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Donnerstag 31.05.2018

"In jedem Spiel die Initiative übernehmen"

Henrik Pedersen als Löwen-Trainer vorgestellt

Gestern Abend war die Tinte trocken: Henrik Pedersen ist neuer Chef-Trainer der Eintracht und unterzeichnete einen Vertrag bis 2020 plus Option auf ein weiteres Jahr. „Dankbar und voller Vorfreude“, so der Däne, starte er nun in die Zeit bei den Löwen.

An seinem ersten Arbeitstag an der Hamburger Straße stand für Henrik Pedersen auch gleich die erste Pressekonferenz an. Bevor der 40-Jährige den Journalisten Rede und Antwort stand, erklärte Eintracht-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt, wie es zur Entscheidung kam, Pedersen als neuen Chef-Tainer zu verpflichten: "Wir haben in den vergangenen zwei Wochen zehn Trainer persönlich kontaktiert und getroffen. Daraufhin haben wir eine Shortlist mit drei Kandidaten erstellt – wir waren uns einig, wie die Reihenfolge aussehen soll. Unser Wunschkandidat wurde dann durch den Aufsichtsrat bestätigt."

Aggressiv nach vorne spielen

"Henrik vereint viele Dinge", so Eintrachts Sportlicher Leiter Marc Arnold. "Er hat große Erfahrung im Nachwuchsbereich gesammelt – auch international. Er hat zudem bereits als Chef-Trainer gearbeitet und war in Deutschland als Co-Trainer bei Union Berlin aktiv." Überzeugt habe der Däne aber vor allem mit seinem ganzheitlichen Ansatz: "Er versucht natürlich, Spieler rein sportlich und physisch besser zu machen – aber darüber hinaus geht es ihm auch darum, sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und auch mental stärker zu machen." Nicht zuletzt sei aber auch Pedersens Spielidee ein entscheidendes Kriterium gewesen: "Wir wissen alle, was hier im EINTRACHT-STADION los war, wenn wir aggressiv nach vorne gespielt haben. All diese Dinge wollen wir in der neuen Saison wieder vermehrt zeigen."

"Habe größten Respekt"

"Als erstes möchte ich den Verantwortlichen für das Vertrauen danken", sagte Pedersen gleich zu Beginn. Genauso wichtig war es dem ehemaligen Co-Trainer von Union Berlin aber auch, die besondere Arbeit und Bedeutung seines Vorgängers für die gesamte Eintracht zu würdigen: "Ich möchte nochmal sagen, dass ich größten Respekt vor dem habe, was Torsten Lieberknecht hier in den vergangenen zehn Jahren geleistet hat!"

Zugleich blickt der Däne aber in die Zukunft: "Ich freue mich einfach auf die Menschen hier – auf die Spieler beim ersten Training, genauso wie auf die Fans beim ersten Spiel. Ich bin einfach dankbar, dass ich hier bin." Mit Union Berlin war der 40-Jährige bereits zu Gast an der Hamburger Straße, daher wisse er, was ihn erwartet: "Die Spiele hier waren ein enormes Erlebnis. Ich weiß, dass die ganze Stadt und die gesamte Region hinter dem Verein stehen."

"Bereit für diese Aufgabe"

Die Fans im EINTRACHT-STADION sollen durch die Mannschaft auf dem Platz mitgerissen werden: "Ich will, dass wir in jedem Spiel die Initiative übernehmen – mit aggressivem und hohem Pressing. Natürlich werden viele Mannschaften in der 3. Liga gegen uns tief stehen, daher müssen wir auch Lösungen im Ballbesitz finden."

In den kommenden Wochen gibt es viel zu tun, darüber ist sich Pedersen im Klaren: "Natürlich haben wir Druck, weil wir jetzt schnell einen guten Kader zusammenstellen müssen. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir das schaffen. Dann gilt es, alle einem Strang zu ziehen und gemeinsam mit den Fans und mit neuer Energie in die Saison starten." Pedersen weiß, dass "viele auch große Erwartungen haben – gerade bei so einem Traditionsverein." Der Löwen-Trainer stellte aber unmissverständlich klar: "Ich bin bereit für diese Aufgabe!"

Die Pressekonferenz gibt es hier zu sehen.

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