NEWS // Spiele

Zurück

Donnerstag 05.04.2018

Kapitän Hartmann wieder mit an Bord

Dynamo Dresden im Fokus

Am Sonntag wartet das nächste Heimspiel auf die Löwen. Nach zuletzt drei Siegen in Folge vor heimischem Publikum wollen Torsten Lieberknecht und seine Mannschaft am 29. Spieltag nachlegen. Im EINTRACHT-STADION trifft Blau-Gelb auf Dynamo Dresden. Das Team von Trainer Uwe Neuhaus hat wie die Löwen 36 Punkte auf dem Konto, steht in der Tabelle aufgrund der schlechteren Tordifferenz einen Rang hinter der Eintracht auf Platz 13. Erneut kommt es also zu einem enorm wichtigen Spiel im engen Abstiegskampf der 2. Bundesliga.

Wie vielen anderen Mannschaften fehlt es Dresden in dieser Saison an Konstanz: Einmal, zum Ende der Hinrunde, gelang Dynamo eine Serie von drei Siegen in Folge. In den nächsten drei Partien ging man allerdings als Verlierer vom Feld. Ansonsten wechselten sich Siege und Niederlagen stetig ab – damit steckt die SGD, wie zwei Drittel der Liga, mitten im Abstiegskampf. 36 Zähler nach 28 Spieltagen sind in der Regel keine allzu schlechte Ausbeute, in dieser Saison ist aber nun einmal alles anders. 40 Punkte werden in dieser Spielzeit, anders als sonst, wohl kaum reichen, um die Klasse zu halten. Dessen ist man sich auch in Dresden bewusst: "Wir müssen uns darauf einstellen und damit leben, dass es bis zum Saisonende spannend bleibt", so Kapitän Marco Hartmann.

Koné überzeugt auf Anhieb

Dass der Spielführer wieder mitmischen kann, ist eine gute Nachricht für Dynamo. Zuvor verpasste der 30-Jährige verletzungsbedingt 13 Spiele der laufenden Saison, beim 1:1 gegen Nürnberg stand der Mittelfeldakteur zuletzt erstmals wieder über die vollen 90 Minuten auf dem Platz. Personell sieht es bei Dresden insgesamt wieder besser aus: Stürmer Pascal Testroet, der seit dem 1. Spieltag aufgrund eines Kreuzbandrisses ausfiel, stand am Samstag erstmals wieder im Kader und wurde in der Schlussphase eingewechselt. Offensiv läuft es bei der SGD ohnehin rund, nicht zuletzt aufgrund der starken Leistungen von Moussa Koné: Der 21-Jährige kam im Winter vom FC Zürich und erzielte in acht Spielen bereits sechs Tore, darunter einen Dreierpack im Heimspiel gegen Heidenheim. Erfolgreichster Angreifer bei Dynamo ist allerdings nach wie vor Lucas Röser – der 30-Jährige kommt auf neun Treffer und drei Assists.

Tabellensituation noch enger

Aus den letzten vier Spielen holte Dresden vier Punkte: Nach dem 0:2 gegen Darmstadt gewann die Elf von Uwe Neuhaus mit 3:2 gegen Heidenheim. In der nächsten Partie kassierte man, wie bereits häufig in dieser Saison, späte Gegentreffer: Der FC Ingolstadt schoss zwei Tore in der Nachspielzeit und entschied das Duell so mit 4:2 für sich. Am vergangenen Wochenende holte Dynamo schließlich ein 1:1 gegen das Spitzenteam aus Nürnberg.

Foto: Getty Images

nach oben