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Freitag 15.03.2019

Fejzic: "Müssen uns vor keinem verstecken"

Löwen-Keeper im Interview

Im Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern sicherten sich die Löwen in Unterzahl durch eine starke Defensivleistung ein Unentschieden. Im Mittelpunkt stand vor allem ein Akteur: Jasmin Fejzic glänzte erneut mit starken Paraden – inklusive einem gehaltenen Elfmeter, mit dem er den Punktgewinn der Eintracht erst ermöglichte. Im Interview spricht der 32-Jährige über das Duell am Betzenberg, seine Herangehensweise bei Strafstößen und das kommende Heimspiel gegen den SV Meppen.

Jasi, kurzer Rückblick auf das Spiel in Kaiserslautern: 70 Minuten in Unterzahl und am Ende trotzdem den Punkt mit nach Hause genommen. Wie hast du das Duell erlebt?

Jasmin Fejzic „Es war ein sehr intensives Spiel, eben weil wir die 70 Minuten in Unterzahl waren. Meiner Meinung war es keine Rote Karte, kein Foul und kein Elfmeter. Wie sich die Mannschaft dann dagegen gewehrt hat, war eindrucksvoll. Es hat Spaß gemacht, von hinten zu betrachten, wie sich die Jungs in jeden Schuss reinwerfen. Am Ende sind wir mit einem gewonnen Punkt nach Hause gefahren.“

Mit dem gehaltenen Elfmeter hattest du großen Anteil am Punktgewinn. Im Schnitt hältst du mehr als jeden dritten Strafstoß – hast du da ein spezielles Erfolgsrezept?

Fejzic „Ich habe es nie gemocht, mir vor dem Spiel Gedanken zu machen, wer wohin schießen könnte. Ich habe immer gesagt: Lasst mich mein Ding machen. Ich habe von Kindesbeinen an schon immer ein gutes Gefühl dabei gehabt und bisher ist es auch ganz gut gelaufen.“

Bist du jemand, der ein Umfeld braucht, in dem man sich wohlfühlt, um die beste Leistung abrufen zu können?

Fejzic „Das gilt allgemein für jeden Spieler. Wenn das Umfeld passt, schafft man es, das Maximum rauszuholen. Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich mich hier wohlfühle, weil das hier einfach ein besonderer Verein. Hier fühle ich mich heimisch – von daher spielt das mit Sicherheit eine Rolle.“

Am Sonntag kommt mit Meppen das beste Rückrundenteam an die Hamburger Straße. Erwartest du einen entsprechend selbstbewussten Gegner?

Fejzic „Defintiv – es wird kein einfaches Spiel. Wir haben aber auch bisher keine schlechte Rückrunde gespielt und müssen uns vor keinem verstecken. Wir wissen, dass der Gegner gut drauf ist – und das sind wir auch.“

Kurz nach deiner Rückkehr hattest du einen sehr guten Eindruck von der Mannschaft. Hat sich das in den vergangenen drei Monaten bestätigt?

Fejzic „Auf jeden Fall. Man spürt diesen Geist in der Mannschaft. Sie lebt und wir haben momentan eine super Stimmung innerhalb des Teams. Wir haben keine Gruppenbildung in der Mannschaft. Das ist etwas, bei dem man manchmal sagt: Das kann schwierig werden. Aber das haben wir bei uns überhaupt nicht. Es macht jedes Mal Spaß, ins Training zu gehen und den Tag mit den Jungs zu verbringen.“

Das komplette Interview könnt ihr euch morgen auf unserem YouTube-Kanal ansehen.

Foto: Agentur Hübner

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