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Freitag 26.07.2019

Flüthmann: "Wollen eine Heimmacht werden"

Pressekonferenz vor dem Löwen-Duell

Nach dem 4:2-Auftaktsieg in Magdeburg steht nun auch endlich das erste Heimspiel im EINTRACHT-STADION an. Am Samstag um 14 Uhr trifft die Mannschaft von Trainer Christian Flüthmann auf die Löwen vom TSV 1860 München. In der Pressekonferenz vor dem Spiel spricht der Coach der Blau-Gelben über die heißen Temperaturen, seine Vorfreude auf den Heimauftakt und den kommenden Gegner.

Christian Flüthmann über…

…die Trainingsarbeit bei den hohen Temperaturen:

„Das Motto war trinken, trinken, trinken. Natürlich sind wir ein bisschen darauf eingegangen und haben darauf geachtet, dass der Puls nicht übermäßig am Limit ist. Wir haben die Woche aber soweit normal gearbeitet, gewisse Dinge weggelassen und manches nicht übertrieben. Donnerstag haben wir ein Alternativ-Programm gemacht, um ein bisschen runter zu kommen und haben mit den Jungs eine Fahrradtour gemacht.“

…die Vorfreude auf das erste Heimspiel:

„Klar, die Vorfreude ist riesig, weil man damit viel vom letzten Jahr verbindet. Wir freuen uns auf die Stimmung und wissen, was hier auch möglich ist. Wir haben in der letzten Saison nur vier Heimsiege geholt. Das ist mir einfach deutlich zu wenig. Das große Ziel ist also: Wir wollen eine Heimmacht werden. Das muss und wird ein Thema sein und das fordere ich auch von der Mannschaft ein, dass wir uns darauf konzentrieren und fokussieren, dass wir zuhause die Spiele gewinnen. Es ist unser Wohnzimmer, die Umgebung ist bekannt, die Fans unterstützen einen: Es gibt nichts besseres, als zuhause die Spiele zu gewinnen. Wenn man zuhause die Hausaufgaben macht, kann man auswärts die Bonuspunkte holen.“

…die Personalsituation:

„Wir haben mit Lasse Schlüter leider einen Verletzten dazubekommen, er hat einen Innenbandanriss im Knie und fällt somit stand jetzt sechs bis acht Wochen aus. Die Restlichen, wie Leon Bürger und Stephan Fürstner, sind im Aufbautraining. Da geht’s nach Plan voran. Felix Burmeister ist weiterhin im Reha-Training und bei Jasmin Fejzic müssen wir abwarten. Wir überlegen, was wir mit ihm machen. Er hat gewisse Übungen schon gemacht und es sieht gut aus. Das Risiko ist aber da und wir werden uns morgen entscheiden.“

…das etzte Spiels gegen 1860:

„Das Spiel spielt keine Rolle. Es ist alles extern geregelt worden und wird intern gar nicht mehr besprochen.“

…die Anspannung:

„Natürlich ist es jetzt anders. Vor dem ersten Spiel kommen andere Gedanken, weil es auch etwas Neues für mich ist. Diese Woche ist zwar Aufregung da, aber positive Aufregung. Vorfreude, weil wir zuhause viel vorhaben. Ich freue mich darauf, dass man die Fans wiedertrifft und die das mitgestalten können. Wie ich darüber denke, ist erstmal zweitrangig, das Wichtige ist die Mannschaft. Die muss getragen werden, deshalb freue ich mich darauf.“

…den Gegner:

„1860 ist eine sehr robuste Mannschaft, die situativ mit einer hohen Intensität anläuft. Es sind zwar viele junge Spieler dabei, die sind aber sehr, sehr talentiert und haben eine gewisse Qualität. Das mache ich nicht vom Alter abhängig. Was ich erwarte, ist, dass die Intensität eine andere als gegen Magdeburg ist. Sie agieren viel mit Flankensituationen und zweiten Bällen. Das ist schon ein anderes Spiel als gegen Magdeburg.“

Foto: imago images / Jan Huebner

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