC Carl Zeiss Jena in Rückstand. In der zweiten Hälfte spielten die Löwen offensiv nach vorne, konnten aber nur durch Bär den Ausgleich erzielen. Die Stimmen zum Spiel.

 

Marcel Bär

"Dass ich das Tor gemacht habe, interessiert mich gerade gar nicht. In der ersten Halbzeit haben wir sehr schnell gespielt, wollten den Bock dann in der zweiten Halbzeit umstoßen und haben das anfangs auch gezeigt. Nach dem Ausgleich haben wir es nicht mehr geschafft, den Siegtreffer zu machen und sind einfach maßlos enttäuscht."

Marvin Pourié

"Uns fehlen die letzten paar Prozente und der pure Wille, das Ding zu machen. Wir hatten die Chancen, aber das gesamte Auftreten, gerade in ersten Halbzeit war einfach zu schwach. Ich kann jeden Fan verstehen und auch die Pfiffe, denn so können und dürfen wir uns nicht zeigen. Wir haben die Qualität und das Potenzial. Wir werden uns weiterhin den Arsch aufreißen."

Patrick Kammerbauer

"Es war ein schweres Spiel, ein Kampfspiel. Wir wollten nach dem Spiel in München den Kampf annehmen, aber auch spielerisch Lösungen finden. Ich hoffe, man hat gesehen, dass wir uns reingehauen haben. Den Schalter von jetzt auf gleich umzulegen ist aber manchmal nicht so leicht, wie man es sich wünscht."

Rico Schmitt

"Die Bedingungen waren mit dem Regen, dem gut gefüllten Stadion so gesetzt, dass es ein kampfbetontes Spiel wurde. Beide Teams haben sich nichts geschenkt. Ich freue mich für die Jungs, dass die guten Trainingsleistungen in einen Punkt umgewandelt wurde. Wir wollten nach der Niederlage gegen Münster mit mehr Leidenschaft und einer anderen Überzeugung spielen. In der ersten Halbzeit hatten wir ein deutliches Chancenplus und sind verdient in Führung gegangen. Nach der Pause hat mein Kollege umgestellt und mit Kobylanski und Proschwitz zwei neue Spieler gebracht. Braunschweig hat dann sehr wuchtig gespielt und hat ganz andere Ansprüche. Ganz ärgerlich, dass wir in der Unterzahlsituation den Ausgleich bekommen. Wir haben zwischendurch die Entlastung vermissen lassen. Braunschweig hat alles nach vorne geworfen. Die rote Karte für Pagliuca ist eine harte Entscheidung. Mit etwas Glück gewinnen wir hier die Begegnung. Meine Mannschaft hat heute alles gegeben."

Marco Antwerpen

"Wir sind wieder nicht gut in die Partie gekommen und viele Pässe sind beim Gegner gelandet. Damit laden wir sie praktisch ein, mit schnellen Kontern zu agieren. Mit einem tiefen Ball sind wir beim Gegentor komplett ausgespielt, dann war es schwierig wieder zurückgekommen. Viele Dinge sind nicht aufgegangen und dann mussten wir das System mit zwei neuen Spielern ändern. Nach der Halbzeit wurde es dann grundsätzlich besser, aber es geht einfach nicht, dass wir erst nach einem Rückstand eine Reaktion zeigen. Das wollten wir von Anfang an haben, haben es aber von vornherein nicht auf den Platz gebracht. Leistung und Ergebnis sind total enttäuschend."

Foto: Agentur Hübner

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