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Freitag 06.04.2018

"Jedes Spiel ein Endspiel"

Philipp Hofmann im Interview

Philipp Hofmann stieß im Winter von Ligakonkurrent Greuther Fürth zu den Löwen. Im Interview spricht der 25-jährige Angreifer über die aktuelle Tabellensituation, den kommenden Gegner und persönliche Ziele.

Die Tabellensituation ist weiter gefährlich. Hast du solch eine Konstellation im Saisonendspurt schon einmal erlebt?

Philipp Hofmann: "Ganz ehrlich: nein. Es ist brutal eng. Kaum ein Team kann sich schon sicher sein. Jedes Spiel ist jetzt sozusagen ein Endspiel. Wir müssen so schnell wie möglich die nötigen Punkte für den Klassenerhalt sammeln."

Hast du eine Erklärung dafür, warum ihr in Bochum in der ersten Hälfte nicht ins Spiel gefunden habt?

Hofmann: "Wir haben uns gar nicht mehr mit dem Spiel befasst, sondern es direkt abgehakt. Wir wissen, dass die erste Halbzeit schlecht war und wir sie total verpennt haben."

Was ist jetzt gefragt? Worauf wird es in den kommenden Wochen ankommen, um erfolgreich zu sein?

Hofmann: "Der Wille ist sehr wichtig. Es geht nicht mehr darum, schönen Fußball zu spielen. Wir brauchen einfach Punkte, egal wie."

Am Sonntag kommt die punktgleiche SGD ins EINTRACHT-STADION. Ist das Selbstbewusstsein trotz der jüngsten Niederlage da?

Hofmann: "Es hilft uns schon, dass wir die letzten drei Heimspiele gewonnen haben. Da haben wir es über weite Strecken super gemacht, uns von Anfang an reingeworfen. Daran wollen wir am Sonntag anknüpfen. Das Fußballerische kommt dann mit der Zeit, aber erstmal müssen wir den Kampf annehmen, die Zweikämpfe gewinnen und einfach voll drauf gehen. Dann werden wir auch unsere Chancen bekommen und diese hoffentlich auch nutzen."

Du warst schon ein paar Mal nah dran an deinem ersten Tor im Löwen-Trikot. Bist du ein Spieler, der sich da selbst Druck macht?

Hofmann: "Klar will ich als Stürmer treffen. Aber ich mache mir da keinen besonderen Druck. Wir befinden uns alle in einer schwierigen Situation, wir Spieler und der gesamte Verein. Es gilt einfach, das Ziel Klassenerhalt zu schaffen. Wenn wir das erreicht haben, kann sich jeder neue Ziele setzen. Da schließe ich mich natürlich mit ein. In der aktuellen Situation ist es mir vollkommen egal, wer die Tore macht."

Foto: Eibner Pressefoto

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