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Donnerstag 29.11.2018

"Haben gute Spiele abgeliefert"

U23-Verteidiger Jake Wilton im Interview über die Hinrunde

Im Sommer wechselte Jake Wilton aus der U19 des SC Paderborn zur U23 der Löwen von Trainer Deniz Dogan. Der 1,88 m große Innenverteidiger kam bisher zu elf Einsätzen in der Oberliga Niedersachsen, in denen ihm ein Treffer gelang. Zuletzt war der Deutsch-Engländer eine wichtige Säule in der Innenverteidigung und hat sich in seinem ersten Herrenjahr zum Stammspieler etabliert. Wir sprachen mit den 19-Jährigen über die Hinrunde, die Anforderungen im Herren-Bereich, sowie seinen Traum.

Jake, du bist mitten in der Vorbereitung im Sommer zur Mannschaft gestoßen. Wie waren dein Einstand und dein Eindruck?

Jake Wilton: „Ich bin zum Kurztrainingslager im Harz dazu gekommen. Die Mannschaft hat mich dort schon super aufgenommen. Im ersten Spiel war ich noch nicht im Kader, da ich noch an meiner Fitness arbeiten musste. Ich hätte natürlich am liebsten direkt losgelegt, habe aber später dann gemerkt, dass es mir gut getan hat, noch extra Läufe zu absolvieren, da ich die Vorbereitung zum größten Teil noch verpasst habe.“   

Du warst zuletzt in der Innenverteidigung nicht mehr weg zu denken. Wie zufrieden bist du insgesamt mit deiner bisherigen Entwicklung?

Wilton: „Ich bin schon recht zufrieden. Selbstverständlich möchte ich jedes Spiel spielen, wenn aber Profis zu uns kommen, dann bekommen die natürlich den Vorzug. Das ist in einer U23 nun mal so. Ich denke aber, dass ich mit meinen bisherigen Leistungen ganz zufrieden sein kann.“

Es ist dein erstes Jahr im Herren-Bereich. Was sind die größten Unterschiede zum Junioren-Fußball?

Wilton: „Auf jeden Fall die Robustheit der Gegenspieler. Es geht um einiges härter und aggressiver in den Zweikämpfen zu, woran ich mich aber schnell gewöhnen konnte.“  

Hättest du erwartet, dass du so viele Einsätze bekommst?

Wilton: „Das weiß man vorher natürlich nie, ich habe aber darauf gehofft.“

Wie würdest du eure Hinrunde rückblickend beschreiben?

Wilton: „Wir haben gute Spiele abgeliefert. Ich denke, dass wir in jeder Partie die bessere Mannschaft waren. Wir konnten es nur nicht immer in Punkte ummünzen. Das muss in der Rückrunde besser werden, wobei uns der Trainer auch immer wieder mit auf den Weg gibt, dass die Art und Weise entscheidend sind, daraus erfolgt das Ergebnis.“

Was denkst du, ist für euch am Ende der Saison drin?

Wilton: „Ich glaube, dass für uns nahezu alles drin ist. Wir haben uns als Ziel den ersten Platz gesteckt, den wir unbedingt erreichen wollen.“

Was sind deine persönlichen Ziele für die Rückrunde?

Wilton: „Ich möchte mich fußballerisch weiterentwickeln, mich immer wieder fokussieren und weiterempfehlen. Ich spiele das zweite Jahr in Folge jetzt nur Fußball und konzentriere mich komplett darauf, meinem Traum Profi zu werden ein Stück weit näher zu kommen.“

Du hast Deutsche und Englische Wurzeln. Wäre es für dich auch ein Traum, mal in England zu spielen?

Wilton: „Das stimmt, mein Vater ist Engländer und kommt aus Blackpool. Meine Mutter ist Halbengländerin, sie ist in Deutschland geboren, mein Opa kommt aber aus London. Es wäre auf jeden Fall ein Traum, mal in der englischen Liga zu spielen. Es ist nochmal ein ganz anderer Fußball, als in Deutschland, was Schnelligkeit und Aggressivität angeht.

Fotos: eintracht.com

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