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Donnerstag 08.10.2015

Klarer Testspielerfolg in Leipzig

Eintracht bezwingt Lokomotive mit 4:0

Vor 1.197 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion bezwangen die Löwen am Donnerstagabend den 1. FC Lokomotive Leipzig mit 4:0 (3:0). Über die gesamten 90 Spielminuten dominierte Eintracht die Begegnung und zeigte sich von Beginn an konzentriert. Trainer Torsten Lieberknecht setzte bei dem Testspiel insgesamt 19 Spieler ein, inklusive eines Debütanten bei den Profis.

Nach vier Minuten versuchte es zunächst Maximilian Sauer, dessen Schuss jedoch knapp am Gehäuse vorbei ging. Blau-Gelb blieb nun dran, Matuschyk versuchte die Führung zu erzielen. Der Abschluss wurde allerdings so eben noch abgefälscht. Mit der darauffolgenden Ecke eröffnete Joseph Baffo den Torreigen. Sein platzierter Rechtsschuss in der 7. Spielminute war für Lok-Torwart Christopher Schulz nicht zu halten. Nur neun Minuten später konnte Mads Hvilsom für die Gäste erhöhen. Aufmerksam nutzte er einen Fehlpass vom 1. FC zu Innenverteidiger Steven Heßler aus. Alleine vor Keeper Schulz umkurvte der Däne den Schlussmann und schob ganz cool zum 2:0 aus Sicht der Niedersachsen ein.

Es war hier ein sehr ordentlicher Rahmen. Wir brauchten das Spiel hinsichtlich der Auswärtspartie beim SC Paderborn, weil wir aufgrund unserer Personalprobleme testen mussten. Zudem war es Jürgen Risches Wunsch, dass wir endlich mal ein Spiel gegen Lok absolvieren.

Torsten Lieberknecht

Nach weiteren Fernschüssen von Sauer und Nik Omladic war es wieder Hvilsom, der den Ball ins Tor beförderte. Nach öffnendem Pass von Marc Pfitzner flankte Sauer in die Mitte und der dänische Angreifer hatte keine Mühe, noch vor dem Halbzeitpfiff auf 3:0 zu stellen. Der Gastgeber setzte offensiv hingegen kaum Akzente. Gefahr keimte lediglich durch zwei Flanken auf, jedoch zeigte sich Jasmin Fejzic jeweils auf dem Posten.

Unverändertes Bild im zweiten Durchgang

Trainer Torsten Lieberknecht brachte in den zweiten 45 Minuten wie erwartet frisches Personal auf den Rasen. Mit Saulo Decarli, Damir Vrancic, Orhan Ademi, Julius Düker, Mohammad Baghdadi und U19-Leihgabe Braydon Manu kamen sechs neue Akteure in die Partie. Am Geschehen auf dem Rasen änderte sich wenig, die Löwen blieben klar tonangebend und beherrschten Lok zu jeder Zeit. Erst erzielte Vrancic ein Abseitstor, anschließend wurde auch Dükers Tor nach Flanke von Bahgdadi nicht anerkannt. Der Unparteiische erkannte ein Foulspiel des Stürmers. 

Erst in Minute 83 fasste sich Matuschyk aus der Distanz ein Herz, versenkte das Leder unhaltbar unten rechts im Tor und setzte damit den Schlusspunkt der einseitigen Begegnung gegen den Oberligisten.

Das Spiel im Stenogramm

Eintracht 1. Halbzeit
Fejzic – Baffo, Matuschyk, Hochscheidt, Omladic, Reichel, Schönfeld, Hvilsom, Sauer, Zuck, Pfitzner

Eintracht 2. Halbzeit
Fejzic – Decarli, Baffo (75. Dogan), Vrancic, Matuschyk, Omladic, Ademi, Manu, Düker, Baghdadi, Pfitzner (75. Kijewski)

Tore
0:1 Baffo (7.)
0:2 Hvilsom (16.)
0:3 Hvilsom (38.)
0:4 Matuschyk (83.)

Zuschauer
1.197

Fotos: Lok Leipzig

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