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Samstag 18.05.2019

Kijewski: "Von Beginn an Gänsehaut"

Die Stimmen zum Endspiel gegen Cottbus

Durch das 1:1 im Heimspiel gegen Energie Cottbus ist der Klassenerhalt geschafft. Es war ein langer Weg, zwischenzeitlich betrug der Rückstand auf das rettende Ufer neun Punkte. Das große Ziel erreicht zu haben, war für alle Beteiligten eine riesen Erleichterung. André Schubert fand aber auch mitfühlende Wort für die Gäste, denn für Cottbus reichte der Punktgewinn nicht für den Ligaverbleib. Die Stimmen zum Spiel.

Stephan Fürstner

„Das war ein Herzschlag-Finale. Das war an Spannung nicht zu überbieten. Wir sind so froh, die Mammutaufgabe geschafft zu haben, als Mannschaft, als Team. Im Winter hatten wir nur eine Möglichkeit: Uns zu verschwören, um unser Ziel des Klassenerhalts zu erreichen. Das war ein Riesenkraftakt, auch nach den ganzen Rückschlägen. Das war ein Spiel auf Messerschneide. Wir haben es geschafft. Wir müssen das Ganze jetzt erst einmal sacken lassen. Aber es wird mit Sicherheit die ein oder andere Feier stattfinden.“

Mike Feigenspan

„Es ist eine Riesenlast, die jetzt von unseren Schultern fällt. Wir wussten von Anfang an, was das für eine Monsteraufgabe wird. Aber wir haben immer an uns geglaubt, auch wenn wir mal verloren haben. Die Fans haben uns immer unterstützt, einfach Weltklasse. Wir haben jede Minute gekämpft, hatten teilweise Krämpfe. Das ist jetzt alles egal, jetzt wird gefeiert.“

Niko Kijewski

„Das ist gerade eine Mischung aus Freude und Emotionalität. Da kommen einem einfach die Tränen. Von Beginn an hatte man Gänsehaut, weil die Fans eine so unfassbare Stimmung hier gemacht haben. Die Fans haben uns heute einfach über 90 Minuten lang nach vorne gepeitscht. Letztendlich können wir einfach glücklich und froh sein, dass wir nach der Hinrunde noch den Klassenerhalt geschafft haben, was nahezu unmöglich war.“

André Schubert

„Mir fällt es auch schwer, die richtigen Worte zu finden. Ich wollte dieses Endspiel am letzten Spieltag nicht. Beide Mannschaften haben heute gezeigt, dass sie es absolut verdient haben, in dieser Liga zu bleiben – das macht es einfach nur bitter. Ich habe vor Pelé und seiner Arbeit den allergrößten Respekt. Es war ein Spiel auf Messers Schneide. Bei den Cottbusern laufen die Tränen, bei uns auch – es sind Tränen der Anspannung. Nach 38 Spieltagen entscheiden wenige Sekunden über alles. Ich bin traurig, dass Cottbus es nicht geschafft hat. Ich möchte meiner Mannschaft ein unglaubliches Kompliment machen, wie sie gearbeitet und wie sich gegen alle Rückstände durchgesetzt haben. Ich möchte allen, auch dem Staff, allen ums Team herum und in der Geschäftsstelle danken.“

Claus-Dieter Wollitz

„Zum Sport gehört auch eine solche Situation. Gerade in der Niederlage muss man Charakter und Größe zeigen, das will ich für Energie Cottbus tun: Glückwunsch an André Schubert und Eintracht Braunschweig. Wir hatten 38 Spieltage Zeit, um unsere Ziele zu erreichen. Deshalb kann man den Abstieg nicht an einem einzelnen Spiel festmachen. Beide Mannschaften haben heute alles versucht. Es ist für die Spieler in so einer Drucksituation nicht einfach, immer die richtige Entscheidung zu treffen. An meine Spieler, meine Jungs und meinen Verein: Danke – wir haben es leider nicht geschafft. Danke an auch an unsere fantastischen Fans. Fußballer, die hinfallen, müssen auch in der Lage sein, wieder aufzustehen.“

Foto: Eintracht

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