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Samstag 21.12.2019

"Es war eine geile Kulisse"

Die Stimmen zum 2:2 gegen Magdeburg

Am Ende eines emotionalen Spiels steht eine Punkteteilung zwischen der Eintracht und dem 1. FC Magdeburg. Zweimal konnte der FCM Führungen in kurzer Zeit ausgleichen, außerdem stehen drei Platzverweise auf dem Spielbericht. Die Stimmen zum Spiel.

Robin Ziegele:

"Ich bin komplett sprachlos, wir gegen zweimal in Führung und bekommen eine Minute später den Ausgleich. Wir hatten so viele Chancen, die wir nicht reinmachen, da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Bei den Gegentoren waren wir nicht wach genug. Beim ersten läuft der Gegenspieler mir im Rücken weg und das zweite ist ein Standard, bei dem wir nicht aufpassen. Wir müssen hier als Sieger vom Platz gehen."

Niko Kijewski:

"Das Spiel fühlt sich wie eine Niederlage an, wir gehen zweimal in Führung und sind durchgehend mit einem Mann in Überzahl. Wir hatten viel Ballbesitz und haben den Ball gut laufen lassen. Es ist brutal bitter und darf uns so nicht passieren. Fußballerisch war es eines der besseren Spiele und das müssen wir mitnehmen."

Marcel Bär:

"Es ist sehr ärgerlich, dass wir das Spiel nicht gewinnen konnten. Wir wollten unbedingt gewinnen und haben ein gutes Spiel gemacht. Das Stadion hat gebrannt und es war eine geile Kulisse. Es ist bitter, dass wir keine drei Punkte geholt haben, um den Fans ein kleines Geschenk zu machen."

Marco Antwerpen:

"Es gibt immer zwei Sachen, die man betrachten muss: die eigene Leistung und das Ergebnis, was am Ende dann herausspringt. Die Leistung von uns war heute gut, das hat man auch gesehen. Wir gehen zweimal in Führung. Wenn wir dann zum Ergebnis kommen, müssen wir die Situation so nüchtern betrachten, dass wir damit nicht einverstanden sind. Wenn du gegen einen tiefstehenden Gegner in Führung gehst, dann musst du das auch länger verteidigen. Das war heute unser großes Problem. Wie wir uns vor den Gegentoren verhalten war nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Mit der Leistung sind wir einverstanden, das war okay und da versuchen wir dran anzuknüpfen. Wir wollen uns weiter so präsentieren und dann werden die Ergebnisse auch so kommen, wie wir uns die vorstellen."

Stefan Krämer:

"Wir müssen alle erstmal durchatmen. Für mich ist das gerade eine ambivalente Situation, weil ich mich über die Rote Karte ärgere, die uns große Probleme gemacht hat. Wir hatten vorher klar besprochen, dass man hier bei der Kulisse vor ausverkauftem Haus die Nerven behalten muss. Nach dem Rückstand war eine gute Körpersprache vorhanden und ich habe bei meinem Team keine hängenden Köpfe gesehen. Auch, dass wir schnell nach dem 2:1 zurückgekommen sind, zeigt eine gute Moral. Wir haben uns den Punkt heute verdient."

Foto: Agentur Hübner

 

 

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