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Freitag 16.08.2019

Flüthmann: "Die Selbstreflektion innerhalb der Mannschaft war groß"

Pressekonferenz vor dem Duell auf dem Betzenberg

Am Sonntag geht es für die Löwen zum 1. FC Kaiserslauten. Cheftrainer Christian Flüthmann sprach in der Pressekonferenz nach dem freien Pokalwochenende über die Stärken des Gegners, das Spiel gegen Duisburg und die Personalsituation. Anpfiff auf dem Betzenberg ist um 13 Uhr.

Christian Flüthmann über...

...den Gegner:

"Nach dem Erfolg im DFB-Pokal gegen Mainz erwarten wir natürlich große Euphorie und einen selbstbewussten Auftritt vom FCK. Den Aufschwung werden sie nutzen wollen, um den ersten Heimsieg der neuen Saison zu holen. Sie werden dieselben spielerischen Elemente vorantreiben wie in den vergangenen Wochen, auch, wenn sie diese bisher noch nicht immer in Tore ummünzen konnten. Dem werden wir mit einer guten Defensive begegnen, die situativ den Gegner frühestmöglich unter Druck setzt und, wie an den ersten drei Spieltagen, unseren Umschaltmoment nutzen. Kaiserslauterns Stärke ist, dass sie einfach Fußball spielen wollen und dabei sehr mutig sind. Sie nutzen viele steile Klatsch-Kombinationen in die Tiefe mit guten Laufbewegungen und haben vorne mit Timmy Thiele einen Spieler, der über enormes Tempo verfügt. Natürlich hat die Mannschaft auch Punkte, an denen sie anfällig ist und diese werden wir am Sonntag versuchen auszunutzen."

...das Personal:

"Die Langzeitverletzten Stephan Fürstner und Leon Bürger sind im Reha-Training. Lasse Schlüter ist wieder auf dem Trainingsplatz und fängt Stück für Stück an. Jasmin Fejzic ist an einem grippalen Infekt erkrankt, bei ihm werden wir am Samstag entscheiden, ob er mit nach Kaiserslautern fährt. Sollte es ihm dann noch nicht gut gehen, wollen wir auch das Risiko einer Ansteckung nicht auf uns nehmen. Bei Stephan Fürstner ist es jetzt eine Sache der Geduld, denn, und das sagt er auch: Wir wollen, dass er bei hundert Prozent ist. Andernfalls kann man einen erneuten Rückschlag nicht ausschließen und dieses Risiko werden wir nicht eingehen."

...das Heimspiel gegen Duisburg:

"Wir haben das Spiel knallhart analysiert und die Schwächen, die der MSV Duisburg uns aufgezeigt hat, ausführlich besprochen und angenommen. Grundsätzlich war das Spiel für uns aber kein Rückschlag, sondern eher eine deutliche Warnung, die wir ab sofort vermeiden wollen. Der Mannschaft war aber schon am nächsten Tag klar, dass sich ein Spiel in dieser Art und Weise nicht wiederholen darf. In der ersten Halbzeit hatten wir keinen Zugriff auf den Gegner, vielleicht wegen der Fünferkette, vielleicht aber auch wegen der Laufintensität. Es war spürbar, dass die Mannschaft ihre Leistung aus dem Spiel gerne sofort wieder korrigiert hätte. Die Euphorie und der Wille, das Spiel wieder gutzumachen, gerade, weil die Möglichkeit dazu am letzten Wochenende nicht bestand, sind klar erkennbar. Die Selbstreflektion innerhalb der Mannschaft war groß, ehrlich und knallhart, daher wollen wir Trainer gar nicht viel darüber sprechen, sondern am Sonntag eine Antwort zeigen."

...die Herangehensweise:

"Wegen der Niederlage gegen Duisburg werden wir auf keinen Fall in Aktionismus verfallen. Davor haben wir drei Spiele gewonnen und deshalb werden wir jetzt nicht alles in Frage stellen, sondern den positiven Faktor aus diesen Partien mitnehmen. Würden wir jetzt auf fünf bis sechs Positionen wechseln, wäre das außerdem ein falsches Zeichen an die Mannschaft. Dieses Vertrauen gehört dazu, solange Fehler analysiert werden. Treten diese Fehler dann immer wieder auf, sollte man als Trainer natürlich reagieren. Wir werden insgesamt flexibel agieren, sei es mit einer Fünfer- oder Viererkette. Die endgültige Aufstellung steht noch nicht fest, wir haben zwei Varianten und werden am Samstag entscheiden, mit welcher wir das Spiel angehen werden."

...den Betzenberg:

"Uns wird sicherlich eine Wucht von den Rängen entgegenschlagen, gerade wegen der Euphorie aus dem Weiterkommen im Pokal. In der Hinsicht hatten wir am ersten Spieltag in Magdeburg allerdings einen guten Test mit einer kaum schlagbaren Lautstärke, weshalb wir darauf gut vorbereitet sind. Außerdem haben viele der jüngeren Spieler schon im letzten Jahr auf dem Betzenberg gespielt, sodass es für sie nicht neu ist."

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