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Montag 21.01.2019

Kognitives Training für die Löwen

30-minütige Einheit am Montag

Am Montagvormittag stand für die Löwen die zweite visuell-kognitive Einheit des Jahres auf dem Programm. Unter den wachsamen Augen von Kognitionstrainer Sebastian Mundruc, wurden die Spieler zunächst in Gruppen eingeteilt, ehe das Training begann.

"Ziel ist es über einen kurzen Zeitraum an der Schwelle zur Überforderung zu arbeiten. Darum ist es für das Gehirn ein sehr stressiges Training. Deswegen ziehe ich die Einheit nicht in die Länge, sondern versuche, das Training immer zwischen 20 und maximal 40 Minuten durchzuführen", so Mundruc, der bereits seit sechs Jahren für die Eintracht tätig ist. Der 28-Jährige war dabei schon als Pädagogischer Leiter, Torwartkoordinator, Trainer und Schulkooperationskoordinator bei den Löwen aktiv.

Verbesserung der Handlungsschnelligkeit

Die Einheit startete mit Übungen an der Leiter, bei der die Spieler erste kognitive Aufgaben meistern mussten. Danach stand ein visuelles Training mit Tennisbällen auf dem Programm. Dabei wurde den Spielern ein Tennisball zugeworfen und eine Zahl zwischen eins bis sechs genannt. Jede dieser Zahlen stand für ein anderes "Fangschema" des Balles, sodass sich der Spieler schon während der Ball in der Luft war darauf konzentrieren musste, wie er den Ball fängt und welches Schema er bedienen muss. Durch dieses visuelle kognitive Training wird im Wesentlichen die Handlungsschnelligkeit verbessert.

Dadurch sind die Spieler in der Lage auf dem Platz schneller zu handeln und auch unter erhöhtem Stress bessere Entscheidungen zu treffen. Das Alter spielt bei diesen Übungen eine wichtige Rolle: "Es gibt einen großen Unterschied zwischen jungen oder älteren Spielern. Die Älteren haben eine andere Antizipative Fähigkeit. Sie können Dinge besser verarbeiten und besser wahrnehmen. Man merkt dann bei den Jungen, dass es schon sehr stark in die Konzentrationsebene und den Kompensationsbereich geht."

Nach der Einheit beginnt für Mundruc die Nachbearbeitung. Jeder einzelne Spieler wird vom 28-Jährigen genau beobachtet, auch anhand einer Videoanalyse. Danach werden individuelle Stärken und Schwächen dokumentiert und für die weiteren Trainingsinhalte vorbereitet. 

 

 

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