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Donnerstag 21.01.2016

Geschichten von Früher

Sportplatzeinweihung beim BSV

Der 1922 gegründete Lokalrivale BSV spielte von 1925 bis 1933 in der zweithöchsten Klasse. Am 5. Juni 1932 fand die Einweihung seines Sportplatzes an der Celler Straße statt, zu der Eintracht eingeladen worden war. Eintracht trat mit der stärksten Oberliga-Mannschaft an, um diesem Spiel die notwendige Zugkraft zu verleihen.

Mit Erfolg; denn unsere Chronik weiß zu berichten, dass "rund tausend Zuschauer von bequemen Erdtribünen aus die Vorgänge auf dem Rasen aufs Genaueste verfolgen" konnten. Es war klar, dass die Löwen das Spiel gewinnen würden, fraglich war nur die Höhe des Sieges. "Darum", so die Chronik, "wird das 10:0 (4:0) Ergebnis niemanden überraschen." Dennoch soll es durchaus nicht einseitig und eine echte Werbung für den Fußball gewesen sein, "weil der BSV der überlegenen Ballführung seines mächtigen Gegners großmöglichen Widerstand entgegensetzte." Dass der Außenseiter trotz zahlreicher eigener Chancen zu keinem Tor kam, soll nur an der Aufgeregtheit seines Sturms gelegen haben. Da das Ergebnis aber ohnehin nebensächlich war, so der Chronist, wird niemand über die vorzügliche Werbewirkung "im Zweifel geblieben sein."

1976 zog der BSV von der Celler Straße auf die damals neu geschaffene Anlage am Biberweg in Ölper um. 25 Jahre später fusionierte der Verein mit den 1929 geründeten Sportfreunden Ölper. Unter dem Namen BSV Ölper 2000 spielt die erste Mannschaft derzeit in der Landesliga. Unser Foto zeigt die beiden Vorstände vor Beginn des Spiels.

Foto: Archiv

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